Comeback der Elitefelder beim München Marathon

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Vielleicht ist München nach den Leichtathletik-Europameisterschaften im August auf den Geschmack nach internationalem Spitzensport gekommen. Erstmals seit 2001 bringt der Veranstalter des General München Marathon, der am 9. Oktober über die Bühne geht, ein internationales Elitefeld an den Start. Die Zeit sei reif, das Rennen international stärker zu positionieren, erklärt Renndirektor Gernot Weigl, der sich mit dem München Marathon für ein Label von World Athletics bewerben möchte. Damit verbunden ist die Hoffnung, die Streckenrekorde zu verbessern, betont Weigl.

Angeführt wird der München Marathon von einem sehr prominenten Namen: Mare Dibaba, Marathon-Weltmeisterin von Peking 2015 und im Jahr darauf Olympia-Bronzemedaillengewinnerin von Rio de Janeiro. Das einzige Topergebnis der letzten Jahre gelang der 32-Jährigen beim Berlin Marathon 2019, als sie als Zweite ins Ziel kam. Sie wird herausgefordert von ihrer Landsfrau Aberu Mekuria, die im Mai den Riga Marathon gewinnen konnte, und der Kenianerin Agnes Keino, letzten Sonntag Zehnte beim Kopenhagen Halbmarathon. Das Rennen der Männer wird angeführt vom Äthiopier Mengistu Zelalem und vom Kenianer Edwin Kimaiyo. Der Deutsche Sebastian Hendel, am Wochenende Sieger des Halbmarathons in Usti nad Labem, bestreitet in München sein Marathon-Debüt.

Generali München Marathon