Farah bekam Zuspruch für die veröffentlichte Wahrheit

Mo Farah gewann bei den letzten Weltmeisterschaften in Peking zwei Goldmedaillen. © Getty Images for IAAF / Lintao Zhang

Mo Farah muss keinerlei rechtliche Konsequenzen seiner Aufenthaltserlaubnis befürchten, bekräftigten die zuständigen Behörden nach der Ausstrahlung der BBC-Dokumentation „The Real Mo Farah“ am vergangenen Dienstag. Dort hat Farah seine Lebensgeschichte erzählt, die sich wesentlich vom bisher bekannten unterscheidet – auch sein Name ist nicht sein echter (siehe RunAustria-Bericht). Über dies haben etliche britische Politiker dem Sportstar Zuspruch gespendet und ihn als „echten Briten“ bezeichnet. Bekräftigt wurde die Rolle des Sportlehrers Alan Watkinson, der Farah beim Wechsel in ein angenehmeres Umfeld und schließlich auch bei der Einbürgerung unterstützte.

„Mir war es nicht erlaubt, ich selbst zu sein. Ich konnte nicht einmal mit anderen Kindern spielen. Alles, was ich als Kind wollte, war meine Eltern oder andere Menschen, die sich um mich kümmern“, blickte der vierfache Olympiasieger auf seine dramatischen Erlebnisse nach der illegalen Ankunft in London zurück.