Reiserestriktionen setzen Fragezeichen hinter Kipchoges Tokio-Einladung

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Letzte Woche hat Eliud Kipochoge angekündigt, in zwei bis drei Wochen bekannt zu geben, wo er seinen Frühlingsmarathon absolviert. Nun gibt es einige Details zu den Plänen, die die japanische Laufplattform „Japan Running News“ unter Berufung auf mehrere Quellen ans Licht bringt. Der kenianische Topstar hat eine Einladung für den Tokio Marathon am 6. März auf dem Tisch liegen, auch der Olympiasieger liebäugelt angeblich mit der Rückkehr in jenes Land, in dem er im Sommer seine zweite Olympische Goldmedaille gewann.

Klarer sind nun auch die Fragezeichen dahinter. Denn seit Ende November dürfen Ausländer, die keinen Wohnsitz in Japan haben, nicht einreisen. Die Regelung gilt wie der nationale Notstand vorerst bis 21. Jänner, einige japanische Laufveranstaltungen haben bereits abgesagt, andere nicht. Der Tokio Marathon hat bereits seine Bereitschaft signalisiert, den Event abzusagen, sofern ab Anfang Februar noch schwerwiegende einschränkende Maßnahmen für Anfang März in Aussicht sind. Der letzte Tokio Marathon hat am 1. März 2020 als reiner Elitelauf stattgefunden, die Ausgabe 2021 wurde erst auf Oktober verschoben und ist dann ausgefallen.

Tokio Marathon