In aller Kürze

VCM Tribute to Eliud am 12. Oktober

Am Mittwochabend, 12. Oktober, auf den Tag genau drei Jahre, nachdem Eliud Kipchoge in Wien als erster und bisher einziger Mensch eine Marathon-Distanz in einer Zeit unter zwei Stunden absolviert hat, organisiert das Team des Vienna City Marathon eine Laufveranstaltung, um an diesen sporthistorischen Moment zu erinnern. Dabei laufen Läuferinnen und Läufer inmitten des Welterbes der Leichtathletik entweder alleine oder im Zweier-Team eine Stunde, 59 Minuten und 40 Sekunden lang, die erzielte Distanz fällt in die Wertung. Start des Laufs auf einer zwei Kilometer langen Runde wird auf der Prater Hauptallee auf Höhe der World Athletics Heritage Plaque sein. Die Anmeldung für den „VCM Tribute to Eliud“ wird in Kürze eröffnet.

Vienna City Marathon

Londoner Olympiastadion 2023 zurück auf Leichtathletik-Karte

Die britische Hauptstadt, Gastgeberin der Olympischen Spiele 2012 und der Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2017, kehrt nach einer verlängerten Corona-Pause im Jahr 2023 zurück auf die internationale Stadion-Leichtathletik-Karte. Am 23. Juli soll das Diamond-League-Meeting erstmals seit vier Jahren wieder im Londoner Olympiastadion stattfinden. Dieses Comeback, in dessen Rahmen den Fans ein attraktives Programm geboten werden soll, gab der Britische Leichtathletik-Verband (UK Athletics) bekannt. „Die Leichtathletik kehrt in ein ikonisches Stadion zurück, welches eine fantastische Bühne für Athleten und Publikum ist“, sagte Cherry Alexander, die im britischen Verband für die strategische Ausrichtung der wichtigsten Events zuständig ist.

2021 sprang aufgrund der Pandemie und Fußball-EM Gateshead ein, 2022 bekam Birmingham als Generalprobe für die Commonwealth Games den Vorzug.

Welteji auch in Szekesfehervar erfolgreich

Zwei Tage nach ihrem Sieg beim Diamond-League-Meeting in Chorzow (siehe RunAustria-Bericht) hat die Äthiopierin Diribe Welteji den 800m-Lauf im Rahmen des World Athletics Continental Tour Meetings (Gold) im ungarischen Szekesfehervar gewonnen. In einer Zeit von 1:59,33 Minuten setzte sie sich klar vor Noélie Yarigo (2:01,00) und Brooke Feldmeier (2:01,41) durch. Bei den Männern siegte der Kenianer Nicholas Kiplangat in einer Zeit von 1:45,49 Minuten vor dem Iren John Fitzsimons und dem US-Amerikaner Isaiah Jewitt, die beide eine Zeit von 1:45,70 Minuten erreichten. Die beiden Laufdistanzen waren nicht so stark besetzt wie andere Disziplinen bei diesem wichtigsten Meeting des Jahres in Ungarn.

World Athletics Continental Tour

Birmingham überlegt Olympia-Bewerbung

Die Commonwealth Games von Birmingham sind am gestrigen Montag zu Ende gegangen. Nach „signifikanten Investitionen“ (OK-Team) träumt die mittelenglische Stadt nun von einer höheren Bühne und denkt über eine Olympia-Bewerbung für 2036 oder 2040 nach. Vorgespräche mit IOC-Präsident Thomas Bach habe es schon gegeben, gab das Organisationskomitee bekannt.

Birmingham hat sich bisher einmal für die Olympischen Spiele beworben, unterlag im Auswahlverfahren für 1992 aber Barcelona. Großbritannien war bisher dreimal Olympia-Gastgeber, jeweils mit der Hauptstadt London.

Commonwealth Games

Skandinavier mit Generalprobe für EM in München

Eine Woche vor Start der Europameisterschaften in München sind in Norrköping die schwedischen Meisterschaften über die Bühne gegangen. Die größte Überraschung gab es im Laufbereich im 800m-Lauf der Frauen, wo Wilma Nielsen in einer Zeit von 2:09,55 Minuten vor Hanna Hermansson und Lovisa Lindh gewann. Favoritensiege gab es durch Hermansson (1.500m), Samrawit Mengsteab (5.000m und 10.000m) sowie Andreas Kramer (800m) und Andreas Almgren (5.000m). Kalle Berglund musste über 1.500m Samuel Pihlström den Vortritt lassen.

In Joensuu trat am Wochenende die finnische Elite zu einem mehrtägigen Meeting an. Sara Kuivisto und Jonas Rinne gewannen jeweils beide Mittelstrecken, Topi Raitanen lief im 3.000m-Hindernislauf in einer Zeit von 8:21,10 Minuten zum Sieg und Camilla Richardsson gewann den 5.000m-Lauf der Frauen mit einer Minute Vorsprung.

Berglauf-Wochenende: Doppelsieg für Andrea Mayr in Italien

Andrea Mayr (SVS Leichtathletik) hat am vergangenen Wochenende in Italien gleich zwei Siege binnen 24 Stunden gefeiert. Erst entschied sie den PizTriVertical über eine Distanz von gut 3,5 Kilometer mit einem Höhenunterschied von knapp 1.000m in einer Zeit von 37:55 Minuten mit deutlichem Vorsprung für sich, tags darauf siegte sie auch im 21 Kilometer langen FlettaTrail mit einer Höhendifferenz von rund 750 Metern in einer Zeit von 1:39:53 Stunden.

Einen Erfolg konnte am vergangenen Wochenende auch Manuel Innerhofer (LC Oberpinzgau) feiern. Der 27-Jährige setzte sich beim 28,1 Kilometer langen Pitz Alpine Glacier Trail mit einer Höhendifferenz von 1.600 Metern in einer Zeit von 2:20:48 Stunden, ein Streckenrekord, vor seinem Zwillingsbruder Hans-Peter (LC Oberpinzgau) und Thomas Roach (SK Rückenwind), die beide eine Zeit von 2:26:14 Stunden erzielten, durch.

Österreichischer Leichtathletik-Verband

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