Dopingverdacht im deutschen Mittelstreckenlauf

Symbolbild. © Ewa Urban / Pixabay

Die deutsche Mittelstreckenläuferin Sara Benfares hat am 30. September eine positive Dopingprobe auf EPO und Testosteron abgeben, wie vor wenigen Tagen bekannt geworden ist. In der Folge kursierten Medienberichte, die 22-Jährige habe Knochenkrebs, welcher mit EPO und Testosteron behandelt worden sei. Eine Ausnahmegenehmigung für eine legitimierte Verwendung der Substanzen konnte die Athletin nicht vorlegen. Ihr droht eine Sperre von vier Jahren, der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) hat Benfares provisorisch suspendiert.

Der 22-Jährigen drohen nun strafrechtliche Konsequenzen, denn die NADA hat eine entsprechende Anzeige bei der Staatsanwaltschaft in Saarbrücken eingereicht. Der maximale Strafrahmen dafür liege in Deutschland bei drei Jahren Freiheitsstrafe, berichtet das Portal Sport1.de. Die Pharmaziestudentin stammt aus einer deutsch-französischen Läuferinnen-Familie, ihr Vater Samir war Mittelstreckenläufer, ihre Schwestern Sofia und Selma sind ebenfalls aktiv. Seit 2022 startet Sara Benfares für Deutschland, davor war sie für das Heimatland ihres Vaters, Frankreich, an den Start gegangen.

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