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Das Council des Leichtathletik-Weltverbandes (World Athletics) hat den ersatzlosen Ausfall der Halbmarathon-Weltmeisterschaften 2022 bekannt gegeben. Nach langen Diskussionen, in die auch das lokale Organisationskomitee und der Chinesische Leichtathletik-Verband (CAA) eingebunden war, kam man zur Übereinkunft, dass die Halbmarathon-WM im November im chinesischen Yangzhou nicht durchführbar ist. WA-Präsident Sebastian Coe lobte das lokale OK: .„Es ist nicht ihre Schuld, dass die Weltmeisterschaften leider ausfallen müssen.“ Das Council entschied, in Yangzhou die Straßenlauf-Weltmeisterschaften 2027 auszutragen. Das zeige das Vertrauen in die lokalen Organisatoren, so Coe.

Für die Halbmarathon-WM 2022, die bereits vom Frühling in den Herbst verschoben wurde, hätten drei Österreicher das Qualifikationslimit erzielt: Peter Herzog (Union Salzburg LA), Andreas Vojta (team2012.at) und Julia Mayer (DSG Wien). Sie können nun frühzeitig andere Ziele anvisieren. Als Antwort auf die Pandemie setzt China nach wie vor auf Abschottung und strikte Reiserestriktionen, weshalb in der Leichtathletik-Welt bereits spekuliert wird, dass auch die bereits mehrfach verschobene Hallen-WM 2023 in Nanjing vor der Absage steht. Die Olympischen Winterspiele 2022 hat China im Februar 2022 mit strikten COVID-19-Maßnahmen durchgeführt.

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