Ugandischer Hindernisläufer vermutlich in Kenia ermordet

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Benjamin Kiplagat, ehemaliger 3.000m-Hindernisläufer aus Uganda mit kenianischen Wurzeln, ist am 30. Dezember tot in seinem Auto aufgefunden worden. Der 34-Jährige war vermutlich auf dem Weg in sein Zuhause im kenianischen Eldoret. Da Kiplagat Stichverletzungen im Brust- und Halsbereich aufwies, ermitteln die kenianischen Behörden wegen Mords. Wie kenianische Medien weiters berichten, seien zwei Verdächtige gefasst worden.

Kiplagat, der seine Karriere 2019 beendete, ist mit einer Bestleistung von 8:03,81 Minuten nach wie vor der Landesrekordhalter Ugandas und vertrat sein Heimatland bei den Commonwealth Games 2010, wo er als Vierter knapp eine Medaille verpasste, bei den Weltmeisterschaften 2007, 2009, 2011, 2013, 2015 und 2019 sowie den Olympischen Spielen 2008, 2012 und 2016. Bei den Junioren-Weltmeisterschaften 2008 gewann er die Silbermedaille, bei den Afrikameisterschaften 2012 die Bronzemedaille.

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