Straßenlauf-Wochenende, kompakt: Kenianische Siege in Amsterdam und Buenos Aires

Symbolbild. © Miguel A. Amutio / unsplash

Der Kenianer Charles Langat und Margaret Kipkemboi haben die holländische Traditionsveranstaltung Dam tot Damloop in Amsterdam gewonnen. Langat setzte sich auf der zehn Meilen langen Strecke in einer Zeit von 45:14 Minuten vor seinen Landsleuten Geofry Kipchumba und Peter Kipsirat durch, Khalid Choukoud war als Fünfter bester Lokalmatador. Bei den Frauen siegte Kipkemboi, WM-Medaillengewinnerin im 10.000m-Lauf von Eugene, in einer Zeit von 50:42 Minuten vor ihren Landsfrauen Sharon Kemboi und Caroline Nyaga, die favorisierte Lonah Chemtai Salpeter aus Israel musste sich in 51:52 Minuten mit Platz vier zufrieden geben. Beste Holländerin war die sechstplatzierte Diane Van Es.

Auch beim Buenos Aires Marathon dominierten die Kenianer. Victor Kipchirchir, 2019 Sieger des Salzburg Marathon, gewann das Männerrennen in einer persönlichen Bestzeit von 2:07:05 Stunden mit großem Vorsprung auf seine Landsleute Edwin Kiptoo und Victor Kiplimo. Bei den Frauen siegte Rodah Jepkorir in einer Zeit von 2:26:53 Stunden, gleichbedeutend mit der zweitschnellsten Sigerzeit des Events, vor Kasu Bitew aus Äthiopien und Sharon Cherop aus Kenia.

Bei der 43. Austragung des Greifenseelauf in der Schweiz hat die Olympiasiegerin von London im Triathlon, Nicola Spirig ihren endgültigen Abschied vom Spitzensport gefeiert. Sie verließ die Bühne mit einer neuen Halbmarathon-Bestleistung von 1:15:14 Stunden, womit die 40-Jährige nur sechs Sekunden hinter der äthiopischen Siegerin Serkalem Mengiste lag. Der Sieg bei den Männern ging an Elvis Tabarach aus Kenia (1:03:45). Rund 7.500 Läuferinnen und Läufer hatten sich angemeldet.

Der Deutsche Simon Stützel hat zum fünften Mal in Folge den Baden-Marathon gewonnen. Er erzielte eine Zeit von 2:25:32 Stunden, insgesamt nahmen rund 5.700 Aktive an der Veranstaltung teil (über 700 im Marathon). Ebenfalls einen deutschen Sieg gab es beim Halbmarathon im tschechischen Usti nad Labem. Der 26-jährige Sebastian Hendel gewann das zu der RunCzech-Serie gehörende Halbmarathon-Rennen in einer Zeit von 1:02:52 Stunden vor Vitaliy Shafar aus der Ukraine und Stefan Gavril aus Rumänien. Bei den Frauen siegte die Ukrainerin Valeria Zinenko in 1:10:55 Stunden vor der tschechischen Olympia-Finalistin im 1.500m-Lauf, Kristiina Mäki, die ihr Halbmarathon-Debüt in 1:13:57 Stunden abschloss, und Gabriela Veigertova.

Der mehrfache spanische Marathonmeister Javier Guerra hat in Madrid einen 10km-Lauf mit rund 8.500 Teilnehmern in einer Zeit von 28:47 Minuten gewonnen, Fernando Carro wurde in 29:25 Minuten Zweiter. Der 10km-Lauf in Vancouver endete mit zwei Streckenrekorden: Die kanadische Marathon-Rekordhaltern Malindi Elmore lief eine Zeit von 32:37 Minuten und siegte deutlich vor Leslie Sexton (34:11), bei den Männern stellte Ben Preisner den Streckenrekord in 29:20 Minuten ein.

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