Allie Wilson in Padua zum vierten Mal in Folge unter 1:59 Minuten

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Im Schatten der großen Drei – Athing Mu, Ajee Wilson und Raevyn Rogers – wächst in den USA eine massive Breite im 800m-Lauf heran. Bestes Beispiel ist Allie Wilson, Ende Juni Vierte bei den US-Trials. Inklusive der Rennen bei den nationalen Meisterschaften in Eugene blieb sie in ihren letzten acht 800m-Wettkämpfen sechsmal unter 1:59 Minuten, zuletzt viermal in Folge. Den jüngsten Erfolg feierte sie am Sonntag beim Meeting im norditalienischen Padua, das zur World Athletics Continental Tour der Stufe Bronze zählt. Damit war es der zweite Sieg auf italienischem Boden binnen fünf Tagen nach jenem in Rovereto (siehe RunAustria-Bericht).

Die 26-Jährige siegte in Padua in einer Zeit von 1:58,37 Minuten vor der Schottin Jemma Reekie (1:58,71) und Nia Akins aus den USA (1:59,56). Auch die ehemalige EM-Medaillengewinnerin Olga Lyakhova blieb noch unter zwei Minuten. In der zweiten Laufentscheidung des Tages, dem 1.500m-Lauf der Männer gab es ebenfalls einen US-amerikanischen Sieg. Yared Nguse, am Dienstag zuvor noch in Luzern siegreich (siehe RunAustria-Bericht), verbesserte in einer Zeit von 3:33,26 Minuten sogar den letztes Jahr von Stewart McSweyn aufgestellten Meetingrekord. Auf der Ziellinie hatte der endschnelle Amerikaner zwei Sekunden Vorsprung auf seinen jungen Landsmann Cole Hocker. Andrew Coscoran aus Irland wurde Dritter.

World Athletics Continental Tour