Straßenlauf-Wochenende, kompakt: US-Rekord für Sisson

Symbolfoto. © Unsplash / Miguel Amutio

Emily Sisson hat sich bei den US-amerikanischen Halbmarathonmeisterschaften in Indianapolis mit einem Paukenschlag zurückgemeldet. Die 30-Jährige verbesserte in einer Zeit von 1:07:11 Stunden den erst zu Jahresbeginn von Sara Hall aufgestellten US-Rekord um vier Sekunden. Andrea Pomaranski (1:13:12) und Allie Kieffer (1:13:16) holten mit deutlichem Abstand die weiteren Medaillen. Auch bei den Männern siegte der Favorit: Leonard Korir setzte sich in einer Zeit von 1:02:35 Stunden vor Futsum Zienaselassie (1:02:36) und Jacob Thompson (1:02:46) durch.

Im Rahmen des 20km-Laufs in Lausanne markierte Chiara Scherrer in einer Zeit von 15:34 Minuten einen neuen Schweizer Rekord im 5km-Straßenlauf. Sie wurde Zweite hinter der Kenianerin Cynthia Kosgei. Bei den Männern lag Shumie Gadisa aus Äthiopien in 13:55 Minuten vor dem Schweizer Triathleten Max Studer (13:58). Die Siege im 20km-Lauf gingen an den Italiener Xavier Chevrier (1:02:21) und Cynthia Kosgei (1:09:07), die einen Doppelsieg feierte. Rund 15.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren bei der 40. Auflage des Events aktiv.

Der Südafrikanische Leichtathletik-Verband (ASA) hat den Sieger des Durban Marathon disqualifiziert, weil dieser nur eine Startnummer getragen hat, die Veranstaltung erforderte das Tragen von zwei. Besonders bitter für Isaac Mpofu: Der Läufer aus Simbadwe hätte in einer Zeit von 2:10:04 Stunden das WM-Limit für Eugene geschafft und nur knapp den Landesrekord verpasst. Neuer Sieger ist der neue südafrikanische Meister Tumelo Motlagale (2:11:15), der Verband Simbadwes hat Berufung eingelegt. Das Preisgeld betrug rund 3.800 Euro.

Beim Triest Halbmarathon ist Italiens Marathonrekordhalter Eyob Faniel mit einer Zeit von 1:02:50 Stunden aus einer kurzen Verletzungspause zurückgekehrt. Die Siege beim Sendai International Halbmarathon in Japan gingen an den Kenianer Alexander Mutiso (1:01:08) und die Japanerin Honami Maeda (1:09:08).