Track & Field-Wochenende: Comeback von Hassan in Portland

Symbolfoto. © Alejandro Barba / Unsplash

Rechtzeitig vor dem Start der Weltmeisterschaften in ihrer ehemaligen Wahlheimat Oregon hat Sifan Hassan ihr Saisondebüt gegeben. Beim Stumptown Twilight Meeting in Portland gewann sie am Freitag (Ortszeit) den 5.000m-Lauf der Frauen in einer Zeit von 15:13,41 Minuten. Es war ihr erster Wettkampf seit zehn Monaten, nach der Olympia-Saison hatte sie sich eine Auszeit gegönnt und zuletzt in Utah die WM vorbereitet, wie „Runnerspace“ berichetet. In den Laufbewerben der Männer konnten die Ozeanier überzeugen: Der Australier Charlie Hunter gewann über 800m (1:47,00), Samuel Tanner aus Neuseeland über 1.500m (3:36,93). Bei der Sunset Tour in Los Angeles einen Tag später belegte Sam Parsons in einer Zeit von 3:55,81 Minuten den zweiten Platz im Meilenrennen hinter dem US-Amerikaner Andrew Hunter. Dessen Landsfrau Olivia Baker gewann den 800m-Lauf in einer Zeit von 1:59,57 Minuten vor Lindsey Butterworth aus Kanada und Landsfrau Abbey Caldwell. Beide Meetings im Westen der USA gehören der World Athletics Continental Tour Bronze an.

Das prominenteste europäische Meeting des Wochenendes war das Guldensporenmeeting im belgischen Kortijk. Ex-Weltmeister Elijah Manangoi musste sich im 1.500m-Lauf in einer Zeit von 3:37,03 Minuten seinem Landsmann Justin Kemboi um den Hauch von 0,02 Sekunden geschlagen geben. Der Deutsche Maximilian Feist belegte in 3:38,59 Minuten Rang vier, sein Landsmann Homiyu Tesfaye wurde in 3:39,90 Minuten Siebter. Marius Probst finishte das Rennen nicht. Der Brite Thomas Staines (1:46,08) und die Italienerin Eloise Coiro (2:01,55) waren die Schnellsten über 800m.

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