Straßenlauf-Wochenende, kompakt: Comebacks von Seidel und Huddle in Boston

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Im strömenden Regen von Boston hat Olympia-Bronzemedaillengewinnerin Molly Seidel am Sonntag ihr Comeback gegeben. Die 28-jährige US-Amerikanerin, die in diesem Jahr mit diversen physischen und psychischen Problemen zu kämpfen hatte, erreichte das Ziel auf Platz 16 in einer auch für die schlechten Bedingungen moderaten Zeit von 1:16:22 Stunden. Damit war sie drei Minuten langsamer als Molly Huddle, die sieben Monate nach der Geburt ihres Babys eine Zeit von 1:13:29 Stunden erreichte. Siegerin auf einem hügeligen Kurs war die Kenianerin Vicoty Chepngeno in einer Zeit von 1:10:40 Stunden knapp vor Bosena Mulatie und Hiwot Gebrekidan aus Äthiopien. Bei den Männern gewann ihr Landsmann Geoffrey Koech in einer Zeit von 1:02:02 Stunden vor dem Äthiopier Tsegay Kidanu und Zouhair Talbi aus Marokko. Der frisch eingebürgerte, gebürtige Äthiopier Teshome Mekonen war in 1:02:28 Stunden bester Amerikaner, bei den Frauen war die siebtplatzierte Erika Kemp beste US-Amerikanerin.

In Ravenna fanden im Rahmen des dortigen Marathons die italienischen Meisterschaften statt, die Titel holten sich die international nicht bekannten Alessandro Giacobazzi (2:17:52) und Giulia Sommi (2:41:19). Die Gesamtsiege gingen an die Kenianer Nicodemus Kimutai (2:11:55) und Sarah Jerop (2:39:13). Eine weitere Erfolgsmeldung aus dem italienischen Laufsport gab es vom Halbmarathon in der italienischen Kleinstadt Crema: In Vorbereitung auf den Valencia Marathon gelang der EM-Fünften Giovanna Epis eine persönliche Halbmarathon-Bestleistung von 1:10:15 Stunden. Die Kenianer Moses Kiptoo (2:11:06) und Shelmith Muriuki (2:44:16) gewannen den Kuala Lumpur Marathon.

Boston Athletics Association