In aller Kürze

Straßenlauf-Wochenende, Vorschau: 30.000 Aktive in Madrid

Möglicherweise ist der Berlin Marathon am Sonntag gar nicht die größte Laufveranstaltung des Wochenendes in Europa. Denn beim Rock’n’Roll Madrid Marathon sind rund 30.000 Läuferinnen und Läufer gemeldet. Rund 8.000 bestreiten am Sonntag die volle Distanz, rund 15.000 den Halbmarathon. Am Samstag findet ein 10km-Lauf inklusive der spanischen Meisterschaften mit rund 7.000 Teilnehmern statt. Dort sind Carlos Mayo und 1.500m-Spezialistin Marta Perez die Favoriten. Die nicht hochkarätigen Marathon-Felder werden von Edwin Koech aus Kenia und Webalem Ayele aus Äthiopien angeführt.

Im norditalienischen Padua geht am Sonntag ein Halbmarathon über die Bühne. In der Favoritenrolle liegen Victor Kipchirchir, Sieger des Salzburg Marathon 2019, sowie die dreifache Rom-Marathon-Siegerin Rahma Tusa. Die stärksten Italiener sind Giovanna Epis und Daniele Meucci. Und im Wiener Türkenschanzpark laufen die Läuferinnen und Läufer beim Vienna und Austria Charity Run (virtuell) zum Thema „Move to change“ für den guten Zweck, aber nicht gegen die Uhr.

Rock’n’Roll Madrid Marathon

Vienna Charity Run

Straßenlauf-Wochenende: Streckenrekord für Alina Reh in Tübingen

Alina Reh hat den Tübinger Stadtlauf über die Distanz von zehn Kilometern in einer neuen Streckenrekordzeit von 32:21 Minuten gewonnen und anschließend gesagt, erstmals seit zwei Jahren wieder befreit aufgelaufen zu sein. Hannah Klein wurde in einer Zeit von 33:32 Minuten Zweite. Bei den Männern siegte der junge Kenianer James Mutuku in einer Zeit von 29:32 Minuten vor Simon Boch (30:10) und Thorben Dietz (30:32). Rund 900 Läuferinnen und Läufer waren am Start.

In Valencia fand am Samstagabend bei spätsommerlichen Bedingungen ein 15km-Straßenlauf statt. Joyce Chepkemoi gewann das Rennen der Frauen in einer Zeit von 47:24 Minuten vor ihrer Landsfrau Gladys Chepkurui. Dritte wurde Francine Niyonsaba aus Burundi, die den mit Abstand längsten Wettkampf ihrer Karriere bestritt und am Ende der Bahnsaison 2021 bereits keinen Wettkampf verpasst hat. Dass sie in Valencia als eine von rund 6.000 Läuferinnen und Läufern dabei war, war eine Überraschung. Bei den Männern siegte der 20-jährige Kenianer Emmanuel Maru in einer Zeit von 42:14 Minuten vor seinen Landsleuten Jospeh Karanja und Emmanuel Bor.

Ebenfalls in Spanien, nämlich beim Mitja Marato Costa Barcelona, lief Eva Wutti (SU Tri Styria) eine Woche nach dem Halbmarathon beim Vienna City Marathon einen weiteren Wettkampf und beendete diesen Trainingslauf in einer Zeit von 1:16:44 Stunden als Siegerin. Der Deutsche Tom Gröschel (1:04:10) und die Tschechin Hana Homolkova (1:18:10) gewannen den Usti nad Labem Halbmarathon in Tschechien, bei den französischen Halbmarathonmeisterschaften in Les Sables d’Olonne holten sich Yohan Durand (1:03:15) und Mekdes Woldu (1:13:15) die Titel. Im Rahmen des BMW Oslo Marathon fanden am Samstag die norwegischen Meisterschaften im Halbmarathon statt. Sondre Nordstad Moen lief bei den Männern in einer Zeit von 1:02:43 Stunden zu einem Favoritensieg, bei den Frauen gewann Runa Falch in 1:14:42 Stunden. Aki Nummela (2:20:36) und Suvi Miettinen (2:37:58) krönten sich in Jväskälä zu den finnischen Marathonmeistern.

Bereits am vergangenen Mittwoch fand in Salzburg der Businesslauf mit 3.419 Teilnehmern statt.

Kamenschak und Bezecny bei Junioren-Staatsmeisterschaften erfolgreich

Gleich zwei Goldmedaillen holte sich Kevin Kamenschak (ATSV Linz LA) bei den österreichischen Juniorenmeisterschaften in Linz, die sich über zwei Tage streckten. Am Samstag siegte der Lokalmatador im 800m-Lauf in einer Zeit von 1:53,90 Minuten vor Stefan Klefasz (LC Running Puchberg) und Samuel Lengauer (Tri Power Freistadt), die beide eine persönliche Bestleistung erzielten. Tags darauf siegte der 17-Jährige über 1.500m in einer Zeit von 4:10,31 Minuten klar vor Emil Bezecny (DSG Wien) und Paul Leitenbauer (LAC Amateure Steyr). Bezecny hatte tags zuvor über 5.000m in einer persönlichen Bestleistung von 14:36,98 Minuten mit einer halben Minute Vorsprung vor seinem Vereinskollegen Timon Hinterndorfer gewonnen.

Die Titel bei den Mädchen gingen an Katharina Stöger (Union Salzburg LA) im 800m-Lauf (2:16:30) und Lisa Redlinger (TS Lustenau) im 5.000m-Lauf (17:37,56) am Samstag, jeweils in persönlicher Bestleistung. Am Sonntag siegte Marie Glaser (HSV WN) in 4:46,71 Minuten über 1.500m vor Stöger. Die österreichischen Meister der Altersklasse U16 auf den Laufdistanzen heißen: Fabiola Fortschegger (Union Raika Lienz, 3.000m) und Suri Stöhr (Leichtathletik Akademie Eisenstadt, 1.000m). Bei den Burschen gewann Damjan Eror (Union Waidhofen/Ybbs) beide Distanzen.

Österreichischer Leichtathletik-Verband

Hottenrott und Zeus Deutsche Berglaufmeister

Eine Woche vor ihrem geplanten Start beim Berlin Marathon hat sich Laura Hottenrott den Sieg bei den Deutschen Berglauf-Meisterschaften in Bad Kohlgrub gesichert. Die Siegerin des Jungfrau Bergmarathon am vergangenen Wochenende bewältigte die 7,03 Kilometer lange Strecke und 639 Höhenmeter in einer Zeit von 36:48 Minuten und holte die Goldmedaille vor Domenika Mayer (37:15) und Hanna Gröber (38:11). Bei den Männern holte sich Maximilian Zeus den Titel in einer Zeit von 32:06 Minuten vor Lukas Ehrle und Konstantin Wedel.

Bei den britischen Berglauf-Meisterschaften gingen die Siege an Joe Dugdale und Hannah Horsburgh.

Track & Field-Wochenende: Deutsche Bestleistung für Klosterhalfen

Konstanze Klosterhalfen hat am Freitagabend bei einem Meeting in Trier die 36 Jahre alte deutsche Bestleistung im 2.000m-Lauf von Ulrike Bruns verbessert. Klosterhalfen finishte in einer Zeit von 5:34,53 Minuten. Gesa Krause gewann im 2.000m-Hindernislauf in einer Zeit von 6:10,91 Minuten. Samuel Fitwi lief bei seinem Comeback eine Zeit von 29:29,52 Minuten über 10.000m.

Bei den Trond Mohn Games im norwegischen Bergen, einem Meeting der World Athletics Continental Tour (Bronze), gewann am Samstag Lokalmatadorin Hedda Hynne den 600m-Lauf der Frauen in einer Zeit von 1:26,98 Minuten vor Lovisa Lindh aus Schweden und Bianka Keri aus Ungarn. Bei den Männern siegte Thomas Randolph über 800m in einer Zeit von 1:47,65 Minuten mit einem Hauch Vorsprung auf den Iren Luke McCann. Den 1.500m-Lauf gewann überraschend der Finne Joonas Rinne in einer Zeit von 3:43,04 Minuten mit einer Hundertstelsekunde Vorsprung auf Istvan Szögi aus Ungarn. Über 3.000m war der Holländer Yorben Ruiter der Schnellste, es folgten die Norweger Tom Erling Karbo und Björnar Lillefosse.

Trond Mohn Games

World Athletics Continental Tour

Deutsche Marathonmeisterschaften finden in München statt

Die im April im Rahmen des Hannover Marathon geplanten und abgesagten Deutschen Meisterschaften sind kurzfristig in das Programm des München Marathon integriert worden. „Wir freuen uns, den Läuferinnen und Läufern im Herbst die Möglichkeit für eine Marathon-DM bieten zu können. Nach vielen Corona bedingten Absagen ist das ein schönes Zeichen für die Laufszene“, sagt Marco Buxmann, DLV-Direktor Events. Die Austragung des München Marathon am 10. Oktober ist erst seit kurzer Zeit fixiert.

Generali München Marathon

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