Track & Field-Wochenende, kompakt: Überraschende 800er in den USA

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In den USA hat es am vergangenen Wochenende zwei Überraschungen im 800m-Lauf der Frauen gegeben. Im Rahmen des World Athletics Continental Tour Meetings (Silber) in Nashville setzte sich Allie Wilson in einer Zeit von 1:59,24 Minuten hauchdünn gegen Charlene Lipsey durch. Auch die Kenianerin Susan Ejore und die Amerikanerin Brenna Detra blieben noch unter zwei Minuten. Bei den Männern siegte Alex Amankwa aus Ghana in 1:45,12 Minuten, Mason Ferlic lief im 3.000m-Hindernislauf zum Sieg in 8:22,25 Minuten.

Beim Portland Track Festival, ebenfalls ein Silber-Meeting der World Athletics Continental Tour, musste sich Raevyn Rogers unerwartet hinter Nia Akins einordnen, die in einer Zeit von 1:59,37 Minuten fast eine Sekunde Vorsprung hatte. Helen Schlachtenhaufen gewann den 1.500m-Lauf in 4:05,67 Minuten deutlich, Colleen Quigley den 3.000m-Hindernislauf in 9:32,48 Minuten. Bei den Männern siegte 1.500m-Spezialist Josh Kerr aus Schottland im 800m-Lauf (1:36,62), Amon Kemboi aus Kenia gewann den 1.500m-Lauf in 3:34,12 Minuten knapp vor Cole Hocker, John Gregorek und Amos Bartelsmeyer.

Im norwegischen Bergen, einem Meeting der Stufe Bronze, gewann die Schweizerin Rachel Pellaud den 800m-Lauf der Frauen in einer Zeit von 2:02,60 Minuten haarscharf vor der Deutschen Majtjie Kolberg. Nikki Hiltz gewann den 1.500m-Lauf in 4:07,18 Minuten vor Vera Hoffmann aus Luxemburg, Rose Davies aus Australien gewann über 5.000m klar in 15:10,30 Minuten. Bei den Männern feierte Tobias Grönstad in 1:46,61 Minuten einen Heimsieg im 800m-Lauf knapp vor Joseph Deng aus Australien und Filip Snejdr aus Tschechien. Grönstad gleich tat es Narve Gilje Nordas als Sieger über 3.000m in 7:43,94 Minuten. Der Spanier Victor Ruiz schlug im 3.000m-Hindernislauf den finnischen Europameister Topi Raitanen und siegte in 8:23,37 Minuten.

Bei den viertägigen japanischen Meisterschaften in Osaka holte Nozomi Tanaka mit zwei klaren Siegen das Doppel über 1.500m und 5.000m. Einen Favoritensieg feierte auch das zweite große Talent des japanischen Laufsports, Ryuji Miura im 3.000m-Hindernislauf (8:21,41).

World Athletics Continental Tour