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Die Athletics Integrity Unit (AIU) hat eine vierjährige Dopingsperre über die ugandische Mittelstreckenläuferin Janat Chemusto verhängt. Sie hatte beim Kip Keino Classic in Nairobi im Mai eine positive Urinprobe auf Norandrosteron abgegeben. Die 25-Jährige stieg in dieser Saison wie Phönix aus der Asche in die erweiterte Weltspitze auf und lief zu Saisonbeginn Bestzeiten von 2:00,97 Minuten über 800m sowie 4:01,79 Minuten über 1.500m. Diese Resultate werden ihr nun gestrichen, die Sperre gilt rückwirkend ab 13. Juli 2023. Laut kenianischen Medienberichten verzichtete der ugandische Verband auf eine Stellungnahme. Chemusto trainiert in der Trainingsgruppe, in der auch Joshua Cheptegei aktiv ist.

Eine Sperre von gleich neun Jahren hat die Schweizer Bergläuferin Stéphanie Perriard ausgefasst. Die Schweizer Anti-Doping-Behörde Swiss Sport Integrity hat zur ursprünglichen dreijährigen Sperre weitere sechs Jahre Sanktion aufgestockt, nachdem sie es als erwiesen ansah, dass Perriard mit falschen Eingaben den Ermittlungsprozess durch Täuschung positiv zu beeinflussen versucht hatte.

Unter Dopingverdacht ist ein Mitglied des Flüchtlingsteams des Internationalen Olympischen Komitees. Der 35-jährige in Frankreich lebende Marokkaner Fouad Ibdafdil hat eine positive Dopingprobe auf EPO abgegeben, wir die AIU bekannt gab. Ibdafdil, der sowohl an den Crosslauf-Weltmeisterschaften von Bathurst als auch an den Weltmeisterschaften von Budapest teilgekommen hat, ist einer von über 50 Athleten mit anerkanntem Flüchtlingsstatus, der finanzielle Unterstützung vom IOC für die Vorbereitung auf die Olympischen Spiele 2024 in Paris bekommt.

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