Crosslauf, Wochenend-Vorschau: Obiri verzichtet auf kenianische Meisterschaften

Symbolfoto. © SIP

Sie sind der Gipfel diverser kenianischer Meisterschaften von Berufszweigen der letzten Wochen: die nationalen Crosslauf-Meisterschaften des Kenianischen Leichtathletik-Verbandes (Athletics Kenya). Obwohl in diesem Jahr kein Trial-Verfahren integriert ist (die Crosslauf-WM wurde ja auf 2023 weiterverschoben), ist die Besetzung hochkarätig. Sandrafelis Chebet, eine starke Halbmarathonläuferin, Alice Aprot und Irene Cheptai, Crosslauf-Weltmeisterin von 2017, sind die Favoritinnen bei den Frauen. Fancy Cherono und Edinah Jebitok ergänzen die Topgruppe.

Bei den Männern sind 10km-Weltrekordhalter Rhonex Kipruto und Daniel Simiu, zuletzt Sieger des Valencia 10K Ibercaja, am Start. Charles Mneria, Wilfred Kimitei, Rodgers Kwemoi und Edward Zakayo rechnen sich ebenfalls Chancen aus. Gelaufen wird am Samstag auf einer zehn Kilometer langen, tiefen und schlammigen Strecke in Eldoret.

Nicht dabei in der kenianischen Höhe ist Crosslauf-Weltmeisterin Hellen Obiri, die zu einem Crosslauf am Samstag in Belfast gereist ist. Die 32-jährige Kenianerin ist der große Star des Events, doch auch bei den Männern sind mit Vincent Keter und Kamar Etiang zwei Kenianer am Start. Von den rund 600 gemeldeten Läuferinnen und Läufer sind Kate Avery und Hugo Milner aus Großbritannien sowie Fionnuala Ross und Stephen Scullion aus Irland die Bekanntesten von den Britischen Inseln. Der Crosslauf gehört zur World Cross Country Tour Silber und wird auf dem YouTube-Kanal von Athletics Northern Ireland im Livestream zu sehen sein, die Eliteläufer über acht bzw. zehn Kilometer stehen ab 15:15 Uhr MEZ auf dem Programm.

World Cross Country Tour