Valencia Marathon erlebt prächtige Streckenrekorde

Marathon-Debütant Kelvin Kiptum und die erfahrene Amane Beriso zaubern Topzeiten auf die Straßen von Valencia. Beide sind nun die drittschnellsten Athleten aller Zeiten – der Kenianer mit einer Leistung von 2:01:53 Stunden, die Äthiopierin mit einer Leistung von 2:14:58 Stunden. Am Ende war also doch nicht das Debüt von Letesenbet Gidey die große Schlagzeile. Ebenfalls sehr beeindruckend: Sinead Diver pulverisierte im Alter von 45 Jahren den australischen Rekord!

Der Start des Valencia Marathon 2021. © SIP / Johannes Langer

Der mit vielen Vorschusslorbeeren angekündigte Star aus Äthiopien musste sich am Ende mit Platz zwei hinter der Sensationssiegerin zufrieden geben und die Zeit von 2:16:49 Stunden schien auf den ersten Blick angesichts ihrer Halbmarathon-Vorleistung von 2:02:52 Stunden (eine Minute schneller als die zweitbeste Halbmarathonläuferin der Geschichte) fast eine kleine Enttäuschung. Obwohl Letesenbet Gidey damit den Debüt-Rekord von Almaz Ayana um fast eine Minute verbesserte und sich mit ihrer Marathon-Premiere auf Rang fünf der ewigen Weltbestenliste schob. Der kleine, aber nicht unwichtige Schönheitsfehler: Völlig unerwartet lief eine andere Läuferin in diesem Feld in diesem Leistungsspektrum und sogar noch deutlich schneller: Amane Beriso verblüffte mit einer Zeit von 2:14:58 Stunden, die dritte Marathonzeit der Geschichte unter 2:15 Stunden, die die langjährige Weltrekordhalterin Paula Radcliffe vom Stockerl der Top-Drei aller Zeiten stieß.

Überraschende Begleiterin für Gidey

Über drei Viertel der Distanz schien alles in Richtung Gidey zu laufen. Wie von ihrem Umfeld prognostiziert orientierte sich die 24-jährige Debütantin an einer Zeit von 2:15 Stunden und lag mit einer starken Halbmarathon-Durchgangszeit von 1:07:18 Stunden nicht nur auf Kurs, es wurde sogar noch besser. Als in 1:35:24 Stunden die Zwischenzeit bei Kilometer 30 erreicht war, rückte der Weltrekord von Brigid Kosgei (2:14:04) immer näher in Reichweite. Die vier männlichen Begleiter, einer davon als offizieller Tempomacher, hatten sehr gute Arbeit geleistet, nur ein Faktor war unplanmäßig: Gidey hatte in Beriso eine Begleiterin.

Und Gideys Marathon-Debüt offerierte dann doch die Tatsache, dass ein Marathon nach 30 Kilometer ein nicht allzu einfaches Unterfangen ist. Ab Kilometer 33 hatte sie Schwierigkeiten, dieses fabelhafte Tempo zu halten. Im Gegenteil zu Beriso, die sich knapp sieben Kilometer vor dem Ziel sogar absetzen konnte. Die 31-Jährige musste den Rest alleine schaffen, denn die männlichen Begleiter blieben bei der intendierten Favoritin. Gegenüber „Let’s Run“ äußerte sich der Coach der Sensationssiegerin, ihr Schützling hätte den Weltrekord brechen können, wären die Tempomacher mit ihr mitgegangen. Das Scheinwerferlicht war somit alleine auf Beriso gerichtet, die zwei Sekunden unter der Zeit von 2:15 Stunden blieb, nun die Nummer drei der Historie hinter dem kenianischen Duo Brigid Kosgei und Ruth Chepngetich ist und den äthiopischen Landesrekord von Berlin-Siegerin Tigist Assefa um 39 Sekunden verbessert hat.

Ohne Vorwarnung

Diese Leistung der 31-Jährigen kam völlig unerwartet. Ihren bisher schnellsten Marathon ist die routinierte Äthiopierin, die stets dadurch auffiel, wenig Wettkämpfe zu bestreiten, 2016 in Dubai in einer Zeit von 2:20:48 Stunden gelaufen. Nur zwei weitere Male, darunter beim Sieg in Mumbai 2020, blieb sie unter 2:25 Stunden. Auch die Vorleistungen auf den Unterdistanzen sind weit weg von den Dimensionen der Valencia-Leistung: Nur einmal blieb sie im Halbmarathon unter 1:10 Stunden (1:08:43, 2015 in Rom). Wenige Monate später lief sie ihren einzigen 10km-Lauf unter 33 Minuten. In ihrem fünften Marathon gelang dieser wundersame Durchbruch, ausgerechnet nachdem sie während der Pandemie zweieinhalb Jahre lang keinen Wettkampf bestritten hat. Ende August absolvierte sie ihr Comeback und gewann den Marathon in der Höhenlage von Mexiko City. Drei Monate später passierte dieses Wunder von Valencia.

Auch Chepkirui mit starkem Debüt

Hinter Gidey, die eine respektable Zeit von 2:16:49 Stunden erreichte und einen Weltrekordversuch für das nächste Mal ankündigte, gelang auch das zweite spannende Debüt im Frauen-Rennen. Sheila Chepkirui, eine der schnellsten 10km- und Halbmarathonläuferinnen, beendete ihre Premiere in einer Zeit von 2:17:29 Stunden und blieb sieben Sekunden vor der Äthiopierin Tadu Teshome, die ihre persönliche Bestleistung um über sechs Minuten auf eine Zeit von 2:17:36 Stunden steigerte. Chepkirui liegt nun auf Rang elf der ewigen Bestenliste des Leichtathletik-Weltverbandes (World Athletics), Teshome auf Position zwölf.

Dass sieben Läuferinnen in einem Rennen unter 2:19 Stunden blieben, hat es in der Geschichte des Marathonlaufs noch nie gegeben. Nicht dazu gehörte die Vorjahres-Zweite Etagegne Woldu, die trotz einer leichten persönlichen Bestzeit nur Achte wurde – was einiges über die Qualität des Feldes erzählt. Ebenfalls nicht unter 2:20 Stunden lief die neuntplatzierte Dolshi Tesfu, die in 2:20:40 Stunden den eritreischen Landesrekord der WM-Vierten Nazret Weldu lediglich um elf Sekunden verfehlte. Für die 23-Jährige war es eine beachtliche Premiere im Marathon, keine ihrer Unterdistanzen – und erst recht nicht die Halbmarathon-Bestleistung von 1:10:59 – kündigten einen derartigen Auftritt an.

Tag der Landesrekorde

Bei allem Staunen über die Siegerleistungen – die möglicherweise erstaunlichste Leistung dieses Tages in Valencia lieferte wohl Sinead Diver ab. Die gebürtige Irin, die in Australien verheiratet ist und seit vielen Jahren am fünften Kontinenten lebt, wird im Februar 46 Jahre alt. Ihre mit Abstand beste Karriereleistung hat sich die 45-Jährige für den Valencia Marathon 2022 aufgehoben, die Spitze der seit Jahren erstaunlichen Leistungen der Australierin. In einer Zeit von 2:21:34 Stunden knackte sie mit einer Verbesserung ihrer 2019 in London aufgestellten Bestleistung um über zweieinhalb Minuten den australischen Rekord von Benita Willis-Johnson vom Chicago Marathon 2006 um über eine Minute.

Diese astronomische Leistung war die Spitze einer Serie von Landesrekorden. Neben dem australischen und den äthiopischen fielen auch der marokkanische, der kroatische und der spanische. Dafür verantwortlich waren die Leistungen von Majida Maayouf, die ihre erst in Sevilla im Februar aufgestellten Landesrekord um drei Minuten auf eine Zeit von 2:21:01 Stunden steigerte, von Bojana Bjeljac, die sich um zweieinhalb Minuten steigerte und über zwei Minuten unter dem neun Jahre alten Landesrekord von Lisa Nemec blieb, und Marta Galimany, die sich mit einer Steigerung von 54 Sekunden an Ana Isabel Alonso (2:26:51, San Sebastian 1995), Maria Abel und Alessandra Aguilar vorbeischob. Nur knapp stehen blieb der italienische Landesrekord von Valeria Straneo, den Giovanna Epis um zehn Sekunden verfehlte und die nun die Nummer drei der ewigen italienischen Bestenliste ist. Auch der südafrikanische Landesrekord wurde auf die Probe gestellt, mit einer klaren Bestleistung blieb Irvette van Zyl in 2:26:11 Stunden weniger als eine Minute über dem Rekord von Gerda Steyn.

Ein Wunder-Debüt durch Kiptum

Mindestens genauso wundersam kam die Siegerzeit im Männerrennen daher. Kelvin Kiptum, ein junger Halbmarathonläufer mit einer Bestleistung von 58:42 Minuten (nur zweimal lief er unter 59:50), bestach dabei mit der schnellsten zweiten Marathon-Hälfte der Geschichte. Von der Zwischenzeit beim Halbmarathon bis ins Ziel war er lediglich 1:00:15 Stunden lang unterwegs und so entstand die Endzeit von 2:01:53 Stunden, die vierte sub-2:02-Zeit der Geschichte. Nur Eliud Kipchoge bei seinen beiden Weltrekordläufen und Kenenisa Bekele bei seinem Sieg beim Berlin Marathon 2019 waren noch einen Tick schneller, was den Valencia Marathon nun wie bei den Frauen zur zweitschnellsten Marathonstrecke machte.

Darüber schrieb der Veranstalter im Vorfeld tatsächlich, die bis gestern knapp vor Valencia liegenden Streckenrekorde von London, Tokio und Mailand attackieren zu wollen. Der seit zwei Tagen 23-jährige Debütant schaffte dies in einer beeindruckenden Manier und mit beachtlichem Vorsprung. Über eine Minute Rückstand hatte Gabriel Geay im Ziel, der zweite prominente kenianische Debütant Alexander Mutiso schaffte ebenso eine wahnsinnig starke Leistung und finishte in einer Zeit von 2:03:29 Stunden. Die Leistung von 2:03:00 Stunden des 26-jährigen Geay bedeutet eine Verbesserung seines eigenen Landesrekords für Tansania um fast zwei Minuten und den geteilten Platz elf in der Rangliste der schnellsten Marathonzeiten, auf die Sekunde genau gleich mit dem Valencia-Sieger von 2020, Evans Chebet, der heuer die World Marathon Majors in Boston und New York gewonnen hat. Das Duo liegt nun auf Position acht der ewigen Bestenliste des Leichtathletik-Weltverbandes (World Athletics).

Kelvin Kiptums Halbmarathon-Splits: 1:01:38 / 1:00:15 Stunden
Kelvin Kiptums 5km-Teilzeiten: 14:40 / 14:36 / 14:38 / 14:32 / 14:41 / 14:26 / 14:00 / 14:05 / 6:15 (2,195 km) Minuten

Ein letztes Marathon-Viertel mit dem Moped

Die idealen Marathon-Bedingungen mit Temperaturen im höchsten einstelligen Bereich und beinahe Windstille ließ auch das Männerrennen mit einem hohen Tempo entwickeln. Eine Gruppe von – unfassbar – 19 Leuten erreichte die Halbmarathon-Zwischenzeit in einer Zeit von 1:01:38 Stunden (obwohl die Elite-Startliste weder in Spitze noch in Breite so spektakulär schien wie in den letzten Jahren in Valencia). Nur kurze Zeit später wurde es auf Initiative des Weltmeisters Tamirat Tola noch schneller. Sein 5km-Split von 14:27 Minuten zwischen Kilometer 25 und Kilometer 30 war der schnellste des Rennens bis zu diesem Augenblick (das entspricht einem Schnitt von 2:53 Minuten pro Kilometer).

Doch damit war das Ende der Fahnenstange nicht erreicht. Im Dreikampf mit Tola und Geay konnte Kiptum sogar noch etwas beschleunigen und zauberte einen Kilometersplit von 14:00 Minuten zwischen Kilometer 30 und 35 auf den Asphalt, was einem Kilometersplit von unglaublichen 2:48 Minuten entsprach. Der Wettlauf um den Sieg war vorentschieden, obwohl Geay vorerst den Rückstand in Grenzen hielt. Doch ein weiterer 5km-Kilometersplit von 14:05 Minuten durch den Sieger beantwortete Fragen auf der einen Ebene und kreierte weitere auf einer anderen. Wie konnte so eine gewaltige Steigerung von einem Weltklasseniveau auf ein absolutes Weltklasseniveau in jener Phase, die im Marathon als schwierigste gilt, für einen Debütanten möglich sein, der bisher zwar starke Leistungen im Halbmarathon zeigte, aber keineswegs als Wunderkind einzustufen war. Welche externen Faktoren dafür welche Rolle spielten. Und inwiefern diese Leistung eines jungen Läufers ein präventives Signal dafür war, wie die Marathon-Szene nach dem Abschluss der Ära Eliud Kipchoge, das ja altersbedingt so weit nicht entfernt sein dürfte, gestaltet werden könnte.

Weltmeister auf Rang vier

Auch Alexander Mutiso hätte den bisherigen Debüt-Weltrekord von Guye Adola vom Berlin Marathon 2017 geknackt, wäre nicht Kiptum im selben Rennen gewesen. Der 26-Jährige, der über eine Halbmarathon-Bestleistung von 57:59 Minuten verfügt, aufgestellt 2020 bei einem Eliterennen in Valencia, als an der Spitze Weltrekord gelaufen wurde, überholte kurz vor dem Ziel noch Tamirat Tola und finishte in 2:03:29 Stunden. Der äthiopische Weltmeister enttäuschte keineswegs, er verpasste seine persönliche Bestleistung um eine Sekunde und wurde in 2:03:40 Stunden Vierter. Seine Platzierung war deshalb nicht besser, weil ihm kein gigantischer Leistungssprung gelang wie den Top-Drei. Dass die Top-Vier in einem Marathon alle unter 2:04 Stunden blieben, hat es in der Marathon-Geschichte erst einmal gegeben – 2020 in Valencia.

Tamirat Tolas Halbmarathon-Splits: 1:01:38 / Stunden
Tamirat Tolas 5km-Teilzeiten: 14:40 / 14:36 / 14:38 / 14:32 / 14:41 / 14:27 / 14:28 / 14:54 / 6:44 (2,195 km) Minuten

Özbilen meldet sich nach drei Jahren zurück

Ein weiteres Aufsehen erregendes Resultat war jenes des fünftplatzierten Kaan Kigen Özbilen in dessen zweitbester Karrierezeit von 2:04:36 Stunden. Die beste war um 20 Sekunden schneller und diese lief der 36-Jährige vor drei Jahren in Valencia, damals ein Europarekord für den kenianisch stämmigen Türken. Diese Marathon-Leistung, die sechste unter 2:07 Stunden für Özbilen, kam insofern unerwartet, da es seine erste seit zwei Jahren und seine erste hochklassige seit drei Jahren war. Es sagt einiges über die Qualität, aber auch die Erwartungshaltung des Valencia Marathon aus, dass ein 2:04-Läufer offensichtlich nicht in der Liste der eingeladenen Eliteläufer geführt wird, vermutlich weil diese Referenzleistung ein bestimmtes Alter aufweist. Isaac Mpofu, der in Eugene als WM-Zehnter ein beachtliches Resultat erzielte, verbesserte seinen Landesrekord für Simbadwe um über eine Minute auf 2:06:48 Stunden.

Spanische Sensation

Im Kampf um die spanische Topposition erreichte Ayad Lamdassem im Alter von 41 Jahren Jahren eine respektable Zeit von 2:07:39 Stunden, was nur gut eine Minute über seinem Landesrekord liegt. Schneller war überraschend ein Landsmann, Tariku Novales in 2:07:18 Stunden. Der 24-Jährige war eine absolute Sensation, denn keine seiner Vorleistungen deutete eine derartige Leistungsexplosion in seinem zweiten Marathon nach einer Debütleistung von 2:22:07 Stunden in Madrid im April hin. Vor dem besten Spanier finishten mit Nicolas Navarro, der in einer Zeit von 2:07:01 Stunden auf Platz vier der ewigen französischen Bestenliste lief, und dem 36-jährige Marathon-Debütant Zerei Kbrom in 2:07:10 Stunden, Vize-Europameister im 10.000m-Lauf von München 2022, zwei Europäer. Kbrom, der aus Eritrea stammt, ist nun die Nummer zwei der ewigen norwegischen Bestenliste hinter dem ehemaligen Europarekordhalter Sondre Nordstad Moen.

Oberschenkel-Verletzung verhindert Ketema-Start

80 Läufer blieben in Valencia unter 2:20 Stunden, 24 unter 2:10 Stunden. Die optimalen Bedingungen zum Schnell Laufen konnte Lemawork Ketema (SVS Leichtathletik) beim nun endgültigen Nummer-eins-Marathon außerhalb der World Marathon Majors nicht für sich nutzen. Der 37-jährige Österreicher sagte nach Wiederauftreten muskulärer Beschwerden im Oberschenkel, die ihn nun schon seit längerem immer wieder belasten, auf ärztlichen Rat hin seinen Start in Valencia ab. „Ich habe eine Entscheidung der Vernunft und Zuversicht getroffen, dass ich das Risiko einer weiteren Verschlimmerung der Verletzung nicht in Kauf nehme, damit ich bald wieder und hoffentlich ohne Probleme zurück bin“, schrieb der gebürtige Äthiopier am Samstagnachmittag auf seiner Facebook-Seite. Ketema, bei den Olympischen Spielen von Tokio ebenfalls wegen Oberschenkelproblemen früh ausgeschieden, wartet nun seit dreieinhalb Jahren auf ein seinen und den allgemeinen Erwartungen entsprechendes Resultat. Bester Österreicher war daher der ehemalige Staatsmeister Martin Mistelbauer (team2012.at), der seine Bestleistung vom Berlin Marathon 2016 um knapp eine halbe Minute auf eine Zeit von 2:25:19 Stunden senken konnte.

Auch der deutsche Rekordhalter Amanal Petros hat kurzfristig seinen Start abgesagt. Nicht ins Ziel gekommen ist Julien Wanders. Laut Angaben des Schweizer Leichtathletik-Verbandes (Swiss Athletics) litt der Halbmarathon-Europarekordhalter im Vorfeld an einem grippalen Infekt. 21.816 Marathonläuferinnen und Marathonläufer erreichten gestern das Ziel des schnellsten Marathonlaufs Spaniens, womit beim Aufsteiger der letzten Jahre, sowohl in der Qualität der Elite als auch in der Begeisterung der Freizeitsportler, ein neuer Teilnehmerrekord erzielt wurde.

Ergebnisse Valencia Marathon 2022

Männer

  1. Kelvin Kiptum (KEN) 2:01:53 Stunden * / **
  2. Gabriel Geay (TAN) 2:03:00 Stunden ***
  3. Alexander Mutiso (KEN) 2:03:29 Stunden **
  4. Tamirat Tola (ETH) 2:03:40 Stunden
  5. Kaan Kigen Özbilen (TUR) 2:04:36 Stunden
  6. Chalu Deso (ETH) 2:04:56 Stunden
  7. Milkesa Mengesha (ETH) 2:05:29 Stunden **
  8. Ronald Korir (KEN) 2:05:37 Stunden ****
  9. Philemon Kiplimo (KEN) 2:05:44 Stunden **
  10. Goitom Kifle (ERI) 2:06:09 Stunden
  11. Getaneh Molla (ETH) 2:06:38 Stunden
  12. Isaac Mpofu (ZIM) 2:06:48 Stunden *
  13. Nicolas Navarro (FRA) 2:07:01 Stunden ****
  14. Zerei Kbrom (NOR) 2:07:10 Stunden **
  15. Hiskel Tewelde (ERI) 2:07:11 Stunden
  16. Tariku Novales (ESP) 2:07:18 Stunden
  17. Ayad Lamdassem (ESP) 2:07:39 Stunden
  18. Bethwel Kipkemboi (KEN) 2:07:40 Stunden ****
  19. Abdelaziz Merzougui (ESP) 2:08:00 Stunden ****
  20. Tesfaye Anbesa (ETH) 2:08:14 Stunden

    24. Geoffrey Kirui (KEN) 2:09:57 Stunden
    30. Javier Guerra (ESP) 2:12:00 Stunden
    168. Martin Mistelbauer (AUT) 2:25:19 Stunden ****

Frauen

  1. Amane Beriso (ETH) 2:14:58 Stunden * / ******
  2. Letesenbet Gidey (ETH) 2:16:49 Stunden **
  3. Sheila Chepkirui (KEN) 2:17:29 Stunden **
  4. Tadu Teshome (ETH) 2:17:36 Stunden ****
  5. Fancy Chemutai (KEN) 2:18:11 Stunden ****
  6. Tiruye Mesfin (ETH) 2:18:47 Stunden **
  7. Tigist Girma (ETH) 2:18:52 Stunden ****
  8. Etagegne Woldu (ETH) 2:20:03 Stunden ****
  9. Dolshi Tesfu (ERI) 2:20:40 Stunden ****
  10. Majida Maayouf (MAR) 2:21:01 Stunden *******
  11. Bruktayit Eshetu (ETH) 2:21:34 Stunden ****
  12. Sinead Diver (AUS) 2:21:34 Stunden ********
  13. Meseret Gebre (ETH) 2:23:38 Stunden
  14. Bojana Bjeljac (CRO) 2:23:39 Stunden *********
  15. Giovanna Epis (ITA) 2:23:54 Stunden ****
  16. Yvette van Zyl (RSA) 2:26:11 Stunden ****
  17. Marta Galimany (ESP) 2:26:14 Stunden **********
  18. Natasha Cockram (GBR) 2:26:14 Stunden ****
  19. Carolina Wikström (SWE) 2:26:14 Stunden ****
  20. Gladys Tejeda (PER) 2:26:26 Stunden

* neuer Streckenrekord
** Marathon-Debüt
*** neuer Landesrekord für Tansania
**** neue persönliche Bestleistung
***** neuer Landesrekord für Simbadwe
****** neuer Landesrekord für Äthiopien
******* neuer Landesrekord für Marokko
******** neuer Landesrekord für Australien
********* neuer Landesrekord für Kroatien
********** neuer Landesrekord für Spanien

Valencia Marathon Trinidad Alfonso