Track & Field-Wochenende, kompakt: Klein siegt in Stanford

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Die deutsche Mittel- und Langstreckenläuferin Hanna Klein hat am Freitag (Ortszeit) beim Payton Jordan Invitational in Stanford, Kalifornien mit einem klaren Sieg ein Ausrufezeichen gesetzt. Frisch aus dem Trainingslager in Flagstaff angereist, lief die 29-Jährige eine Zeit von 4:07,71 Minuten und war um über drei Sekunden schneller als die Britin Ellie Baker. Vanessa Fraser gewann den 5.000m-Lauf in 15:19,11 Minuten, die Chinesin He Wuga setzte sich in 31:46,51 Minuten über 10.000m vor der US-Marathon-Rekordhalterin Keira D’Amato durch.

Ein schnelles 10.000m-Rennen war das Highlight bei den Männern. Dillon Maggart siegte in 27:37,26 Minuten und führte ein Feld mit sieben Läufern unter 28 Minuten an, darunter der kanadische Marathonläufer Cam Levins. Adrian Wildschutt aus Südafrika und Charles Hicks mit einem britischen U23-Rekord komplettierten das Stockerl. Der Schwede Emil Danielsson gewann den 5.000m-Lauf in 13:25,62 Minuten, Henrik Ingebrigtsen wurde nur Achter. Der Deutsche Maximilian Thorwirth musste im 1.500m-Lauf mit persönlicher Bestleistung lediglich Robert Heppenstall aus Kanada (3:38,17) den Vortritt lassen. Ahmed Jaziri aus Tunesien gewann den flotten 3.000m-Hindernislauf in 8:24,33 Minuten.

Bei schwierigen äußeren Bedingungen mit starken Regenfällen hat Japans Hindernislauf-Talent Ryuji Miura am Freitag beim World Athletics Continental Tour Meeting in Hiroshima (Bronze) den 5.000m-Lauf in einer Zeit von 13:32,42 Minuten im Endspurt gegen den Kenianer Cosmas Mwangi gewonnen. Nozomi Tanaka belegte im 5.000m-Lauf Rang drei hinter den Kenianerinnen Agnes Mukari (15:22,90) und Tabitha Njeri. Philemon Kiplagat aus Kenia setzte sich im 3.000m-Hindernislauf in 8:29,25 Minuten gegen Kosei Yamaguchi durch. In Sao Paolo gewann Deborah Rodriguez aus Uruguay den 800m-Lauf in 2:03,96 Minuten, bei den Männern feierte Guilherme Kurzt in 1:46,61 Minuten einen Heimsieg. In Gaborone in Botswana musste Olympia-Silbermedaillengewinner Ferguson Rotich überraschenderweise Tsehpo Tsite aus Südafrika den Vortritt lassen. Der 25-Jährige gewann in 1:45,85 Minuten mit acht Zehntelsekunden Vorsprung auf den Kenianer und seinen Landsmann Cornelius Tuwei.

In Brescia sicherten sich der nationale 10km-Rekordhalter Pietro Riva in 28:41,57 Minuten und Anna Arnaudo in 32:46,05 Minuten die italienischen Meistertitel im 10.000m-Lauf. Bojana Bjerjac gewann in Zagreb den kroatischen Meistertitel über dieselbe Distanz.

World Athletics Continental Tour