Österreichs Leichtathleten des Jahres: Läufer am Stockerl

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In der Frage nach Österreichs beste Leichtathleten gibt es keine Zweifel, auch 2021 wurden die Seriensieger ausgezeichnet. Diskuswerfer Lukas Weißhaidinger (ÖTB OÖ LA), der sich in Tokio die Olympia-Bronzemedaille holte, wurde zum siebten Mal in Folge zum besten Leichtathleten des Landes gewählt, für Siebenkämpferin Ivona Dadic (Union St. Pölten) war es der fünfte Sieg in den letzten sechs Jahren. Das Ergebnis der Wahl setzte sich aus dem Online-Voting auf der ÖLV-Website und den Stimmen einer Experten-Jury (bestehend aus Trainern, Journalisten und dem ÖLV-Vorstand) zu je gleichen Teilen zusammen. Dabei durften jeweils drei Punkte für den ersten Platz, zwei für den zweiten und einer für den dritten verteilt werden. Beachtlich: Weißhaidinger wurde von der Experten-Jury unisono auf Platz eins gewählt (50%) und sammelte im Online-Voting weitere 41,18% (Summe: 91,18%).

Erfreulich verlief die Wahl auch für die Läufer. Andreas Vojta (team2012.at) wurde mit Respektabstand zu Weißhaidinger (42,05%) vor Peter Herzog (Union Salzburg LA, 24,89%) den zweiten Platz. Beide erhielten von den Experten wesentlich mehr Punkte als von den Usern. Mit Lemawork Ketema (SVS Leichtathletik) kam ein weitere Läufer unter die Top-Ten. Bei den Frauen war Julia Mayer (DSG Wien) mit einem Löwenanteil aus Stimmen aus dem Online-Voting Vierte, nur 4,3% ihrer Stimmen erhielt die zweifache ÖLV-Rekordhalterin von den Experten. Als zweitbeste Läuferin erzielte Karin Freitag (LG Decker Itter) Platz acht.

Sebastian Frey (DSG Wien) wurde bei der Wahl zum Nachwuchsleichtathleten des Jahres Zweiter hinter Zehnkämpfer Matthias Lasch (TGW Zehnkampf Union). Kevin Kamenschak (ATSV Linz LA) und Emil Bezecny (LA Akademie Eisenstadt) wurden auf die Positionen vier und acht gewählt. Cordula Lassacher (ATUS Knittelfeld) kam bei den Mädchen auf Rang sechs, Marie Glaser (LA Akademie Eisenstadt) auf Position neun. Karin Freitag ist Österreichs Mastersleichtathletin des Jahres 2021, Simon Lechleitner (LZZ Tirol) kam auf Rang zwei.

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