Track & Field-Wochenende in Übersee, Vorschau: Raess und Bartelsmeyer in Boston

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Der sich in starker Verfassung befindliche Schweizer Jonas Raess – vergangenes Wochenende stellte er in New York einen Schweizer Hallenrekord über 3.000m auf (siehe RunAustria-Bericht) – läuft am Samstag einen 5.000m-Lauf bei einem Einladungsmeeting der Universität von Boston. Angeführt wird das Feld von Olympia-Silbermedaillengewinner Mo Ahmed aus Kanada. In Woody Kincaid, Grant Fisher, Sam Chelange und dem Briten Marc Scott findet er starke Herausforderer. Auch Hindernislauf-Spezialist Evan Jager steht auf der Startliste. Colby Alexander ist der Favorit über 1.000m, der Brite Charlie Grice im Meilenrennen und im 3.000m-Lauf führen Yared Nguse und der Deutsche Amos Bartelsmeyer das Starterfeld an.

Auch bei den Frauen ist der 5.000m-Lauf der am stärksten besetzte Lauf. Gabriela DeBues-Stafford, die den nordamerikanischen Kontinentaltrekord ins Auge fasst, trifft unter anderem auf Elise Cranny, Weini Kelati und Hindernisläuferin Courtney Frerichs. Auch der 800m-Lauf (Madeleine Kelly), die Meile (Lucia Stafford) und der 3.000m-Lauf (Julie-Anne Stähli) werden von Kanadierinnen angeführt. Europäische Topläuferinnen sind Hanna Hermansson aus Schweden (Meile), die Französin Cynthia Anais (800m) sowie die Britinnen Holly Archer (Meile) und Hanna Segrave (800m).

Einige der australischen Topläufer feiern ihren Freiluft-Saisoneinstieg am Samstag beim Adelaide Invitational, ein World Athletics Continental Tour Challenger Meeting. Peter Bol, amtierender australischer 800m-Rekordhalter und Olympia-Vierter von Tokio, bestreitet seinen ersten Wettkampf seit fünf Monaten. Die Youngsters Jack Lunn und Charlie Jeffreson bewerben sich für die Plätze hinter dem Star. Ben Buckingham führt den 3.000m-Hindernislauf der Männer an, Georgia Griffith den 800m-Lauf der Frauen. Hohe Erwartungen erzeugt das 800m-Debüt von 400m-Rekordhalterin Bendere Oboya. Spannung verspricht der 5.000m-Lauf der Frauen mit den Olympia-Teilnehmerinnen Rose Davies und Izzy Batt-Doyle sowie Melissa Duncan.

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