Marathon-WM-Limit für 2023 unter österreichischem Rekord

Symbolfoto. © Unsplash / Miguel Amutio

Wie erwartet hat der Leichtathletik-Weltverband (World Athletics) die WM-Limits für die Marathonläufe hinblicklich der Weltmeisterschaften 2023 in Budapest gesenkt. Doch die Senkung fiel drastisch aus. So liegt das WM-Limit bei den Männern bei einer Zeit von 2:09:40 Stunden und damit um 26 Sekunden unterhalb des österreichischen Marathonrekordes. Das Limit der Frauen liegt bei 2:28:00 Stunden, World Athletics zielt auf 100 Teilnehmende pro Geschlecht ab, rund die Hälfte soll sich über die Weltrangliste qualifizieren können. Diese Limits könnten bereits ein Signal für die Qualifikationsanforderungen für die Olympischen Spiele 2024 in Paris sein. Für die Weltmeisterschaften in Eugene galten wie schon für die Olympischen Spiele von Tokio die Limits von 2:11:30 bzw. 2:29:30 Stunden.

Eine weitere Qualifikationsmöglichkeit für den WM-Marathon bietet eine Top-Fünf-Platzierung bei einem Platinum-Label-Marathon oder ein Sieg bei einem Gold-Label-Marathon im Jahr 2023 dar. Auch die Limits für den 10.000m-Lauf sind ziemlich knackig: Dort verlangt World Athletics für eine Direktqualifikation eine Zeit von 27:10,00 Minuten bei den Männern bzw. 30:40,00 Minuten bei den Frauen. Erstmals zählt auch das Äquivalent im 10km-Straßenlauf. In diesen beiden Laufdisziplinen läuft der Qualifikationszeitraum bereits seit 1. Dezember 2021 (Marathon) bzw. 31. Jänner 2022 (10.000m).

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