World Athletics: Keine Änderung für Russland und Transgender

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Der Leichtathletik-Weltverband (World Athletics) hat die seit 2015 bestehende Suspendierung des Russischen Leichtathletik-Verbandes (RusAF) verlängert. Die Entscheidung fiel im zweitägigen, virtuell abgehaltenen World Athletics Council’s Congress. Davor hörten sich die Beteiligten Präsentationen von der neuen russischen Verbandspräsidentin Irina Privalova und Rune Andersen, Leiter der World-Athletics-Taskforce an. Der Norweger lobte die Installierung drei internationaler Experten zur Beobachtung und konstatierte Fortschritte auf dem Weg, die von World Athletics geforderten Kriterien zu erfüllen. Ein Hauptproblem bleibe aber die Suspendierung der russischen Anti-Doping-Agentur (RUSADA) von der Welt Anti Doping Agentur (WADA).

Auch die Transgender-Regel wird in der Leichtathletik aktuell nicht verändert, wie WA-Präsident Sebastian Coe bekannt gab. Zuvor hatte das Internationale Olympische Komitee (IOC) vorgaben für die Verbände zurückgenommen. „Wir teilen die Notwendigkeit, dass alle Regeln im Rahme der Menschenrechte sein müssen“, so der Brite. Ob die von World Athletics das sind, wird auf Anklage Caster Semenyas am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte geklärt werden.

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