Die Leichtathletik-Welt in der Heimat Nikes

Ein Jahr länger als geplant – weil die Olympischen Spiele Pandemie bedingt ein Jahr verschoben wurden – musste Eugene als DIE Leichtathletik-Destination der USA auf die erstmalige Austragung von Weltmeisterschaften in der erfolgreichsten Sportnation warten. Am morgigen Freitag fällt der Startschuss für eine große Herausforderung – nicht nur sportlicher Natur.

Hannah Peters / Getty Images for World Athletics

Sieben Mal war Eugene mit dem Hayward Field Gastgeber der US-Olympic-Trials, die wichtigste Veranstaltung für den US-amerikanischen Leichtathletik-Verband (USATF) auch aufgrund der teuren Vermarktung, sieben weitere Male von Trials außerhalb Olympischer Jahre. 2014 richtete Eugene die Junioren-Weltmeisterschaften in jenem Stadion aus, das jährlich eines der wichtigsten Meetings der Leichtathletik beheimatet. Es ist erst das zweite Mal, dass die Freiluft-Weltmeisterschaften in Nordamerika über die Bühne gehen – nach Edmonton in Kanada im Jahr 2001.

RunAustria-TV-Tipp: Die Leichtathletik-Weltmeisterschaften vom 15. bis 24. Juli werden im ORF in einer täglichen ausführlichen Zusammenfassung jeweils am Vormittag ab 9 auf ORF Sport+ dem österreichischen TV-Publikum präsentiert.  
In der Schweiz überträgt SRF, in Deutschland ARD und ZDF abwechselnd die Sessions in der Nacht. Weitere Action wird im Livestream auf den Websites zu seinen sein, die üblicherweise in Österreich geblockt sind. Ob die WM live im World-Athletics-Livestream auf Youtube zu sehen ist oder in Österreich geblockt ist, ist unklar.

Die Macht des Business

Dass Eugene als mit Abstand kleinste WM-Stadt der Geschichte den Zuschlag bekommen hat, hat viel mit Nike zu tun. Der US-Sportartikelgigant ist in Oregon beheimatet und seit der Gründung eng mit Eugene und der dortigen University of Oregon verbunden. Wahrscheinlich war Nike ein tragendes Argument in der WM-Vergabe, auch die aufwändige Verwandlung des Hayward Fields in eine moderne WM-Arena wurde größtenteils vom Unternehmen finanziert (schätzungsweise rund 350 Millionen Euro).

Als Eugene für die WM 2019 im Bewerbungsprozess gegen Doha und Barcelona in den Ring trat, regierte noch die alte IAAF-Spitze um Lamine Diack, von deren unlauterer Arbeitsweise mittlerweile einiges bekannt ist. Vin Lananna, damals Cheftrainer der University of Oregon und federführend im Team, das die Bewerbung vorbereitete, wurde 2016 zum Präsident des US-amerikanischen Leichtathletik-Verbandes gewählt, ließ sein Amt aber Anfang 2018 ruhen. Das FBI ermittelte wegen vermuteter korrupter Vorgänge rund um die WM-Vergabe. Wenige Monate später trat er zurück, im September 2019 verließ er die University of Oregon. Zum Organisationskomitee der WM hatte er nie gehört. Knapp zwei Jahre nach den Ermittlungen wurde Lananna vom Obersten Internationalen Sportgerichtshof (CAS) von jeglicher Anschuldigung freigesprochen und wieder als USATF-Präsident installiert. Es gäbe keinen Grund der Annahme, dass Lananna oder die Organisation TrackTown, die er vorstand, sich irgendetwas zu Schulden kommen ließen, hieß es von Seiten des USATF. „Die Basis unserer Bewerbung: Die WM ist uns wichtig. Wir lieben Leichtathletik auf authentische Art und Weise. 24/7, 365 Tage im Jahr. Und wir sind anders als die anderen Kandidaten“, argumentierte Lananna einst (vgl. Sports Illustrated, 13.11.2014).

Einige bezweifeln trotzdem noch, dass der WM-Zuschlag für Eugene sauber von statten ging. Möglicherweise hauptsächlich aus zwei Gründen: Erstens, weil damals finanzieller Extraeinsatz üblich war (und nicht verboten) – siehe Erkenntnisse über die WM-Vergaben nach Moskau, Peking oder Doha, zweitens, weil Eugene den Zuschlag ohne offiziellen Bewerbungsprozess erhielt. Nicht lange, nachdem Eugene in der Bewerbung für 2019 gegen das finanzkräftige Doha den Kürzeren gezogen hat. Diack argumentierte damals in der britischen Tageszeitung „The Guardian“ mit einer einzigartigen Gelegenheit einer finanziell erfolgreichen WM, die vielleicht nie mehr kommen würde. Im gerichtlichen Prozess gegen Diack ermittelten die französischen Behörden auch über die Lobbyarbeit von Nike. Sebastian Coe, damals noch Vize-Präsident und heutiger Nachfolger von Diack, stand damals auf der Gehaltsliste von Nike und hatte sich bei der IAAF stark für eine Vergabe nach Eugene ausgesprochen. Erst Monate nach der Vergabe verließ Coe seine Tätigkeiten bei Nike. Der Brite argumentierte damals in der BBC: „Jeder Sport, der sich nicht im wichtigsten Sportmarkt der Welt präsentiert, macht Fehler.“ Die britische Tageszeitung „The Independent“ lenkte in einem ausführlichen Bericht im Jahr 2015 zur WM-Vergabe die Aufmerksamkeit außerdem auf den ehemaligen Präsident des kenianischen Leichtathletik-Verbandes David Okeyo. Unmittelbar nach einem tragreichen Deal zwischen Athletics Kenya und Nike war auch er, damals wichtiges Council-Member bei der IAAF, ein Verfechter der WM in Eugene.

Für Nike selbst kommt die Präsentationsplattform der WM 2022 als waschechtes Heimspiel gerade recht, denn zuletzt gab es in der Leichtathletik Hoch und Tiefs. Der Boom um die Laufschuhrevolution der neuen Eliteschuhe mit dem mit einer Carbonfasterplatte versehenen Schaummaterial in der Sohle als Erfolgsstory auf der einen Seite gab es auf der anderen Seite Dämpfer. Das gut finanzierte und ideologisch nahe Nike Oregon Project wurde nach der Dopingsperre gegen den ehemaligen Chefcoach Alberto Salazar beendet. Es gab noch viel mehr Anschuldigungen und Verdachtsmomente als letztlich sanktioniert, alle Athletinnen und Athleten blieben unversehrt. Zweitens gab es Bad Publicity, weil Nike seine Bezüge im Schwangerschaftsfall aussetzte, was US-Superstar Alison Felix zu einem Gegenschlag animierte und Nike in die Defensive drängte.

Die Laufentscheidungen bei der WM 2022 in Oregon (nur Finals – Zeitangaben mitteleuropäische Zeit)

  • Samstag, 16. Juli um 21:20 Uhr – 10.000m-Lauf der Frauen
  • Sonntag, 17. Juli um 15:15 Uhr – Marathon der Männer
  • Sonntag, 17. Juli um 20:00 Uhr – 10.000m-Lauf der Männer
  • Montag, 18. Juli um 15:15 Uhr – Marathon der Frauen
  • Dienstag, 19. Juli um 04:20 Uhr – 3.000m-Hindernislauf der Männer
  • Dienstag, 19. Juli um 04:50 Uhr – 1.500m-Lauf der Frauen
  • Mittwoch, 20. Juli um 04:30 Uhr – 1.500m-Lauf der Männer
  • Donnerstag, 21. Juli um 04:45 Uhr – 3.000m-Hindernislauf der Frauen
  • Sonntag, 24. Juli um 03:10 Uhr – 800m-Lauf der Männer
  • Sonntag, 24. Juli um 03:25 Uhr – 5.000m-Lauf der Frauen
  • Montag, 25. Juli um 03:05 Uhr – 5.000m-Lauf der Männer
  • Montag, 25. Juli um 03:35 Uhr – 800m-Lauf der Frauen

Track Town USA

Demgegenüber steht die historisch gewachsene Begeisterung für die Leichtathletik und für den Laufsport im Speziellen. Zweifelsohne ist Eugene ein Ort der Leichtathletik-Tradition (siehe RunAustria-Bericht), ein authentischer Gastgeber, wenn man so will. Die Organisation eines derartig großen Sportevents ist aber aus einigen Blickwinkeln eine enorme Herausforderung für den Standort Eugene, insbesondere die Infrastruktur. Der kleine Flughafen der Kleinstadt ist nicht an den internationalen Flugverkehr angeschlossen und hat begrenzte Kapazitäten, die größte Stadt des US-Bundesstaats Portland liegt knapp zwei Autostunden nördlich. Zweitens ist die 180.000 Einwohner zählende Stadt eine Studentenstadt. In den Sommerferien fehlen somit rund 20.000 Bewohner, worunter das Stadtleben leidet. Immerhin ist der leere Campus ein Lösungsansatz für ein weiteres infrastrukturelles Problem. In Eugene gibt es viel zu wenige Hotels für eine Veranstaltung dieser Größe, selbst die verwöhnten Stars der Szene wurden im Campus einquartiert. Für Zuschauer aus anderen Bundesstaaten und anderen Ländern bot sich diese Gelegenheit natürlich nicht. Die Folge: Während die Athletinnen und Athleten den logistischen Vorteil eines lockeren Fußwegs ins Stadion genießen, müssen Fans weite Wege auf sich nehmen und oft teure Zimmer bezahlen. Dazu kommt, dass der in der Pandemie zurückgedrängte Tourismus noch an diesen Folgen leidet. Unregelmäßigkeiten auf Reisewegen sowie ein enormer Preisanstieg im touristischen Sektor ist nicht ein Problem, das nur auf den Nordwesten der USA zentriert ist. Viele Leichtathletik-Plattformen warnten bereits im Vorfeld, die WM 2022 würde zu einem elitären Sportereignis werden – wegen der hohen Fankosten.

Bleiben die Fans der WM fern?

So verursachte das Publikum, das als fachkundiges und begeistertes ein gewichtiges Argument für Eugene war, in den letzten Wochen tatsächlich tiefe Sorgenfalten. Das Problem: Bei den US-Trials Ende Juni besuchten im Schnitt nur gut 3.300 Zuschauer das neue Hayward Field, bei den US-Olympic-Trials 2016 waren es an gleicher Stelle im alten Stadion noch über 22.000 im Schnitt und das über die doppelte Anzahl von Wettkampftagen. Auch das Diamond-League-Meeting Ende Mai verzeichnete mit knapp 6.500 besetzten Tribünenplätzen weit unterdurchschnittlichen Besuch. In den USA sind Sportevents mit Publikum deutlich länger wieder Normalität als in Europa. Da aber auch die TV-Zuschauerzahlen bei besagten Events in den USA unterdurchschnittlich waren, ließ die Frage aufkommen, ob Leichtathletik an Attraktivität verloren habe.

Auch in Berlin rieb man sich verwundert die Augen ob des schwachen Besuchs bei den Deutschen Meisterschaften. In beiden Fallen erwähnten Medienberichte im Anschluss die hohen Ticketpreise, die auch bei der WM abschrecken könnten – eingepackt in hohe Reisekosten. „Oregon Live“ berichtete unlängst, dass die Hotelzimmerpreise während der WM bis zu 500% über den Normalpreisen liegen. Dass viele europäische Leichtathletik-Fans in die USA fliegen, ist übrigens unwahrscheinlich, da mit den Commonwealth Games und den Europameisterschaften zwei Großereignisse auf dem Alten Kontinenten vor der Tür stehen. Und nach Asien hin sind die Reiseeinschränkungen nach wie vor empfindlich.

Ersten Befürchtungen, die WM würde einen Zuschauerschwund erleben, entgegnete World Athletics, alle zehn Abendsessions seien ausverkauft, insgesamt 70% aller Tickets bereits mit Ende Juni abgesetzt worden. Am Komfort scheitert es nicht, das neue Stadion wird als moderne Arena mit multiplem Erlebnisfaktor beschrieben. Auch aus Athletensicht. „Wer ein Leichtathletik-Fan ist, macht diese Reise. Das Stadion ist grandios. Extrem athleten-freundlich mit einer intimen Atmosphäre. Wirklich unglaublich!“, schwärmte Mo Ahmed, der als einer der ersten nach den Olympischen Spielen von Tokio einen Wettkampf in der neuen Arena bestritt, gegenüber dem Canadian Running Magazine. Es bleibt die Tatsache, dass Eugenes geographisches Einzugsgebiet limitiert ist.

Die Stadionatmosphäre ist auch deshalb ein bedeutender Punkt, weil die Leichtathletik wie alle anderen Sportarten Olympische Spiele ohne Zuschauer erleben mussten. Da die Zuschauerzahlen auch bei der WM 2019 nur teilweise herzeigenswert waren, ist das letzte sehr stimmungsvolle Leichtathletik-Großereignis schon lange her: Berlin 2018, die Europameisterschaften.

Rekordfeld

1.972 gemeldete Hauptprotagonisten für die 49 Medaillenentscheidungen bedeuten einen neuen WM-Rekord, übertroffen wird der bisherige Höchstwert der WM 2009 in Berlin. Mit 192 beteiligten Nationalitäten fehlen allerdings 14 auf den Rekordwert von Doha 2019, Oregon 2022 wird damit die am wenigsten internationale Leichtathletik-WM seit 17 Jahren. Die größten Teams stellen die USA, Deutschland und Großbritannien, die jüngste Teilnehmerin ist die 17-jährige australische 800m-Läuferin Claudia Hollingsworth. Österreich ist mit Lukas Weißhaidinger (ÖTB OÖ LA), Victoria Hudson (SVS LA) und Susanne Walli (TGW Zehnkampf Union) vertreten, Verletzungen und fehlende Fitness verhinderte ein größeres Team, vor allem im Siebenkampf und in den Marathons.

Doch aktuell zittern einige darum, wirklich dabei zu sein. Unter anderem sitzt der kenianische Sprintstar Ferdinand Omanyala am Flughafen in Nairobi fest und wartet darauf, eine Einreisegenehmigung in die USA zu erhalten. Ein darin begründeter Ausfall wäre enorm peinlich, die Zeit tickt, da die 100m-Sprinter bereits am ersten Wettkampftag im Einsatz sind. Eine Gruppe Südafrikaner sitzt in Italien fest und wartet auf die Visa, wie das Canadian Running Magazine berichtet. Ob die verzögerte Anreise mit der strikten Impflicht auf COVID-19 bei der Einreise in die USA zu tun hat, ist nicht bekannt. Dreisprung-Weltrekordhalterin Yulimar Rojas muss im Weitspringen aus einem anderen Grund zuschauen. Der Topstar aus Venezuela hatte bei jenem Wettkampf, bei dem sie das Limit erreicht hatte, ihre nicht für diese Disziplin zugelassenen Dreisprung-Spikes an ihren Füßen. World Athletics erkannte die Leistung daher nicht an, es blieb keine weitere Gelegenheit für eine Qualifikation (vgl. L’Équipe, 4. Juli 2022).

Akklimatisieren in Nordamerika

Zahlreiche Teams sind frühzeitig zur Akklimatisierung in die USA aufgebrochen. Die kleine ÖLV-Delegation bereitete sich auf dem Campus der Western Oregon University in Monmouth gut 100 Kilometer von Eugene entfernt vor. Das deutsche Nationalteam traf sich zum Trainingscamp in Santa Barbara in Kalifornien, das in derselben Zeitzone liegt wie Oregon. „Wir haben hier ein optimales Setup gefunden“, sagte Bundestrainerin Anett Stein der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Das ukrainische Nationalteam bereitete sich übrigens in Chula Vista nahe San Jose im Süden Kaliforniens vor. Einen anderen Weg ging das kenianische Nationalteam. Athletics Kenya versammelte alle WM- und Commonwealth-Games-Teilnehmer nach den Trials Ende Juni im Trainingszentrum im Kasarani Stadion von Nairobi und steckte sie in eine „Bubble“. „Wir wollen angesichts steigender Infektionsraten auf Nummer sicher gehen“, hieß es von AK. Nur mit einer Sondergenehmigung durften einige Athleten zum Diamond-League-Meeting nach Stockholm reisen.

Russische Sportlerinnen und Sportler sind genauso wie ihre weißrussischen Kolleginnen und Kollegen übrigens nicht am Start. World Athletics hielt sich mit den Weltmeisterschaften an den internationalen Empfehlungen im Sport von Seiten des IOC, um ein kräftiges Zeichen der Verurteilung des russischen Militärangriffs auf die Ukraine zu setzen. Der russische Verband ist ohnehin weiter suspendiert, wenngleich einzelne Athleten unter neutraler Flagge ein internationales Startrecht besitzen.

Medaillen mit Bezug auf die Region

Das Vorfeld einer WM ist immer ein gutes Fenster, für World Athletics seine Themen in der Öffentlichkeit unterzubringen. So gab World Athletics gemeinsam mit seinem Sponsor TDK, einem japanischen Elektronikunternehmen, bekannt, auch bei der WM 2022 erzielte Weltrekorde mit einem Spezialpreis von 100.000 US-Dollar (aktuell exakt 100.000 Euro) zu belohnen. Eine Goldmedaille ist laut World-Athletics-Preisstruktur 70.000 US-Dollar Wert, eine Silberne 35.000, eine Bronzene 22.000. Die Top-Acht pro Einzelbewerb und Staffel kommen ins Preisgeld.

Ein hochkarätiges Komitee wird Momente der besonderen Fairness beobachten und für den Fair Play Award nominieren. Unter anderem sind Marathon-Olympiasiegerin Naoko Takahashi (2000) und Eliud Kipchoges Trainer Patrick Sang Teil des achtköpfigen Komitees. Im Rahmen der WM findet am 19. Juli in Eugene eine Konferenz von prominenten Sportmedizinern zum Spezialgebiet Ausdauersport statt, Stephane Bermon, medizinischer Direktor der Gesundheits- und Wissenschaftsprogramme von World Athletics ist einer der Teilnehmenden.

Ziemlich innovativ sind übrigens die Medaillen, die – in Widmung an die Natur des Bundesstaates – auf der Vorderseite einen Querschnitt eines Baumstamms symbolisieren, die sieben Ringe repräsentieren die sieben Regionen Oregons. Ob gewollt oder nicht: Für das ambitioniertes Nachhaltigkeitsprogramm von World Athletics (Athletics for a Better World) ist es ein passendes Symbol. Auf der Rückseite sind die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Oregons abgebildet. Oregon 2022 beansprucht für sich, die nachhaltigste Leichtathletik-WM der Geschichte zu organisieren.

„Jeder Sport will in die USA“

Beim Leichtathletik-Weltverband ist man überzeugt, dass die WM 2022 trotz allen Herausforderungen ein positives Signal auf die Leichtathletik in den USA aussenden wird. „Wir haben großartige Live-TV-Slots für das US-Publikum und das US-Team wird spektakulär performen. Das wird unsere Fanbase in den USA erhöhen“, sagt Jon Ridgeon, CEO von World Athletics gegenüber der britischen Nachrichtenagentur Reuters. Sebastian Coe ergänzte gegenüber der Southern California News Group: „Jeder Sport will in die USA mit ihrem mächtigen Sportmarkt. Ich sehe das als Vorgeschmack für die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles.“

Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2022 in Oregon

World Athletics