Zwei kenianische Marathonläufer neu auf der Liste der Dopingsünder

Symbolfoto. © jorono / Pixabay

Die Athletics Integrity Unit (AIU) hat die Sperren zweier weiterer kenianischer Marathonläufer bekannt gegeben. Emmanuel Saina, Sieger des Buenos Aires Marathon 2018 und des Honolulu Marathon 2021, wurde für drei Jahre gesperrt. Er hat bei einer Out-of-Competition-Kontrolle am 18. August in Eldoret eine positive Urinprobe auf Nandrolon abgegeben, das Ergebnis wurde drei Wochen später im WADA-akkreditierten Anti-Doping-Labor in Lausanne festgestellt. Da der Athlet den Betrug frühzeitig zugab und die Sanktionen bedingungslos akzeptierte, verkürzte die AIU seine Sperre um ein Jahr im Vergleich zur Standardsanktion bei Dopingfällen. Alle Ergebnisse Sainas ab 18. August 2022 wurden gestrichen, er hat allerdings seit dem Rotterdam Marathon 2021 (Fünfter in 2:05:51 Stunden) keinen Wettkampf mehr bestritten. Der 30-Jährige, der von Manager Federico Rosa vertreten wird, hält bei einer Marathon-Bestleistung von 2:05:02 Stunden (Dubai 2019), und blieb drei weitere Male unter 2:06 Stunden.

Die zweite Dopingsperre betrifft den international eher unbekannten Felix Kipchumba, Sieger des Nanjing Marathon 2018. Er wurde am 17. August bei einer Out-of-Competition-Kontrolle in Kapsabet positiv auf eine verbotenen Substanz getestet. Aus dem selben Grund wie bei Saina verkürzte sich die Sperre auf drei Jahren.

Athletics Integrity Unit