Zwei Jahre nach Drama in China: Gefängnisstrafen für Organisatoren

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21 Tote – das war die traurige Bilanz eines enormen Wetterumschwungs im Rahmen eines 100km-Ultralaufs im Jahr 2021. Nun sind die Verantwortlichen zur Verantwortung gezogen und von einem chinesischen Gericht mit Gefängnisstrafen belegt worden. Drei der fünf Verurteilten müssen fünfeinhalb Jahre absitzen, einer vier Jahre und zehn Monate und der fünfte dreieinhalb Jahre. Das berichtete die brititsche Tageszeitung „The Guardian“ in Berufung auf die französische Nachrichtenagentur (AFP) am vergangenen Samstag.

Die Verantwortlichen waren nach dem Unglück in Kritik geraten, da sie den Event trotz der Wetterprognosen gestartet hatten. Aufkommender Sturmwind mit Eisregen, dazu ein seltener Temperatursturz, hatte viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den Bergen völlig unvorbereitet getroffen und zu Dutzenden Unterkühlungen geführt. Die Rettungskräfte konnten den Großteil des Teilnehmerfeldes retten, 21 Menschen verstarben, darunter auch erfahrene Abenteuersportler.

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