Straßenlauf-Wochenende, kompakt: Hendel gewinnt in Olmütz

Symbolfoto. © Unsplash / Miguel Amutio

Der diesjährige VCM-Starter Sebastian Hendel aus Deutschland hat am Samstag den Olmütz Halbmarathon, ein Rennen der RunCzech Running League, gewonnen. In einer Zeit von 1:03:55 Stunden ließ der 27-Jährige den Schweden David Nilsson und den Holländer Khalid Choukoud hinter sich. Bei den Frauen siegte Hanne Verbruggen aus Belgien in 1:12:44 Stunden vor Lokalmatadorin Tereza Hrochova, die im Kampf um Platz zwei Viktoriia Kaliuzhna aus der Ukraine und Natasha Cockram aus Großbritannien knapp hinter sich ließ.

Außerdem gab es in Europa am Wochenende zwei bedeutende 10km-Läufe: Bei der Corrida Internationale de Langueux siegte der Kenianer Emmanuel Bor in 27:46 Minuten vor Dawit Fikadu und Haftamu Gebresilase aus Äthiopien. Bei den Frauen setzte sich die Äthiopierin Alem Nigussie in 30:28 Minuten vor den Kenianerinnen Mirriam Chebet und Lydia Cheruiyot durch. Beste Europäer waren der Spanier Ilias Fifa (28:10, 8.) und die Französin Fadouwa Ledhem aus Frankreich (34:14, 14.). Beim 10km-Lauf von Telesia in Italien siegte Marathonläuferin Sofiia Yaremchuk in einer Zeit von 32:18 Minuten vor Meskerem Moges aus Äthiopien und Lucy Mawia aus Kenia, Giovanna Epis wurde als zweitbeste Italienerin Vierte. Joseph Kimutai aus Kenia erreichte das Ziel in einer Zeit von 28:36 Minuten als Erster, Giuseppe Gerratana wurde in 29:20 Minuten als Zweiter bester Italiener, eine Sekunde vor Ex-Marathon-Europameister Daniele Meucci.

Lauren Hagans hat bei ihrem Marathon-Debüt im Rahmen des Grandma’s Marathon im US-Bundesstaat Minnesota überrascht. Ihr Sieg bei der 47. Auflage des Sommer-Klassikers der amerikanischen Marathonszene in einer Zeit von 2:25:55 Stunden bedeutet das viertschnellste Marathon-Debüt des US-Marathonlaufs der Frauen. Kurz vor der Zwischenzeit bei Kilometer 35 hatte die 36-jährige Hagans die bis dato führende Titelverteidigerin Dakotah Lindwurm überholt, die das Ziel nach 2:26:56 Stunden als Zweite erreichte.

Bereits zum fünften Mal siegreich in Duluth, dem Zielort des Grandma’s Marathon, war der 37-jährige Kenianer Elisha Barno, der in einer Zeit von 2:09:14 Stunden den Streckenrekord aus dem Jahr 2014 lediglich um acht Sekunden verfehlte. Am Tag vor dem Rennen wurde Barno laut lokalen Medienberichten in die Hall of Fame des Events aufgenommen. Es ist der erste Sieg des Kenianers bei diesem Rennen seit 2018, immerhin prämiert mit einer Siegerprämie von rund 12.000 Euro.

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