Kenia spricht provisorische 20 Olympia-Nominierungen aus

© Public Domain Pictures / Pixabay

Der Kenianische Leichtathletik-Verband (Athletics Kenya) hat nach dem Valencia Marathon seine Kandidatinnen und Kandidaten für eine Nominierung für die Olympischen Spiele 2024 bekannt gegeben. Im Team der Männer sind wenig überraschend der neue Weltrekordhalter Kelvin Kiptum und sein Vorgänger Eliud Kipchoge, der bei den letzten beiden Spielen jeweils die Goldmedaille gewonnen hat. Außerdem befinden sich Vincent Kipkemoi, Timothy Kiplagat, Benson Kipruto, Benard Koech, der dreifache Halbmarathon-Weltmeister Geoffrey Kamworor, Cyprian Kotut, Amos und Titus Kipruto im großzügigen provisorischen Aufgebot. Exkludiert ist damit Evans Chebet, der zweimal den Boston- und einmal den New York City Marathon gewonnen hat und damit als starker Läufer in taktisch geprägten Wettkämpfen und auf topografisch schwierigen Strecken gilt. Zuletzt musste er aber seinen Start beim New York City Marathon aufgrund einer Verletzung zurückziehen.

Prominent besetzt ist auch die Liste der provisorischen Nominierungen der Frauen: Peres Jepchirchir, Olympiasiegerin von Sapporo 2021, Ruth Chepngetich, Ex-Weltrekordhalterin Brigid Kosgei und Hellen Obiri sind die großen Namen. Dazu kommen Rosemary Wanjiru, Joyciline Jepkosgei, Sheila Chepkirui, Judith Korir, Sally Chepyego und Sharon Lokedi. Ende Jänner will Athletics Kenya diese großen Listen auf je fünf Namen limitieren: je drei Nominierungen und zwei Reserveathleten. Paul Tergart, Präsident des nationalen Olympischen Komitees in Kenia (NOCK), glaubt in einem Interview mit der kenianischen Zeitung „The Standard“ daran, dass Kenia in beiden Marathon-Entscheidungen in Paris alle Medaillen gewinnen könne.

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