Straßenlauf-Wochenende, kompakt: Mayer siegt in Würzburg

© Miguel Amutio

Bereits vier Wochen nach ihrem deutschen Marathon-Meistertitel in Hannover ist Domenika Mayer beim Würzburger Residenzlauf auf die Siegerstraße zurückgekehrt. In einer Zeit von 32:47 Minuten gewann sie in einer persönlichen Bestleistung den 10km-Elitelauf. Maryam Jusuf Jamal, ehemalige Topläuferin und Olympiasiegerin im 1.500m-Lauf, wurde Fünfte. Der Sieg bei den Männern ging an Kebede Endabe aus Äthiopien, der eine Zeit von 28:39 Minuten erzielte. Homiyu Tefaye wurde in 29:20 Minuten Fünfter, Hendrick Pfeiffer blieb knapp unter 30 Minuten. Rund 700 Läuferinnen und Läufer absolvierten den Hauptlauf über zehn Kilometer.

In der Schweiz nahmen gut 9.000 Läuferinnen und Läufer an der 44. Auflage des Luzerner Stadtlaufs teil. Luca Völkle (22:04) und Priska Auf der Maur (24:48) gewannen über sieben Kilometer, Valentina Rosamilia entschied das Nachwuchsrennen über 2.470 Meter für sich. In Südtirol verteidigte Michael Hofer beim Halbmarathon Meran-Algund seinen Vorjahressieg in 1:07:43 Stunden, Julia Kessler war in 1:22:31 Stunden schnellste Läuferin. Rund 600 Läuferinnen und Läufer standen an der Startlinie. Beim Halbmarathon Giulietta & Romeo in Verona gingen die Siege an Alfred Kipchirchir aus Kenia (1:00:57) vor Adam Nowicki aus Polen (1:02:51) und Meseret Gola aus Äthiopien (1:10:09). Bei der aus dem Februar verschobenen Veranstaltungen finishten 2.343 den Halbmarathon, knapp 1.000 einen 10km-Lauf.

Mit einer Schrecksekunde begann die 50. Auflage des Vancouver Marathon. Ein verdächtiger Gegenstand und ein entsprechender Hinweis ließen die Polizei eine Startverschiebung anzuordnen. Als Entwarnung herrschte, liefen die 18.500 Aktiven auf allen Distanzen los. Olympia-Teilnehmerin Dayna Pidhoresky stellte in 2:34:30 Stunden einen neuen Streckenrekord auf und siegte vor Lanni Marchant (2:36:42), Chris Balestrini gewann bei den Männern in 2:23:56 Stunden. Im Halbmarathon finishten Justin Kent und Ben Preisner zeitgleich in 1:04:54 Stunden, Leslie Sexton siegte in 1:14:56 Stunden. Wesley Kiptoo aus Kenia (1:01:26) und seine Landsfrau Caroline Rotich (1:09:31) gewannen den Pittsburgh Halbmarathon. Aliphine Tuliamuk blieb knapp unter 1:10 Stunden und wurde Zweite, während Jordan Hasay als Zehnte in 1:18:35 Stunden enttäuschte.