In aller Kürze

Gastgeber Australien nominiert Crosslauf-WM-Team

Der Australische Leichtathletik-Verband (Athletics Australia) hat am heutigen Montag sein Team für die Heim-Weltmeisterschaften im Crosslauf von Bathurst am 18. Februar bekannt gegeben. Jack Rayner, Matthew Ramsden, Brett Robinson, Rorey Hunter, Andy Buchanan und Ky Robinson sowie Rose Davies, Leanne Pompeani, Caitlin Adams, Isobel Batt-Doyle, Holly Campbell und Ellie Pashley treten in den zehn Kilometer langen Bewerben der Männer und Frauen an. Für eine australische Medaille soll die bärenstarke Mixed-Staffel mit Stewart McSweyn, Oliver Hoare, Abbey Caldwell und Jessica Hull sorgen. Auch die Juniorenrennen sind mit voller Mannschaftsstärke belegt.

Athletics Australia

Straßenlauf-Wochenende, kompakt: Krapfen beim VCM-Winterlauf

Rund 900 angemeldete Läuferinnen und Läufer kamen gestern beim zweiten von drei VCM-Winterläufen in den Genuss eines Faschingskrapfen. Davor wurde bei Temperaturen um den Gefrierpunkt und freundlichem Wettere im Wiener Prater allerdings gelaufen. Am schnellsten taten dies Karin Freitag (LG Decker Itter), 1:23:11) und Marcus Reischauer (1:11:08) im Halbmarathon sowie Sophie Grabner (35:40, 10km) und Patrick Krammer (50:14, 15km). Viele Läuferinnen und Läufer kamen, dem Motto Fasching entsprechend, in Kostümen.

Ernster ging es für die kenianischen Eliteläufer beim 10K Ibiza zur Sache: Benson Kiplagat (27:18) und Caroline Nyaga (30:48) holten die Siege, in beiden Fällen ein neuer Streckenrekord. Der Schweizer Julien Wanders erreichte das Ziel als Neunter in einer Zeit von 28:27 Minuten. Einen kenianischen Sieg gab es auch beim Marrakech Marathon: Gilbert Koech setzte sich in 2:09:48 Stunden knapp vor den Marokkanern Abd Tagharaft, Soufiyan Bouqantar und Monatcer Zaghou durch, die allesamt unter 2:10 Stunden blieben. Siegerin war die Marokkanerin Kaltoum Bouaasayriya in 2:27:22 Stunden vor einem äthiopischen Trio.

Vienna City Marathon

Track&Field-Wochenende, kompakt: Wilson siegt in New York

Hallen-Weltmeisterin Ajee Wilson (800m) ist am Samstag beim Dr. Sander Invitational in New York (WA Indoor Tour Bronze) siegreich in die Saison eingestiegen. Die US-Amerikanerin gewann den 1.000m-Lauf in einer Zeit von 2:35,97 Minuten vor Sage Hurta-Klecker. Der Sieg im Meilenrennen ging an Alicia Monson in einer Zeit von 4:23,55 Minuten vor Whittni Morgan und Katelyn Tuohy. Die viertplatzierte Sintayehu Vissa verbesserte den 41 Jahre alten italienischen Meilenrekord unter dem Hallendach von Gabriella Dorio auf eine Zeit von 4:28,71 Minuten. Kurioserweise war das nicht der älteste italienische Meilenrekord, der am Wochenende fiel. Pietro Arese steigerte in Padua jenen bei den Männern, der 50 Jahre alt war, auf 3:55,71 Minuten.

Beim LILAC Grand Prix in Spokane im US-Bundesstaat Washington (WA Indoor Tour Silber) siegte der ehemalige kenianische Junioren-WM-Medaillengewinner Noah Kibet bereits am Freitagabend im 800m-Lauf in 1:46,74 Minuten vor Isaiah Harris, Charlie Hunter und dem Deutschen Lorenz Herrmann. Einen deutschen Sieg für Amos Bartelsmeyer über 1.500m ein (3:39,90), Clayton Murphy wurde nur Fünfter. Der junge Cole Hocker gewann den 3.000m-Lauf (7:51,59), bei den Frauen siegte Sinclaire Johnson über 1.500m (4:08,34) und Kaela Edwards über 800m (2:01,27) jeweils deutlich.

World Athletics Indoor Tour

Track & Field-Wochenende, Europa, kompakt: Drei zweite Plätze für ÖLV-Athleten

Lena Millonig (ULC Riverside Mödling) war am Sonntag bei einem Meeting in Bratislava am Start und belegte im 3.000m-Lauf in einer Zeit von 9:34,05 Minuten knapp hinter der slowakischen Siegerin Zofia Nanova den zweiten Platz. Niklas Strohmayer-Dangl (Leichtathletik Akademie Eisenstadt) belegte über 800m in 1:53,41 Minuten ebenfalls den zweiten Platz, drei Sekunden hinter Sieger Tomas Vystrik aus Tschechien. Auch Bernhard Neumann (DSG Wien) wurde im 3.000m-Lauf Zweiter, er erzielte eine Zeit von 8:33,30 Minuten.

In Magglingen in der Schweiz ließ Junioren-Europameisterin Audrey Werro mit einer neuen Schweizer Bestleistung im 600m-Lauf unter dem Hallendach aufhorchen. Die 18-Jährige absolvierte die drei Runden in einer Zeit von 1:26,14 Minuten und blieb fast eine Sekunde unter der bisherigen Bestmarke von Selina Büchel. Damit gelang die Generalprobe vor dem erstmaligen Antritt auf ihrer Spezialdistanz am kommenden Wochenende in Val-de-Reuil. Siegerin im 1.000m-Lauf in Magglingen war Valentina Rosamilia in einer Zeit von 2:46,18 Minuten.

Einen Schweizer Erfolg konnte Tom Elmer beim Meeting in Lyon (WA Indoor Tour Bronze) einfahren, er gewann den 1.500m-Lauf in 3:40,84 Minuten. Den 800m-Lauf entschied der Marokkaner Abdelati El Guesse in 1:46,36 Minuten vor Abdessalem Ayouni aus Tunesien und Guy Learmonth aus Großbritannien für sich. Der spanische Hallen-Weltmeister Mariano Garcia gewann seinen Saisoneinstieg in Sabadell am Samstag in 1:47,15 Minuten knapp vor Mohamed Belbachir aus Algerien und dem Spanier Adrian Ben. Und beim Folksam GP in Stockholm (WA Indoor Tour Bronze) feierte Andreas Kramer über 800m in 1:45,90 Minuten einen Heimsieg vor Mark English und Nicholas Kiplangat. Den 1.500m-Lauf gewann Azzedine Habz aus Frankreich in 3:38,93 Minuten.

World Athletics Indoor Tour

600m-Weltbestleistung für Hodgkinson

Die englische 800m-Spitzenläuferin Keely Hodgkinson hat am Samstag bei einem der World Athletics Indoor Tour Bronze angehörigen Meeting in Manchester für eine Rekordleistung gesorgt. In einem 600m-Lauf erzielte sie eine Zeit von 1:23,41 Minuten und blieb damit um 0,03 Sekunden unter der 19 Jahre alten Weltbestleistung der Russin Olga Kotlyarova. Der bisherigee britische Hallenrekord über 600m gehörte Hodgkinsons Trainerin Jenny Meadows. Hodginskons neue Bestmarke könnte am 11. Februar bei den Millrose Games durch ihre Hauptkontrahentin Athing Mu aus den USA einer ersten Belastungsprobe unterzogen werden.

Bei den Männern siegte U23-Europameister Simone Barontini in einer Zeit von 1:48,09 Minuten über 800m, bei den Frauen ging der Sieg an Isabelle Boffey (2:02,70), die später Hodgkinson pacte. 800m-Spezialistin Ellie Baker (4:10,12) feierte im 1.500m-Lauf einen britischen Heimsieg vor ihren Landsfrauen Erin Wallace und Jenny Selman, die Deutsche Hanna Klein belegte Rang vier. Der Schwede Emil Danielsson gewann den 3.000m-Lauf klar in 7:48,23 Minuten, bei den Frauen lag Jenny Nesbitt in 9:03,88 Minuten vorne.

World Athletics Indoor Tour

Schweizer Laufveranstalter erwarten Steigung der Teilnehmerzahlen

Rund 25% weniger Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten die Schweizer Laufveranstaltungen im Jahr 2022. Das gaben die Swiss Runners Mitte Jänner in einer Information bekannt. Sie rechnen für das aktuelle Jahr eine gänzliche Erholung der Teilnehmerzahlen im Vergleich zu 2019. Da in der Schweiz die gesellschaftlichen Restriktionen aufgrund von COVID-19 wesentlich früher abgeschafft wurden als in Österreich oder Deutschland, aber nicht früh genug für das Anmeldefenster der Frühjahrsevents 2022, gelang es einigen später im Jahr stattfindenden Veranstaltungen, das Teilnehmerniveau von vor der Pandemie bereits wieder zu erreichen. Zum Beispiel auch der größten Laufveranstaltung des Landes, die Course de l’Escalade mit fast 45.000 Anmeldungen.

In einer Umfrage haben die Swiss Runners die Gründe für den Teilnehmerrückgang im Jahr 2022 im Vergleich zu 2019 untersucht. Von den 6.200 Befragten, die 2022 im Gegensatz zu anderen Jahren keine Laufveranstaltung im Herbst absolviert haben, gaben die meisten die fehlende Vorbereitung als wichtigsten Grund an. Für den Frühjahr 2022 waren noch terminliche Gründe die Hauptmotivation, sich für keine Veranstaltung anzumelden. Ähnliche Erkenntnisse und Prognosen liefert eine Umfrage aus Nordamerika mit 400.000 befragten Laufbegeisterten. Die Swiss Runners erwarten für 2023 rund 400.000 Teilnehmende bei den Schweizer Laufveranstaltungen.

Außerdem gaben die Swiss Runners bekannt, dass die Vereinbarung mit den Schweizer Bundesbahnen (SBB RailAway), die eine kostenlose An- und Abreise zu einem Laufevent auf Schweizer Staatsgebiet ermöglicht, für drei Jahre bis einschließlich 2025 verlängert wurde. Damit gelingt den Schweizer Laufevents ein wichtiges Signal der Nachhaltigkeit, zumal 2023 25 Laufevents von dieser Vereinbarung profitieren – und damit um sieben mehr als bisher.

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