Spannende Meisterschaftsentscheidungen weltweit

Am vergangenen Wochenende wurden in den meisten Ländern weltweit die nationalen Titelträger gekrönt. Für die US-Amerikaner und die Kenianer ging es in den Trials um die Direktqualifikation, in anderen Nationen strebten Läuferinnen und Läufer erfolgreich an, eine gute Laufzeit mit dem Titelgewinn zu kombinieren, um den Ertrag in der Weltrangliste ernten zu können oder sich generell für internationale Nominierungen zu bewerben.

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Werro und Scherrer glänzen in der Schweiz

Bei den zweitägigen Schweizer Meisterschaften im Zürcher Letzigrund Stadion fiel das 800m-Duell zwischen Audrey Werro und Lore Hoffmann ins Wasser, weil Hoffmann sich für einen Start im 1.500m-Lauf entschied. Dort musste sich die 25-Jährige, die im 800m-Lauf für die WM qualifiziert ist, Hindernislauf-Meisterin Chiara Scherrer, zurzeit in Topform, geschlagen geben. Scherrer siegte in 4:13,40 Minuten. Werro nützte die Bühne in Zürich für einen starken 800m-Lauf und siegte in einer Zeit von 2:02,72 Minuten mit zweieinhalb Sekunden Vorsprung auf Valentina Rosamilia und Michelle Müller. Bei den Männern feierten Robin Öster (1:51,24) und Tom Elmer (3:45,99) Favoritensiege. Die Titel in den 5.000m-Läufen gingen an Nicole Egger (16:07,88) und Guillaume Chachelin (14:24,70).

Max Burgin mit nächster Talentprobe in Manchester

Der Weltjahresschnellste im 800m-Lauf, Max Burgin hat bei den britischen Meisterschaften in Manchester neuerlich den Beweis auf die Bahn geschweißt, warum er vor einigen Jahren als Ausnahmetalent der globalen Laufcommunity präsentiert wurde. Der mittlerweile 20-Jährige dominierte den gut besetzten Bewerb in einer Zeit von 1:44,54 Minuten und stellte somit einen neuen Meisterschaftsrekord auf – bei windigen Bedingungen mit einem Frontrun. Fast eine Sekunde legte Burgin zwischen sich und Daniel Rowden, der nach einer bisher wenig berauschenden Saison überraschend vor Kyle Langford Zweiter wurde. Elliot Giles, der in der Hallensaison noch Weltspitze war, musste sich mit Rang fünf zufrieden geben.

In der Dichte noch besser besetzt war nur eine Laufentscheidung, der 1.500m-Lauf der Männer. Routinier Jake Wightman setzte sich in einer Zeit von 3:40,26 Minuten knapp gegen Neil Gourley durch, Olympia-Medaillengewinner Josh Kerr rettete sich als drittbester Schotte auf Rang drei – sehr zum Leidwesen von Jake Heyward, der in dieser engen Entscheidung das Nachsehen hatte und als Vierter um 0,03 Sekunden eine Medaille verpasste. Bei den Frauen gab es einen Favoritensieg durch Olympia-Silbermedaillengewinnerin Laura Muir, die das Rennen dominierte und fünf Sekunden Vorsprung auf Melissa Courntey-Bryant hatte. Ihre Trainingspartnerin Jemma Reekie gewann den 800m-Lauf in 2:06,03 Minuten vor Ellie Baker und U23-Europameisterin Isabelle Boffey, Superstar Keely Hodgkinson war nicht am Start. Dank der großartigen Schlussphase verdiente sich Reekie den dritten WM-Startplatz neben Hodgkinson und Alexandra Bell.

Auf den längeren Distanzen überraschte Jamaine Coleman im 3.000m-Hindernislauf der Männer mit einer persönlichen Bestleistung von 8:27,01 Minuten, die ihm zum Titel brachte. Elizabeth Bird feierte bei den Frauen in 9:46,16 Minuten einen Favoritensieg vor Aimee Pratt. Marc Scott wurde seiner Favoritenrolle über 5.000m gerecht (13:42,82), Andrew Butchart verpasste das Stockerl, wird aber dennoch bei den Weltmeisterschaften am Start sein. Amy-Eliose Markovc, amtierende Hallen-Europameisterin im 3.000m-Lauf, siegte bei den Frauen in 15:37,23 Minuten vor Jessica Judd und Sarah Inglis.

Mu einen Hauch vor Wilson in Eugene

Mit sehr viel Spannung wurde die Entscheidung im 800m-Lauf der Frauen bei den US-Trials in Eugene erwartet und die Vorfreude wurde mit einem epischen Duell der beiden belohnt. In der zukünftigen WM-Arena setzte sich die Olympiasiegerin von Tokio in einem großartigen Zweikampf in einer Zeit von 1:57,16 Minuten mit 0,07 Sekunden Vorsprung vor der amtierenden Hallen-Weltmeisterin durch, beide sollten an selber Stelle bei den Weltmeisterschaften (15.–24. Juli) zu den Medaillenkandidatinnen zählen. Zum ersten Mal, seitdem Athing Mu wie Phönix aus der Asche in die Weltspitze aufgestiegen ist, forderte Ajee Wilson die 20-Jährige auf dem selben Niveau und ging im Endspurt sogar kurze Zeit in Führung. Erst mit den allerletzten Schritten zog Mu das Pendel zurück auf ihre Seite. Wilson setzte ihre Serie fort – seit inklusive 2013 landete sie bei allen US-Meisterschaften auf dem Stockerl außer 2015 in der Halle, als sie stürzte. Da auch Vize-Weltmeisterin Raevyn Rogers unter 1:58 Minuten lief (1:57,96), erreichten die drei Favoritinnen die drei Startplätze für die Heim-WM. Bitter war das unter anderem für Allie Wilson, der auf Rang vier eine Zeit von 1:58,35 Minuten nicht für eine Medaille bei den heimischen Titelkämpfen reichte. Zum zweiten Mal in Folge blieben alle Teilnehmerinnen des Finallaufs im 800m-Lauf bei den Trials unter zwei Minuten, wie die US-amerikanische Plattform „Let’s Run“ festhielt.

Coburn und Jager melden sich zurück

Im Vorfeld der Trials wurde auf der US-Plattform „Let’s Run“ darüber spekuliert, ob weder Ex-Weltmeisterin Emma Coburn noch Olympia-Silbermedaillengewinnerin Courtney Frerichs, die beide bisher in dieser Saison nicht überzeugen konnten, den Titel gewinnen würde. Courtney Wayment sollte das Husarenstück schaffen und sie enttäuschte mit ihrer offensiven Renngestaltung keineswegs. In einer persönlichen Bestleistung von 9:12,10 Minuten gewann sie Silber und ließ immerhin Frerichs hinter sich. Coburn holte sich in einer Zeit von 9:10,63 Minuten den achten US-Titel in Folge, den zehnten insgesamt – eine beeindruckende Serie und ein bemerkenswertes Statement an die internationale Konkurrenz nach den bisher zurückhaltenden Saisonergebnissen. Im 3.000m-Hindernislauf der Männern schaffte Evan Jager nach jahrelangen gesundheitlichen Problemen den zweiten Platz und damit den Sprung zu einer internationalen Meisterschaft – zum ersten Mal seit 2017. In Eugene deutlich besser war Hillary Bor, der zum dritten Mal in Folge US-Meister wurde. Benard Keter übernimmt den dritten Startplatz.

Fisher und Johnson mit starken Leistungen

Ein bemerkenswert schnelles Rennen entwickelte sich im 5.000m-Lauf der Männer, in dem Grant Fisher als Sieger in einer Zeit von 13:03,86 Minuten einen neuen Meisterschaftsrekord aufstellte. Damit feierte er einen deutlichen Sieg vor Woody Kincaid und Abdihamid Nur, während der WM- und Olympia-Medaillengewinner Paul Chelimo als Elfter leer ausging und die Heim-WM verpasst. Im 5.000m-Lauf der Frauen gelang Elise Cranny in einer Zeit von 15:49,12 Minuten eine erfolgreiche Titelverteidigerin, Karissa Schweizer und Emily Infeld, 2015 WM-Medaillengewinnerin im 10.000m-Lauf, sicherten sich nur knapp geschlagen die weiteren WM-Startplätze. Bei hohen Temperaturen verzeichnete der Event die „langsamste“ Siegerzeit seit fast drei Jahrzehnten, die Schlussphase war allerdings hochspannend.

Während sein Trainingspartner Cole Hocker, im Vorjahr Olympia-Sechster, im Vorlauf scheiterte, wurde Cooper Teare seiner Favoritenrolle im 1.500m-Finale gerecht und setzte sich in einer Zeit von 3:45,86 Minuten vor Jonathan Davis und Josh Thompson durch, ein insgesamt überraschendes Ergebnis in einer Disziplin, die von einigen prominenten Verletzungen betroffen ist. Bei den Frauen lieferte Sinclaire Johnson eine grandiose Leistung ab und siegte in einer Zeit von 4:03,29 Minuten klar vor Cory McGee und Elle St. Pierre (früher Purrier). Im 800m-Lauf der Männer wurde Bryce Hoppel seiner Favoritenrolle gerecht und siegte in 1:44,60 Minuten. Während Weltmeister Donavan Brazier zum Halbfinale nicht antrat, musste Olympia-Medaillengewinner Clayton Murphy (2016) mit dem vierten Platz Vorlieb nehmen. Jonah Koech mit einer persönlichen Bestleistung von 1:44,74 Minuten (damit WM-Limit erfüllt) und Brandon Miller schnappten ihm das WM-Ticket weg.

Imposantes Comeback von Kinyamal in Kenia

Für die größte Überraschung in den Tagen der Kenya Trials in Nairobi sorgte Wycliffe Kinyamal, der unerwartet den 800m-Lauf gewann und in einer Zeit von 1:43,54 Minuten beinahe die Weltjahresbestleistung verbessert hätte – es ist eine afrikanische Jahresbestzeit und das drei Wochen vor Start der Weltmeisterschaften in Eugene. Der 24-Jährige ist in seiner Karriere bereits reihenweise unter 1:44 Minuten gelaufen, hat fünf Diamond-League-Rennen sowie das Finale bei den Commonwealth Games 2018 in Gold Coast gewonnen, doch diese Saison lief bisher nicht nach Wunsch. Gerade einmal hat er eine Zeit unter 1:46 Minuten geschafft, Spitzenplätze Fehlanzeige. Umso erstaunlicher, dass Kinyamal im Kasarani Stadion von Nairobi ausgerechnet Emmanuel Wanyonyi, der sich bisher als klar bester Kenianer in dieser Saison über 800m präsentiert hat, auf den zweiten Platz verwies. Mit seiner Zeit von 1:44,01 Minuten hat der 17-jährige Aufsteiger der Saison und amtierende Junioren-Weltmeister dennoch das Ticket für die Weltmeisterschaften in Eugene fix – wie jede Athletin und jeder Athlet, der an diesem Meisterschaftswochenende einen der ersten beiden Positionen belegte. Nach einer taktisch bescheidenen Vorstellung war der Youngster nach dem Rennen sehr glücklich darüber, wie kenianische Medien schilderten.

Über den jeweils dritten Startplatz entschied der Kenianische Leichtathletik-Verband (Athletics Kenya), Trials-Dritter war Elias Ngeny, der in einer Zeit von 1:44,05 Minuten seine bisherige Saisonbestleistung gleich um fast drei Sekunden steigerte. Das kenianische Medium „Daily Nation“ schrieb, dass Ngeny und der viertplatzierte Festus Lagat im Team für die Commonwealth Games stehen, dafür der fünftplatzierte Cornelius Tuwei das WM-Team ergänzt, in dem Olympiasieger Emmanuel Korir, der in Nairobi nur den 400m-Sprint bestritt (und gewann), als Gewinner der Diamond-League-Gesamtwertung 2021 eine Wildcard hat. Olympia-Silbermedaillengewinner Ferguson Rotich hielt sich auf dem enttäuschenden Niveau der letzten Wochen auf und wurde nur Elfter. Ebenfalls keine Chance hatte Hallen-WM-Medaillengewinner Noah Kibet, der als Führender auf die Zielgerade eingebogen war und nur als Achter die Ziellinie überquerte.

Kipsang erneut Trial-Sieger

Eine sportlich sehr hochwertige Entscheidung brachte der 1.500m-Lauf mit dem Duell zwischen Abel Kipsang und Timothy Cheruiyot. Kipsang, der bereits im vergangenen Jahr die Trials gewonnen hatte und des öfteren in der Höhe von Nairobi besonders gut gelaufen ist, erreichte eine für die Höhe beachtliche Zeit von 3:34,55 Minuten und setzte sich hauchdünn um 0,04 Sekunden gegen Cheruiyot durch. Als Titelverteidiger bei der WM hatte dieser keinen Qualifikationsdruck, der ehemalige Junioren-Weltmeister Kumari Taki belegte in 3:34,73 Minuten den dritten Platz. Abel Kipsang gab im Anschluss bekannt, sowohl die WM als auch die Commonwealth Games bestreiten zu wollen.

Im 5.000m-Lauf setzte sich Nicholas Kimeli in einer Zeit von 13:28,76 Minuten vor Jacob Krop und Cornelius Kemboi durch. Dank eines hervorragenden Endspurts gewann der ehemalige Halbmarathon-Weltrekordhalter Kibiwott Kandie den 10.000m-Lauf in 27:33,57 Minuten, verzichtet aber auf eine WM-Teilnahme. Im 3.000m-Lauf der Männer zeigte Weltmeister Conseslus Kipruto mit Rang drei hinter Amos Serem (8:17,03) und Abraham Kibiwot auf, er war allerdings in Besitz einer Wildcard und ließ seinen Kontrahenten bereitwillig den Vortritt. Für Serem folgte am Samstagabend eine schlechte Nachricht: Aufgrund der strikten Anti-Doping-Regeln (Kenia hat die striktesten Anti-Doping-Auflagen), so war in kenianischen Medien zu lesen, wurde er trotz seines Trial-Sieges nicht für die WM nominiert und darf Kenia lediglich bei den Commonwealth Games vertreten – Leonard Bett profitierte, Olympia-Medaillengewinner Benjamin Kigen übernahm als Diamond-League-Sieger die Wildcard von Kipruto, der damit eine „normale“ Nominierung in Anspruch nahm.

Grandioses Doppel von Moraa

In Abwesenheit von Weltmeisterin Beatrice Chepkoech, die in Eugene eine Wildcard genießt, gewann Junioren-Weltmeisterin Jackline Chepkoech den 3.000m-Lauf der Frauen in einer Zeit von 9:21,84 Minuten und in einer eindrucksvollen Dominanz. Sie verwies Celliphine Chespol und Purity Kirui mit einem Vorsprung von über zehn Sekunden auf die weiteren Plätze. Beachtlich war auch die Leistung von Selah Jepleting, die den 5.000m-Lauf vor der frisch gebackenen Afrikameisterin Beatrice Chebet gewann. Weltmeisterin Hellen Obiri lief in Nairobi nur den 10.000m-Lauf, den sie in einer Zeit von 31:49,88 Minuten auch vor Sheila Chepkirui und Margaret Kipkemboi gewann.

Ein großartiges Wochenende in Nairobi erlebte Mary Moraa. Einen Tag, bevor sie als erste Kenianerin überhaupt eine 400m-Zeit unter 51 Sekunden auf die Bahn zauberte (50,84), bestach sie im 800m-Lauf mit einer klaren persönlichen Bestleistung von 1:57,45 Minuten (bisher 1:58,93). Damit hielt die 22-Jährige Faith Kipyegon in Schach. Die Olympiasiegerin im 1.500m-Lauf, die wohl über ein Doppel in Eugene nachdenkt, lief eine Zeit von 1:58,18 Minuten und verfehlte ihre persönliche Bestleistung lediglich knapp. Im Schatten dieses Topduells wurde Jarinter Mwaysa in 2:00,36 Minuten Dritte. Der Sieg im 1.500m-Lauf ging an Winny Chebet in 4:11,21 Minuten vor Edinah Jepleting, Olympiasiegerin Faith Kipyegon ließ den Wettkampf aus, weil sie als Diamond-League-Siegerin 2021 eine Wildcard für Eugene hat.

Eine erste Übersicht vom kenianischen Leichtathletik-Verband zeigt, dass der Großteil der Stars sowohl die Weltmeisterschaften als auch die Commonwealth Games bestreiten werden.

Renelle Lamote weiter in Topform

Höhepunkt der Laufentscheidungen bei den französischen Meisterschaften Caen war der 800m-Lauf der Frauen. Renelle Lamote brach in einer Zeit von 1:58,71 Minuten den Meisterschaftsrekord, als Silbermedaillengewinnerin überzeugte Agnés Raharolahy in 1:59,59 Minuten. Der mit Spannung erwartete 800m-Lauf der Männer wurde zur taktischen Angelegenheit. Im Finish hatte Benjamin Robert in einer Zeit von 1:48,58 Minuten die Nase vorne, ihm folgten Gabriel Tual und Pierre-Ambroise Bosse zur Siegerehrung. Azzedine Habz wurde seiner Favoritenrolle im 1.500m-Lauf in 3:40,35 Minuten gerecht, in Abwesenheit von Jimmy Gressier gewann Hugo Hay den 5.000m-Lauf in 13:54,04 Minuten, Alice Finot siegte erwartungsgemäß 3.000m-Hindernislauf der Frauen in 9:48,00 Minuten, bei den Männern wurde Mehdi Belhadj seiner Favoritenrolle auf Basis der bisherigen Saisonrennen gerecht und verwies in 8:24,25 Minuten Louis Gilavert und Djilali Bedrani auf die weiteren Positionen.

Bei den spanischen Meisterschaften in Nerja gewann Alvaro de Arriba den 800m-Lauf in einer Zeit von 1:45,82 Minuten vor Adrian Ben und Hallen-Weltmeister Mariano Garcia. Eine Überraschung gab es im 1.500m-Lauf, in dem sich Mario Garcia in einer Zeit von 3:35,52 Minuten vor den prominenteren Mohamed Katir, Ignacio Fontges und Adel Mechaal durchsetzte. Katir gewann dafür den 5.000m-Lauf in 13:43,61 Minuten vor Mechaal und Ben Oukhelfen. Sebastian Martos gewann den 3.000m-Hindernislauf in 8:23,19 Minuten knapp vor Daniel Arce. Bei den Frauen feierte Marta Perez einen Favoritensieg im 1.500m-Lauf (4:19,11), Carolina Robles setzte sich über die Hindernisse in 8:32,24 Minuten knapp gegen Irene Sanchez-Escribano durch.

Bei den italienischen Meisterschaften in Rieti lief Yemaneberhan Crippa zum Titel im 5.000m-Lauf. In 13:26,11 Minuten ließ er Pietro Riva und Hindernisläufer Osama Zoghlami keine Chance. In Abwesenheit von Elena Bellò wurde Eloise Coira italienische Meisterin im 800m-Lauf (2:03,23). Bellò wurde Dritte im 1.500m-Lauf, in Abwesenheit von Gabriela Sabbatini gewann Ludovica Cavalli in 4:14,14 Minuten. Im 800m-Lauf der Männer setzte sich Catalin Tecuceanu in einer Zeit von 1:46,62 Minuten gegen U23-Europameister Simone Barontini durch (1:47,63). Ossama Meslek gewann den 1.500m-Lauf in 3:44,69 Minuten knapp vor Pietro Arese.

Bei den belgischen Meisterschaften in Gentbrügge wurde Hallen-Europameisterin Elise Vanderelst ihrer Favoritenrolle im 1.500m-Lauf gerecht. Tibo de Smet siegte im 800m-Lauf in 1:45,32 Minuten vor Aurele Vandeputte, Ismael Debjani gewann den 5.000m-Lauf in 13:33,04 Minuten. Bei den kanadischen Meisterschaften in Langley besiegte Marco Arop in 1:44,39 Minuten Brandon McBride (1:45,15), bei den Frauen setzte sich Madeleine Kelly in 2:00,82 Minuten hauchdünn gegen Lindsey Butterworth durch. John Gay gewann den 3.000m-Hindernislauf in 8:20,77 Minuten.

Ergebnisse der Laufentscheidungen bei Schweizer Meisterschaften in Zürich (Auswahl)

800m-Lauf der Frauen

Gold: Audrey Werro 2:02,72 Minuten
Silber: Valentina Rosamilia 2:05,25 Minuten
Bronze: Michelle Müller 2:05,60 Minuten

800m-Lauf der Männer

Gold: Robin Öster 1:51,24 Minuten
Silber: Ivan Pelizza 1:51,47 Minuten
Bronze: Ramon Wipfli 1:51,62 Minuten

1.500m-Lauf der Frauen

Gold: Chiara Scherrer 4:13,40 Minuten *
Silber: Lore Hoffmann 4:13,63 Minuten
Bronze: Joceline Wind 4:14,22 Minuten *

1.500m-Lauf der Männer

Gold: Tom Elmer 3:45,99 Minuten
Silber: Silas Zurfluh 3:47,47 Minuten *
Bronze: Michael Curti 3:47,90 Minuten

5.000m-Lauf der Frauen

Gold: Nicole Egger 16:07,88 Minuten
Silber: Priska Auf der Mauer 16:34,91 Minuten
Bronze: Selina Ummel 16:38,81 Minuten

Ergebnisse der Laufentscheidungen bei den britischen Meisterschaften

800m-Lauf der Männer

Gold: Max Burgin 1:44,54 Minuten **
Silber: Daniel Rowden 1:45,58 Minuten
Bronze: Kyle Langford 1:46,34 Minuten

  1. Ben Pattison 1:46,75 Minuten
  2. Elliot Giles 1:47,04 Minuten

800m-Lauf der Frauen

Gold: Jemma Reekie 2:06,03 Minuten
Silber: Ellie Baker 2:06,26 Minuten
Bronze: Isabelle Boffey 2:06,59 Minuten

1.500m-Lauf der Männer

Gold: Jake Wightman 3:40,26 Minuten
Silber: Neil Gourley 3:40,38 Minuten
Bronze: Josh Kerr 3:40,63 Minuten

  1. Jake Heyward 3:40,66 Minuten
  2. George Mills 3:41,98 Minuten
  3. Matthew Stonier 3:42,44 Minuten

1.500m-Lauf der Frauen

Gold: Laura Muir 4:12,91 Minuten
Silber: Melissa Courtney-Bryant 4:17,72 Minuten
Bronze: Sabrina Sinha 4:19,76 Minuten

3.000m-Hindernislauf der Männer

Gold: Jamaine Coleman 8:27,01 Minuten *
Silber: Phil Norman 8:28,86 Minuten
Bronze: Zak Seddon 8:34,47 Minuten

3.000m-Hindernislauf der Frauen

Gold: Elizabeth Bird 9:46,16 Minuten
Silber: Aimee Pratt 9:49,32 Minuten
Bronze: Elise Thorner 9:57,06 Minuten

5.000m-Lauf der Männer

Gold: Marc Scott 13:42,82 Minuten
Silber: James West 13:44,47 Minuten *
Bronze: Jack Rowe 13:45,30 Minuten

  1. Andrew Butchart 13:46,55 Minuten

5.000m-Lauf der Frauen

Gold: Amy-Eloise Markovc 15:37,23 Minuten
Silber: Jessica Judd 15:38,39 Minuten
Bronze: Sarah Inglis 15:39,55 Minuten

Ergebnisse der Laufentscheidungen bei den US-Trials

800m-Lauf der Frauen

Gold: Athing Mu 1:57,16 Minuten
Silber: Ajee Wilson 1:57,23 Minuten
Bronze: Raevyn Rogers 1:57,96 Minuten

  1. Allie Wilson 1:58,35 Minuten
  2. Olivia Baker 1:58,63 Minuten

800m-Lauf der Männer

Gold: Bryce Hoppel 1:44,60 Minuten
Silber: Jonah Koech 1:44,74 Minuten (PB)
Bronze: Brandon Miller 1:45,19 Minuten

  1. Clayton Murphy 1:45,23 Minuten
  2. Baylor Franklin 1:45,65 Minuten *

1.500m-Lauf der Frauen

Gold: Sinclaire Johnson 4:03,29 Minuten
Silber: Cory McGee 4:04,52 Minuten
Bronze: Elle St. Pierre 4:05,14 Minuten

  1. Karissa Schweizer 4:05,40 Minuten
  2. Heather MacLean 4:06,40 Minuten
  3. Helen Schlachtenhaufen 4:08,05 Minuten

1.500m-Lauf der Männer

Gold: Cooper Teare 3:45,86 Minuten
Silber: Jonathan Davis 3:46,01 Minuten
Bronze: Josh Thompson 3:46,07 Minuten

3.000m-Hindernislauf der Frauen

Gold: Emma Coburn 9:10,63 Minuten
Silber: Courtney Wayment 9:12,10 Minuten *
Bronze: Courtney Frerics 9:16,18 Minuten

3.000m-Hindernislauf der Männer

Gold: Hillary Bor 8:15,76 Minuten
Silber: Evan Jager 8:17,29 Minuten
Bronze: Benard Keter 8:19,16 Minuten

5.000m-Lauf der Frauen

Gold: Elise Cranny 15:49,15 Minuten
Silber: Karissa Schweizer 15:49,32 Minuten
Bronze: Emily Infeld 15:49,42 Minuten

  1. Weini Kelati 15:52,57 Minuten
  2. Natosha Rogers 15:57,85 Minuten

5.000m-Lauf der Männer

Gold: Grant Fisher 13:03,86 Minuten **
Silber: Woody Kincaid 13:06,70 Minuten
Bronze: Abdihamid Nur 13:08,63 Minuten

  1. Connor Mantz 13:11,81 Minuten *
  2. Emmanuel Bor 13:15,15 Minuten *

Ergebnisse der Laufentscheidungen bei den Kenya Trials in Nairobi

800m-Lauf der Männer

Gold: Wycliffe Kinyamal 1:43,54 Minuten
Silber: Emmanuel Wanyonyi 1:44,01 Minuten
Bronze: Elias Ngeny 1:44,05 Minuten

800m-Lauf der Frauen

Gold: Mary Moraa 1:57,45 Minuten
Silber: Faith Kipyegon 1:58,18 Minuten
Bronze: Jarinter Mwaysa 2:00,36 Minuten

1.500m-Lauf der Männer

Gold: Abel Kipsang 3:34,55 Minuten
Silber: Timothy Cheruiyot 3:34,59 Minuten
Bronze: Kumari Taki 3:34,73 Minuten

1.500m-Lauf der Frauen

Gold: Winny Chebet 4:11,21 Minuten
Silber: Edinah Jepleting 4:11,87 Minuten

3.000m-Hindernislauf der Männer

Gold: Amos Serem 8:17,03 Minuten
Silber: Abraham Kibiwot 8:17,79 Minuten
Bronze: Conseslus Kipruto 8:18,21 Minuten

3.000m-Hindernislauf der Frauen

Gold: Jackline Chepkoech 9:21,84 Minuten
Silber: Celliphine Chespol 9:32,50 Minuten
Bronze: Purity Kirui 9:36,39 Minuten

5.000m-Lauf der Männer

Gold: Nicholas Kimeli 13:28,76 Minuten
Silber: Jacob Krop 13:29,20 Minuten
Bronze: Cornelius Kemboi 13:29,90 Minuten

5.000m-Lauf der Frauen

Gold: Selah Jepleting 15:05,23 Minuten *
Silber: Beatrice Chebet 15:07,73 Minuten

10.000m-Lauf der Männer

Gold: Kibiwott Kandie 27:33,57 Minuten
Silber: Stanley Waithaka 27:34,01 Minuten
Bronze: Daniel Mateiko 27:34,62 Minuten

10.000m-Lauf der Frauen

Gold: Hellen Obiri 31:49,88 Minuten
Silber: Sheila Chepkirui 31:50,13 Minuten
Bronze: Margaret Kipkemboi 31:50,22 Minuten

* neue persönliche Bestleistung
** neuer Meisterschaftsrekord

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