Diskussionen nach russischem Sieg beim Comrades Marathon

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Die Russin Alexandra Morozova hat am vergangenen Wochenende den Comrades Marathon in Südafrika in einer Zeit von 6:17:48 Stunden mit über sieben Minuten Vorsprung auf die Polin Dominika Stelmach gewonnen und damit in der Laufszene internationale Debatten entfacht. Denn russische Spitzenathleten sind aktuell von der internationalen Leichtathletik suspendiert, der südafrikanische Verband (ASA) hielt sich an die Linie von World Athletics. Morozova klagte ihren Start aber vor einem lokalen Gericht in Südafrika erfolgreich ein. Allerdings ist das finale Urteil laut dem südafrikanischen Fernsehsender eNCA noch nicht gesprochen, weshalb die Russin vorerst kein Preisgeld ausbezahlt bekommt.

Bei den Männern siegte Tete Morena Dijana in einer Zeit von 5:30:38 Stunden vor Titelverteidiger Edward Mothibi (5:33:46). Der 34-jährige Sieger geht einem Vollzeitjob als Security-Mitarbeiter an einer Universität nach, wie diverse Medienberichte erzählen. Der Comrades Ultramarahon gehört zu den bekanntesten Ultrarennen der Welt und führt von der südafrikanischen Metropole Durban über 90 Kilometer nach Pietermaritzburg oder viceversa. In diesem Jahr startete das Feld in Pietermaritzburg und lief hinunter zur Küste. Nach zwei Jahren Pandemie bedingtem Ausfall nahmen über 14.000 Aktive aus aller Welt am Comrades Marathon teil. Überschattet wurde die Veranstaltung vom Todesfall des 43-jährigen Südafrikaners Mzameleni Mthembu, der kollabierte.

Comrades Marathon