Straßenlauf-Wochenende, Vorschau: Comebacks in Seoul und Paderborn

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Beim Comeback des Seoul Marathon, ein Event, der mit dem Elite Platinum Label von World Athletics ausgezeichnet ist, lassen starke Elitefelder spannende Rennen erwarten. Das Feld der Männer wird angeführt von sub-2:03-Läufer Mosinet Geremew, der 2019 die WM-Silbermedaille gewonnen hat. Er sucht nach seinem Aus beim Tokio Marathon vor sechs Wochen eine neue Herausforderung. Zu den schärfsten Kontrahenten zählt sein Landsmann Herpasa Negasa sowie die Kenianer Elias Rotich, der im Herbst den Paris Marathon mit einem Streckenkord gewonnen hat, und Philemon Rono, dreifacher Sieger des Toronto Marathon. Der Südkoreaner Oh Joo Han, früher unter dem Namen Wilson Loyanae aus Kenia bekannt, hofft auf seinen fünften Sieg beim Seoul Marathon.

Bei den Frauen ist Guteni Shone sieben Jahre nach ihrem Sieg zurück in der koreanischen Metropole. Ihre äthiopischen Landsleute Sutume Asefa, Shure Demise und Netsanet Gudeta, Halbmarathon-Weltmeisterin von 2018, sowie die Kenianerin Joan Melly bilden die Spitze des Elitefelds bei den Frauen.

In Deutschland geht der traditionsreiche Paderborner Osterlauf in seine 74. Ausgabe, es ist die erste seit drei Jahren. Am morgigen Samstag werden über 6.000 Aktive auf den verschiedenen Distanzen erwartet. Der Veranstalter kann neben der guten Nachricht des Comebacks auch mit einigen prominenten Verpflichtungen der heimischen Laufszene aufwarten. Amanal Petros trifft im 10km-Lauf der Männer auf Homiyu Tesfaye, Hannover-Marathon-Sieger Hendrick Pfeiffer ist als Hobbyläufer im Feld. Bei den Frauen will Katharina Steinruck ihre gute Form neuerlich unter Beweis stellen. Sabrina Mockenhaupt-Gregor bestreitet ihren ersten Wettkampf nach ihrer Babypause.

Seoul Marathon

Paderborner Osterlauf