Straßenlauf-Wochenende, kompakt: Jebet gewinnt Mersin Marathon

Symbolfoto © Miguel Amutio

Ruth Jebet, Olympiasiegerin im 3.000m von Rio de Janeiro und später vier Jahre lang wegen Dopings gesperrt, hat den Mersin Marathon in der Türkei gewonnen. Beim ersten Antreten der 27-Jährigen auf dieser Distanz erreichte die für den Bahrain startende Kenianerin eine Zeit von 2:23:08 Stunden und war um über fünf Minuten schneller als Yeneabeba Eigu aus Äthiopien. Außerdem hat Jebet damit das Olympia-Limit erfüllt. Bei den Männern siegte Benard Kipkorir aus Kenia in einer Zeit von 2:09:33 Stunden.

Der US-Amerikaner CJ Albertson, der vergangenes Wochenende den California International Marathon gewonnen hat, legte sieben Tage später einen weiteren Marathonsieg in Mexiko nach. Er erzielte dabei eine ansprechende Zeit von 2:11:08 Stunden. Die Siege beim Malaga Marathon gingen an die Kenianer Charles Muneria (2:08:54), der im September den Münster Marathon gewonnen hatte, und Pamela Rotich (2:33:52). Beim Reggio Emilia Marathon in Mittelitalien siegte Federica Sugamiele in ihrem zweiten Marathon mit einer persönlichen Bestleistung von 2:31:35 Stunden. Und der in der Schweiz lebende Dominic Lobalu gewann die 54. Ausgabe des Course de Noel in Sion im Duell mit Boniface Kibiwott aus Kenia. Beide benötigten für die sieben Kilometer lange Strecke eine Zeit von 19:33 Minuten. Bei den Frauen siegte Helen Bekele über fünf Kilometer in 15:27 Minuten, als Fünfte war Lore Hoffmann beste Schweizerin.

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