Französische Dopingsünderinnen im Gerichtssaal

Symbolfoto. © Arek Socha / Pixabay

Wie die französische Sportzeitung „L’Équipe“ vor einigen Tagen berichtete, muss sich Laila Traby am 3. Oktober vor dem Strafgericht in Marseille verantworten. Ihr droht ein Jahr Haft auf Bewährung und eine Geldstrafe in Höhe von 5.000 Euro. Traby, 2014 EM-Bronzemedaillengewinnerin in Zürich, wurde in November 2014 in Font Romeu bei einem Überraschungsbesuch der französischen Anti-Doping-Kontrolleure mit EPO-Spritzen und Wachstumshormonen im Kühlschrank angetroffen. Sie plädierte stets auf Unwissenheit.

Auch eine zweite französische Dopingsünderin stand unlängst vor Gericht, wie die L’Équipe berichtete und zwar erfolglos. Ophelie Claude-Boxberger, vor der WM 2019 auf EPO getestet, argumentierte damals, ihr damaliger Trainer und Lebensgefährte Alain Flaccus hätte ihr ohne ihr Wissen EPO injiziert. Das Gericht in Montbéliard hatte Flaccus 2021 von diesem Vorwurf freigesprochen, nun hat die Staatsanwaltschaft in Montbéliard auch die Klage wegen Vergewaltigung aufgrund von Unsicherheiten und Widersprüchen eingestellt.

Quelle: L’Équipe