ClubRecap_2025

Ein Jahr liegt hinter uns, gefüllt mit Kilometern, Begegnungen und gemeinsamen Momenten.
Heute blicken wir zurück – nicht nur auf Zeiten und Erfolge, sondern auf das, was uns als Club getragen hat.

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Nicht alle abgebildet, war aber ein sehr netter Abend.

Liebe Clubfreundinnen und Clubfreunde,

liebe Läuferinnen und Läufer, und alle, die heute Abend so tun, als wären sie nur wegen des Bratl‘s da – ich sehe euch. Schön, dass wir uns heute zur Weihnachtsfeier treffen. Und es ist ja jedes Jahr dasselbe: Man nimmt sich fest vor, nicht über die Saison zu reden. Und dann steht man plötzlich da und merkt:

Bei einem Laufverein ist ein Jahresrückblick ungefähr so unvermeidlich wie ein „Nur ganz locker“ – das nach zwei Kilometern in ein Tempoduell ausartet.

Unser Jahr 2025: Erfolge, die bleiben – und Schritte, die zählen
Wenn man das Jahr in Zahlen fassen wollte, müssten wir eigentlich zuerst klären, ob wir über Kilometer sprechen oder über Geschichten.

Denn am Ende sind es genau diese Geschichten, die uns als Club ausmachen: Training im Regen, Lachen im Nebel, und dieses stille Einverständnis beim gemeinsamen Einlaufen, dass man hier nicht nur Sport macht – sondern Leben teilt.

Masters: Die Kunst, schneller zu werden, während andere „vernünftig“ werden
Ein ganz großer Applaus gilt unseren sportlichen Aushängeschildern in den Mastersklassen: Helmut, Andrea und Roland.

Ihr habt nicht nur Goldmedaillen bei Österreichischen Meisterschaften geholt – ihr habt auch nationale & Salzburger Altersklassenrekorde aufgestellt.

Das ist mehr als nur „gut in Form“. Das ist ein Statement: Dass Leistung kein Ablaufdatum hat. Und dass man in manchen Altersklassen nicht langsamer wird – sondern nur effizienter.

2) Eva: Klasse, die man nicht erklären muss
Und dann natürlich: Eva. Beste Österreicherin beim Vienna City Marathon – und Siegerin beim PUMA Salzburg Marathon. Das ist nicht nur sportlich beeindruckend, das ist auch für unseren Club ein echtes Ausrufezeichen. Eva zeigt, was passiert, wenn Talent, harte Arbeit und kluge Planung zusammenkommen: Dann wird ein Marathon nicht nur gelaufen – dann wird er gestaltet. Und die als aktuell 43.te für die Europameisterschaften in Birmingham qualifiziert ist.

3) Lauffestspiele der Mozartstadt & Jedermannlauf: Wenn Gemeinschaft sichtbar wird
Ein Verein ist mehr als eine Ergebnisliste. Und nirgendwo wird das so klar wie bei unseren Veranstaltungen:
Die Lauffestspiele der Mozartstadt – und unser Jedermannlauf.

Beides wäre ohne euch nicht das, was es ist. Danke an alle Helferinnen und Helfer, an alle, die früh aufstehen, spät abbauen, beim Cup&Cino Frühstückslaufen mehr als nur Ortskenntnisse beweisen, Fragen beantworten, und dabei noch lächeln, als wäre das die leichteste Sache der Welt. Ihr seid die stillen Kilometer im Hintergrund, ohne die vorne niemand glänzen könnte.

Wie auch unser ClubDoc Holger, der darauf achtet, dass es keine Ausreißer gibt und der uns gesundheitlich in Balance bringt.

4) Clubmeister:innen: Weil wir auch intern gern wissen, wer nicht „nur locker“ kann
Unsere Clubmeister:innen Susanne und Roland – herzlichen Glückwunsch!

Clubmeisterschaften sind ja etwas Besonderes: Da kennt man die Konkurrenz persönlich. Man weiß, wer beim Einlaufen schon „zu frisch“ wirkt. Und man weiß, wer beim Zieleinlauf plötzlich behauptet, er hätte „heute wirklich keinen guten Tag“ – und trotzdem gewinnt. Susanne, Roland: Ihr habt’s sportlich verdient – in euch steckt unser Clubgeist.

Und natürlich weiß ich, welche Leistungen heuer Veronika und Emanuel, Laura und Mario, Melina, Gerald, Gernot, David und Ihr alle abgeliefert habt – so viele so feine Leistungsbestätigungen. Vergessen will ich auf keinen Fall jene, die mit ihrer Gesundheit kämpfen und trotzdem ihren Lebenswillen hochhalten. 

5) Algarve & Ljubljana: Training, Reise, Lebensgefühl
Ein Highlight war wieder unser Laufcamp an der Algarve. Diese Mischung aus Sonne, Struktur, Meeresluft und dem Gefühl, dass Intervalle bei 17 Grad irgendwie freundlicher sind als zuhause bei Minus 8.

Und ebenso schön: unsere ClubReise nach Ljubljana. Laufen verbindet, aber Reisen verbindet auf eine besonders elegante Art: Man sieht neue Wege – und merkt, dass man sich als Gruppe auch außerhalb der Heimatstrecken sofort findet.

Was uns am wichtigsten ist: Gesundheit und Lebensqualität
Bei aller Leistung – und wir lieben Leistung, keine Frage – bleibt unser Kern ganz klar:

Laufen steht für Gesundheit und Lebensqualität.
Für das gute Gefühl, einen Tag nicht nur „bewältigt“, sondern gestaltet zu haben. Für den Kopf, der nach einem Lauf wieder geradeaus denkt. Für den Körper, der uns trägt – und für die Gemeinschaft, die uns hält.

Oder, um es in einer kleinen Langer’schen Wahrheit zu sagen: „Manche Menschen kaufen sich Wellness. Wir ziehen einfach Laufschuhe an. Das ist günstiger – und meistens wirksamer.“

Ausblick auf 2026: Wir haben viel vor – und das meiste macht Spaß

Ein Verein braucht Ziele. Nicht nur Zeiten, sondern Vorhaben, auf die man sich freut.

Februar 2026: Unser Laufcamp an der Algarve – Sonne tanken, Basis legen, gute Routinen starten.

Mai 2026: Lauffestspiele der Mozartstadt – wieder dieses große Fest, das zeigt, wie lebendig Laufen sein kann.

Anfang Oktober 2026: Jedermannlauf – inklusive Clubmeisterschaften. Wer jetzt schon nervös wird, hat das Prinzip verstanden.

Oktober 2026: ClubReise zum Budapest Marathon – sportlich, stimmungsvoll, unvergesslich.

Und etwas ganz Neues, das mir besonders am Herzen liegt:

Jugendcamp im Juli im ULSZ Rif
Erstmals werden wir ein Jugendcamp im Juli im ULSZ Rif anbieten. Daraus soll sich eine leistungsorientierte Jugendgruppe entwickeln.

Das ist mehr als ein Projekt – das ist Zukunft. Wir geben Erfahrung weiter, wir schaffen Perspektiven, und wir zeigen jungen Menschen, dass Leistung und Freude sich nicht ausschließen, sondern im Idealfall gegenseitig antreiben.

Danke – weil ein Club nicht von selbst läuft
Ein ganz großes Dankeschön an Thomas, David & Markus für die vielen Trainingseinheiten, die ihr geleitet habt: verlässlich, kompetent, motivierend – und oft genau dann, wenn andere lieber auf der Couch „Regeneration“ studieren.

Und ein besonderer, großer Dank geht an Ruth. Ruth hält unseren Club zusammen – organisatorisch und finanziell. Man könnte sagen: Ruth ist unsere stabile Pace über 42 Kilometer Vereinsjahr. Und wir alle wissen: Ohne stabile Pace wird’s hinten raus unerquicklich.

Schlussgedanke: Mehr als Kilometer

Liebe Clubfreundinnen und Clubfreunde,
wir hatten ein starkes Jahr. Mit Medaillen, Rekorden, Siegen, Veranstaltungen, Reisen, Training und Gemeinschaft. Und wir gehen mit Klarheit ins neue Jahr: mit Plänen, mit Energie – und mit dem Bewusstsein, dass das Wichtigste nicht auf der Uhr steht, sondern in dem, was Laufen mit uns macht.

Ich wünsche euch allen ein schönes Weihnachtsfest, erholsame Tage, Gesundheit – und für 2026 viele Läufe, die euch nicht nur schneller, sondern auch glücklicher machen.

Zu Silvester geben wir wieder ein bisschen Gas, um uns die Jause für den ersten ClubAbend’26 zu verdienen.

Und wenn wir uns dann im Jänner wiedersehen und jemand sagt: „Heuer wird alles ganz ruhig und kontrolliert“, dann lächeln wir freundlich – und legen trotzdem die Laufschuhe bereit.

Frohe Weihnachten – und auf ein großartiges Laufjahr 2026!

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