Straßenlauf-Wochenende, Vorschau: Comeback von Japans Top-Halbmarathon

© Miguel Amutio

Erstmals seit drei Jahren geht der Gifu-Seiryu Halbmarathon, der bekannteste seiner Art in Japan, über die Bühne. Mit Alexander Mutiso, Nummer vier der ewigen Weltbestenliste und Sieger im Jahr 2017, führt ein kenianischer Topstar das Starterfeld an, in dem mit Yuta Shitara und Yuka Sato auch starke heimische Läufer stecken. Die Dichte im Bereich von 1:01–1:04 Stunden ist enorm. Bei den Frauen ist der australische Routinier Sinead Diver gemeldet, auch ihre 39-jährige Landsfrau Eloise Wellings ist dabei. Favoritin ist Dolphine Omare, eine in Japan lebende Kenianerin, die beste Japanerin Reia Iwade.

Der große Name beim Padua Marathon ist die 2010 nachträglich zur Marathon-Europameisterin erklärte Italienerin Anna Incerti, mittlerweile 42 Jahre alt. Das Männerrennen mit vier Läufer mit Bestleistungen unter 2:10 Stunden wird angeführt vom Äthiopier Fikadu Teferi, Sieger des Marrakech Marathon 2019. Lokalmatador Stefano La Rosa bestreitet den Halbmarathon.

In Malaga findet ein ASICS-Einladungsrennen über fünf Kilometer, zehn Kilometer oder im Halbmarathon statt. Auf der längsten Distanz ist mit Julia Mayer (DSG Wien) auch eine Österreicherin am Start. Prominenteste Halbmarathon-Teilnehmerin ist Eilish McColgan, die im Februar in einer Zeit von 1:06:26 Stunden den britischen Rekord von Paula Radcliffe gebrochen hat. Bei den Männern ist der Deutsche Richard Ringer im 5km-Lauf dabei, Mohamed Katir ist dort der Local Hero und 1.500m-Spezialist Kamar Etyang aus Kenia der Newcomer. Zane Robertson fordert im 10km-Lauf Boniface Kibiwott, während bei den Frauen Halbmarathon-Spezialistin Vicoty Chepngeno am Start ist.

Gifu Seiryu Halbmarathon

Padua Marathon