Letztes Crosslauf-Wochenende vor Weihnachten

Symbolfoto. © SIP

Am vierten Adventsonntag kehrt die World Cross Country Tour Gold mit seiner letzten Veranstaltung im laufenden Kalenderjahr zurück. Auch beim sechsten spanischen Crosslauf der höchsten Stufe dieser Serie, von acht bisherigen, geht der in Spanien lebende Rodrigue Kwizera aus Burundi an den Start, gewonnen hat er in Soria und Sevilla. Albert Chemutai aus Uganda, der 2019 letzte Sieger des Events im Norden Spaniens, wird auf der 10.575 Meter langen Strecke wohl der größte Herausforderer Kwizeras sein. Es ist ein Duell der Jungen: Beide sind 22 Jahre alt. Ebenfalls 22 ist der Äthiopier Nibret Melak, gar erst 18 der Eritreer Merhawi Mebrahtu, der bei den Junioren-Weltmeisterschaften zweimal kann am Stockerl vorbei gelaufen ist. Nassim Hassaous und Carlos Mayo, bei den Europameisterschaften in Dublin Siebter und Elfter, sind die stärksten Spanier im Feld. Favoritin im 7.975 Meter langen Rennen der Frauen ist Eva Cherono aus Kenia. Mittelstreckenläuferin Edinah Jebitok und Likina Amebaw aus Äthiopien sind ebenfalls Kandidaten auf das Stockerl bei einer Wetterprognose mit Temperaturen im deutlichen Plus, Sonnenschein und Windstille. Stärkste Spanierin ist Cristina Ruiz, Siebte beim U23-Rennen von Dublin.

Im Hippodrom von Mailand findet ebenfalls am Sonntag erstmals nach über vier Jahrzehnten wieder ein internationaler Crosslauf statt. Prominenteste Teilnehmerin ist die Silbermedaillengewinnerin des U23-Rennens bei den Crosslauf-Europameisterschaften 2021 in Dublin, Klara Lukan aus Slowenien. Aus dem italienischen Gold-Team ist Giovanna Selva am Start, Europameister Nadia Battocletti nicht. Das Feld der Männer wird angeführt von Ala Zoghlami, amtierender italienischer Meister auf der Kurzdistanz.

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