In aller Kürze

Äthiopische Siege bei Lissabon Marathon

Andualem Belay und Asayech Ayalew haben den Lissabon Marathon 2021 gewonnen. Belay setzte sich in einer guten Zeit von 2:05:52 Stunden deutlich vor Hosea Kiplimo aus Uganda und Yihunligne Adane aus Äthiopien durch. Ebenso klar war der Sieg von Ayalew in einer Zeit von 2:25:07 Stunden vor ihrer Landsfrau Almaz Negede (2:27:14) und Jane Jelagat aus Kenia (2:28:35).

Auch die Siege im Halbmarathon gingen nach Äthiopien: Gerba Dibaba setzte sich in einer Zeit von 1:01:21 Stunden vor Isaac Kipsang (1:01:23) und Awet Gebrezghiabehr (1:02:11) durch, bei den Frauen siegte Ethlemahu Sintayehu in 1:10:48 Stunden vor Dolshi Tesfu (1:10:59) und Gete Alemayehu (1:13:33). Von den heimischen Eliteläufern schneitt Samuel Barata als Sechster bei den Männern, unmittelbar hinter dem kenianischen Favoritin Shadrack Kimining, am besten ab.

Halbmarathon-Wochenende: Polnischer Rekord durch Nadolska

Abseits der großen Halbmarathon-Entscheidungen in Europa am vergangenen Wochenende, von Lissabon über Barcelona und Rom bis nach Hamburg hat es beim Posen Halbmarathon ein erstaunliches Resultat gegeben. Die 40-jährige Karoline Nadolska hat ihren vier Jahre alten polnischen Halbmarathonrekord auf eine Zeit von 1:09:18 Stunden verbessert und einen neuen europäischen Rekord für die Mastersklasse aufgestellt. Die einzige Polin, die je unter 1:10 Stunden gelaufen ist, musste sich lediglich der kenianischen Siegerin Tabitha Gichia geschlagen geben.

Beim Cremona Halbmarathon belegte die Italienerin Giovanna Epis in einer Zeit von 1:13:16 Stunden den dritten Platz hinter Francine Niyomukunzi aus Burundi (1:12:03) und der Kenianerin Teresiah Omosa, Siegerin des Salzburg Marathon 2018. Schnellster der rund 1.500 Läuferinnen und Läufer war Dickson Simba aus Kenia in 1:01:46 Stunden.

Streckenrekord für McColgan beim Great South Run

Eilish McColgan hat den Great South Run über die Distanz von zehn Meilen gewonnen. Die 30-Jährige stellte in Portsmouth in einer Zeit von 50:43 Minuten einen neuen Streckenrekord auf und überflügelte die großen Namen des Laufsports auf den Britischen Inseln, Sonia O’Sullivan und Paula Radcliffe. Die Schottin verwies mit deutlichem Vorsprung Jess Piasecki (51:50) und Verity Ockenden (54:07) hinter sich. McColgan zeigte ihre Topform bereits zuletzt, als sie in Manchester die schnellste europäische Zeit einer Läuferin über 10km in reinen Frauen-Rennen überhaupt erzielte.

Schnellster bei den Männern war der Brite Jack Rowe in 47:20 Minuten vor Emile Cairess (47:38) und Daniel Jarvis (48:48).

Great Run

Straßenlauf-Wochenende: Flanagan bei Debüt kanadischer Meister, Stenson glänzt in Perth

Ben Flanagan hat bei seinem 10km-Debüt in Toronto auf Anhieb den kanadischen Meistertitel gewonnen. Er setzte sich in einer Zeti von 28:45 Minuten vor Luc Bruchet (28:52) und Ben Preisner (28:56) durch. Bei den Frauen siegte die Schottin Sarah Inglis vor der neuen kanadischen Meisterin Leslie Sexton, die in 32:04 Minuten fünf Sekunden Rückstand auf die Siegerin hatte. Cleo Boyd sicherte sich in einer Zeit von 33:21 Minuten die Silbermedaille vor Natasha Wodak.

Bei der Hytteplanmila in Royse in Norwegen zeigte Karoline Bjerkeli Grövdal über 10 Kilometer eine starke Leistung und schob sich mit einer Zeit von 31:25 Minuten auf Rang zwei der europäischen Jahresbestenliste hinter Eilish McColgan. In Triest gewann der Kenianer Peter Mwaniki in 29:58 Minuten einen 10km-Lauf, Marathon-EM-Medaillengewinner Yassine Rachik wurde Vierter. Und fünf Tage nach dem Boston Marathon lief Weini Kelati bei einem 10km-Frauenlauf in Boston einen neuen Streckenrekord von 31:18 Minuten.

Am anderen Ende der Welt meldete sich die australische Marathonläuferin Jessica Trengove, die mittlerweile verheiratet ist und Stenson heißt, zurück. Drei Jahre nach ihrem letzten Marathonlauf in Toronto und dreieinhalb Jahre nach ihrem Medaillengewinn bei den Commonwealth Games in Gold Coast lief die 34-Jährige beim Perth Marathon eine persönliche Bestleistung von 2:25:13 Stunden. Es ist die viertschnellste Marathonzeit der Frauen, die je auf australischem Boden erzielt worden ist. Nick Harman siegte bei den Männern überlegen in 2:14:55 Stunden, außer ihm war lediglich Dean Menzies schneller als die Siegerin.

Sifan Hassan erwartungsgemäß Europas Leichtathletin des Jahres

Zwei Goldmedaillen und eine Bronzene in Tokio – das ist alleine die überragende Olympia-Bilanz von Sifan Hassan, ohne Einbeziehung ihrer weiteren beeindruckenden Leistungen im Verlaufe dieser Saison. Damit bewarb sich die 28-Jährige zu Europas Leichtathletin des Jahres und wurde am vergangenen Samstag folgerichtig auch ausgezeichnet. Sieger bei den Männern war der Norweger Karsten Warholm.

Arter und Milner Schnellste beim Crosslauf in Cardiff

Charlotte Arter, zu Monatsbeginn Zweite beim Österreichischen Frauenlauf über fünf Kilometer, hat am Samstag die Cardiff Cross Challenge in Wales gewonnen. Zum Auftakt der neuen World Cross Tour Country Tour Gold verwies die Achte der Crosslauf-Europameisterschaften von 2019 in einer Zeit von 20:11 Minuten Jennifer Nesbitt (20:15) und Jess Gibbon (20:17) auf die weiteren Plätze. Die Frauen absolvierten eine 6,4 Kilometer lange Strecke, die Männer mussten 9,6 Kilometer absolvieren. Schnellster war Hugo Milner in einer Zeit von 27:18 Minuten. Es folgten Omar Ahmed (27:20) und Jake Smith (27:29) über die Ziellinie.

Die Cardiff Cross Challenge war der Auftakt in die Serie der Gold-Läufe und der zweite Event der höchsten Crosslaufserie der Welt. Nächsten Sonntag steigt im spanischen Amorebieta die nächste Veranstaltung der Stufe Gold.

World Cross Country Tour

Crosslaufsiege für Farken und Granz

Robert Farken und Caterina Granz haben am Wochenende Erfolge auf der Crosslauf-Strecke gefeiert. Farken siegte bei Regionalmeisterschaften in Berlin sowohl auf der Kurz- als auch der Langstrecke. Bei den Frauen siegte Caterina Granz über die Distanz von 6,6 Kilometern (Langstrecke).

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