COVID-19 – Was spricht gegen Laufen? Sehr wenig!

Gesundheit, sowohl körperliche als auch psychische, hat oberste Priorität für das menschliche Immunsystem. Das Laufen kann einen wesentlichen Beitrag leisten – auch und insbesondere in den kommenden Monaten.

© New Balance / Christian Brecheis

Düstere Wolken der restriktiven sozialen Einschränkungen für alle oder nicht alle ziehen gegenwärtig verdächtig über den oberösterreichischen und Salzburger Himmel und formieren weiterführende Fragezeichen über alle im Winter geplanten Laufveranstaltungen und -aktivitäten in Österreich. Das Thema Krankheit ist mit voller Wucht in der Öffentlichkeit zurück, es wurde nie vom Ansatz der Gesundheit abgelöst. Läuferinnen und Läufer kennen die Vorzüge der regelmäßigen sportlichen Aktivität auf die unmittelbare und langfristige Gesundheit genau. In Medien, die sich spezifisch der Ausübung sportlicher Aktivitäten widmen, so auch auf dieser Plattform, werden sie in aller Regelmäßigkeit betont. Sie sind aktueller und bedeutender denn je, denn regelmäßiges Laufen reduziert erwiesenermaßen a) die Infektionswahrscheinlichkeit bei viralen Infekten und b) die Krankheitslänge in beachtlichem Maße. Da auch COVID-19 auf einen Virus zurückzuführen ist, gilt diese sportmedizinische Evidenz natürlich auch im gegenwärtigen Kontext. Es besteht also ein direktes Verhältnis zwischen höherer körperlicher Fitness und milderer Symptomatik im Krankheitsfall.

Sport und Bewegung als Lösung

In etlichen Beziehungen bezeichnen Mediziner den regelmäßigen Sport als effektivstes, verfügbares Medikament. In der Prävention gilt das auch bei dieser Pandemie. Ein erst letzte Woche auf der Website des italienischen Laufmagazins „Correre“ erschienener Artikel schildert den wesentlichen Beitrag in der Prävention von gesundheitlichen Problemen, ausgelöst durch SARS-Cov-2. Der Großteil der schwerwiegenden gesundheitlichen Fälle im Pandemieverlauf seien auf drei Faktoren zurückzuführen: eine niedrige Fähigkeit zur körperlichen Betätigung, Übergewicht und das Vorhandensein von chronischen Vorerkrankungen wie Herz-Kreislauf-Probleme, Diabetes oder Schädigungen an anderen lebenswichtigen Organen.

Daraus schließt der Artikel folgerichtig, dass regelmäßige Bewegung im Ausdauerbereich wie Laufen, aber auch Walking, Schwimmen, Skilanglauf oder Radfahren, die kardiorespiratorische Fitness systematisch so trainiert und gesund hält, dass das Risiko eines problematischen Verlaufs bei COVID-19 drastisch gesunken wird. Weitere Gründe dafür: die Stärkung des Immunsystems durch regelmäßige Bewegung und die Reduzierung chronischer Entzündungswerte, die im Krankheitsverlauf eine sehr problematische Rolle spielen können. Dabei sind keine Monsterumfänge nötig, die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt 150 Minuten mindestens moderate Bewegung pro Woche als Richtlinie. Die WHO animiert auf ihrer Website mit Nachdruck zu sportlicher Aktivität im Quarantäne-Fall, weist aber ausdrücklich darauf hin, dass diese Empfehlungen ausschließlich für Menschen ohne Symptome und Diagnose bestimmt ist.

© New Balance / Christian Brecheis

Laufen bietet ein rundum sicheres Umfeld

Ein generelles Einschränken des Laufens ohne spezifischen Grund ist also besonders jetzt ein falscher, individueller Schluss, genauso unrichtig wie er im Frühjahr 2020 und in der gesamten Zeitspanne seither gewesen ist. Ursprüngliche, im Anfangsstadium der Pandemie geäußerte Empfehlungen, alleine zu laufen und nicht gemeinsam, sind nach aktuellem Wissenstand übrigens völlig überholt. Mittlerweile gibt es wissenschaftlichen Konsens darüber, dass Infektionen im Freien bei einem Mindestmaß an Abstandsverhalten die absolute Ausnahme sind. Bereits in der Wuhan-Studie wurde nur eine von über 7.000 Infektionen außerhalb von Innenräumen definiert. Die irische Tageszeitung „Irish Times“ berichtete im April 2021, dass laut Daten der offiziellen irischen Kontaktverfolgungen nur 262 von über 230.000 Ansteckungen (alle bis damals) im Freien stattgefunden haben – Anteil: 0,1%. Daten, die verwandte Resultate mittlerweile in Studien in mehreren Ländern gefunden haben. Der Grund dafür: Im bewegten Luftaustausch bleibt der Virenanteil automatisch zu klein, um eine ausreichende Menge Viren einzuatmen, die eine Infektion auslösen könnten, erklärten deutsche Aerosolfroscher in einem viel beachteten Aufklärungsschreiben an die Öffentlichkeit im Mai 2021. Ihr Fazit: Es spreche nichts gegen Sport im Freien.

Selbst bei Pilotprojekten im Spätfrühling 2021 in Spanien, Holland und Großbritannien, darunter Läufe mit und ohne COVID-19-Maßnahmen, oder auch bei Laufevents im Herbst 2021 in diversen Ländern sind keine Auffälligkeiten der Verbreitung festgestellt worden. Im Rahmen einer Laufinitiative des Österreichischen Frauenlauf wurden bereits im Herbst 2020 Messungen zur Kontaktzeit und -häufigkeit zu Mitläuferinnen analysiert – beides reichte nicht aus, um die Voraussetzungen für die Weitergabe von SARS-Cov-2 nach bekannten Maßstäben zu erlangen. Diese Resultate bestätigte ein erst vor einigen Wochen durchgeführtes Experiment mit simulierten Aerosolen in der Schweiz, welches von Swiss Athletics und dem Verein Swiss Runners finanziell unterstützt wurde. Die Computermodelle von Michael Riediker vom Schweizerischen Zentrum für Arbeits- und Umweltgesundheit kamen zum Ergebnis, dass das Infektionsrisiko selbst bei Massenstarts mit bis zu 1.000 Personen äußerst gering ist: durchnschnittlich eine Infektion pro fünf Läufen mit 1.000 Teilnehmern. Der Forscher ging im Modell davon aus, dass Teilnehmende das COVID-Zertifikat zur Teilnahmeberechtigung brauchten, was in etwa der österreichischen „3G“-Regel entspricht. Der Japanische Leichtathletik-Verband prüfte über 1.000 Leichtathletik-Meetings und Straßenläufe mit über 750.000 beteiligten Sportlerinnen und Sportler systematisch und entdeckte ganze zwei Infektionen.

Laufboom oder Laufverlust?

Laufen schützt also präventiv und ist per se ungefährlich. Viele scheinen diese Vorteile weltweit für sich nutzen zu wollen, immer wieder berichten Umfragen und Befunde von einem in der Pandemie ausgelösten Laufboom mit vielen Einsteigern, wobei das Argument Gesundheit und körperliches Wohlbefinden üblicherweise die allgemeine Top-Motivation fürs Laufen ist. Eine im Juni 2021 von Nielsen Sports veröffentlichte Studie, die der Leichtathletik-Weltverband (World Athletics) unterstützt hat, deckte die Zahlen vom Anstieg der Lauf-Community, kam aber in der Frage der Intensität zu einer anderen Erkenntnis als manch andere, oft europäische Umfrage: Die Mehrheit der 8.414 befragen Läuferinnen und Läufer aus zehn Ländern quer über dem Globus (einziger europäischer Vertreter war Frankreich) erklärte, weniger zu laufen als davor.

Aus der Gruppe, die seither öfters die Laufschuhe schnürt, wollen dies fast alle auch nach der Pandemie weiter tun. Was wissenschaftliche Untersuchungen bisher aber kaum thematisierten, ist der negative Effekt auf die Laufszene durch den flächendeckenden Wegfall oder – für die letzten Wochen gültig – durch den eingeschränkten Zugang zu Laufevents als wichtige Orientierungshilfe, motivierende Zielsetzung und treibende Kraft hinter Tausenden Läuferinnen und Läufern. In Österreich fand im Jahr 2020 kein einziges Laufevent mit Marathon statt, 2021 zwar die meisten, aber mit Einschränkungen und Teilnehmerverlust. In Deutschland reklamierten Firmenläufe, die vor der Pandemie rund 350.000 Menschen pro Jahr in Bewegung versetzten, dass ein großer Teil ihres Zielpublikums, das tendenziell eher nicht zu ambitionierten und regelmäßigen Läufern zu zählen ist als die Teilnehmerschaft bei klassischen Laufevents und oft von gemeinsamen Firmentrainings vorbereitet wird, eine negative Auswirkung auf die Volksgesundheit.

Stabilisator für belastete Psyche

Eine weitere Wahrheit ist allerdings auch, dass die restriktiven Maßnahmen der Bekämpfungsstrategie der Pandemie Schäden an der gesellschaftlichen Gesundheit hinterlassen haben und weiter werden – in- und exklusive des Infektionsgeschehens. Während dieser Umfang von Fachleuten noch nicht einmal geschätzt werden kann, gibt es Daten zu singulären Ausprägungen, die mit regelmäßigem Laufen nicht nur reduziert, sondern annulliert werden könnten. Die im Februar 2021 veröffentlichten Ergebnisse einer Umfrage der Plattform RunRepeat unter fast 20.000 Menschen aus 140 Ländern ergab, dass mehr als jeder dritte Befragte während der Pandemie an Körpergewicht zugelegt hat und aus diesem Kreis fast drei von vier mehr als zwei Kilogramm.

Besonders alarmierend sind Daten zum Gesundheitszustand von Kindern und Jugendlichen in Österreich. Erst Ende Oktober meldete sich Christoph Jünger, Geschäftsführer des Österreichischen Komitees für UNICEF, in einer Aussendung zu Wort: „Die Auswirkungen der Pandemie auf die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen sind gravierend. Sie sind jedoch nur die Spitze des Eisbergs, denn bereits vor der Pandemie litten viel zu viele Kinder unter psychischen Belastungen.“ Ein schädigender Faktor waren der Ausschluss von Sportkursen und das Aussetzen des Sportunterrichts, das es beides in etlichen europäischen Ländern so nicht gab.

Es wäre wünschenswert, wenn die sportliche Bewegung bei einem Prozess der Rückkehr zum in der Verfassung verankerten Recht auf Gesundheit für Kinder und Jugendliche eine wesentliche Rolle spielt. Es herrscht sportwissenschaftlicher Konsens darüber, dass regelmäßige Bewegung die Psyche stärkt und robuster gegen psychische Alltagsanforderungen macht – bei Minderjährigen wie Erwachsenen. Laut UNICEF Österreich leiden hierzulande zurzeit knapp 160.000 Jugendliche (10-19 Jahren) an psychischen Problemen, mit 18,2% liegt Österreich deutlich über dem europäischen Schnitt. Die Bundesjugendvertretung sprach wenige Wochen zuvor von einer Million Minderjährigen im Land, die an psychischen Problemen leiden.

© unsplash.com / Cameron Venti

Aktiver Kampf gegen negative Auswirkungen

Dass die Gestaltung des Lebensstils in Pandemiezeiten bei vielen sich Richtung Krankheit und nicht Gesundheit wandelte, zeigen weitere besorgniserregend Befunde über die psychische Gesundheit in der Gesellschaft. Auch hier kann regelmäßiges Laufen eine erheblich stabilisierende Wirkung entfachen und psychischen Erkrankungen effektiv vorbeugen. Genauso wie bei weiterem kolportierten ungesunden Verhalten während der Pandemie: Bewegungsarmut durch Home-Office, ewige Bildschirmzeiten oder ungesundes Essen. Eine im Fachmagazin „Frontiers in Endocrinology“ publizierte Studie der Universität in Sao Paolo (Quelle: Pressetext.com) schätzt, dass die ersten Monate Pandemiealltag in Brasilien, nicht unbedingt das Land mit der restriktivsten Politik, einen zukünftig jährlichen Anstieg von über 11 Millionen neuen Fällen von Diabetes Typ-2 verursacht hat und in diesem Zusammenhang über 1,7 Millionen prognostizierteTodesopfer. In der Conclusio betonen die Autoren die dringende Notwendigkeit, während der Pandemie körperliche Aktivitäten ausdrücklich zu empfehlen.

Ein hervorragender Ratschlag, der aus der österreichischen Politik in 21 Monaten Pandemie praktisch nie zu hören war und überraschend selten auch aus der in der medialen Öffentlichkeit präsentierten Welt der Experten.

Anders anderswo: Exakt vor einem Jahr, als hierzulande ein langer Lockdown begann, wurde in Italien aus einer politischen Vereinigung der italienischen Gemeinden ein Projekt namens „Sport im Park“ ausgeschrieben. Das Ziel: Grünflächen in Städten und Gemeinden als Outdoor-Sporthallen bereitzustellen, die für die gesamte Bevölkerung offen standen. 1.681 der 8.000 angeschriebenen Gemeinden beteiligten sich am Projekt. Die spektakulärste Initiative wurde im Tennisstadion am Foro Italico in Rom umgesetzt, das sich in ein Freiluft-Fitnessstudio verwandelte. Selbst im Winter kamen täglich im Schnitt über 100 zum Trainieren.

Erhöhte Vorsicht bei Sport im Umfeld von COVID-19-Infektionen

Natürlich ist der Rat zu laufen ein argumentativ starker, aber gegenwärtig nicht universal auszusprechender. Je höher das Infektionsgeschehen, desto achtsamer sollten Läuferinnen und Läufer ihre Laufaktivitäten, -umfänge und -intensitäten planen. Denn erstens sollte die Verletzungswahrscheinlichkeit minimiert werden, wenn eine Reduzierung der gesundheitlichen Versorgung aufgrund hoher Kapazitäten auf den COVID-Stationen in den Krankenhäusern ein Droh- oder gar konkretes Szenario ist. Zweitens dürfte eine harte Trainingseinheit in einer Inkubationsphase, in der man sich einer potenziellen oder realen Infektion noch nicht bewusst ist, negative Auswirkungen auf die Entwicklung der Symptomatik haben. Drittens, was letzten Winter ein präsentes Thema war, gilt beim Wiedereinstieg selbst nach Infektionen ohne oder mit leichter Symptomatik höchste Vorsicht, wohl etwas höhere als bei den gängigen Empfehlung bei anderen grippalen Infekten. Denn das dreiste und trickreiche Virus ist selbst bei leichten Verläufen in der Lage, Organe wie das Herz zu befallen und dort Entzündungen zu verursachen, was entweder zu Störungen der Gesundheit oder im Wohlbefinden über einen gewissen Zeitraum führen kann, oder im Falle einer Überbelastung negative Auswirkungen haben. Gerade bei einer möglichen Einschränkung der Herz-Kreislauf-Fähigkeit oder der Lungenfunktion ist ein Check der Herzfrequenzraten mit der Sportuhr ein hilfreiches Mittel und eine erhöhte Herzfrequenz ein Alarmsignal.

Im Dezember 2020 veröffentlichte das Österreichische Institut für Sportmedizin (ÖISM) Empfehlungen für den Wiedereinstieg in den Sport nach einer COVID-19-Infektion. Die heimischen Sportmediziner orientierten sich dabei an Hochleistungssport, die Empfehlungen in einem veröffentlichten Konsens der Institute in Wien, Salzburg und Innsbruck 14. Dezember 2020 sind aber auch eine Orientierungshilfe für alle Freizeitsportlerinnen und Freizeitsportler, zum Beispiel in Fragen der Zeitpunkts für eine Wiederaufnahme der Laufaktivitäten. In einem Interview mit der Kleinen Zeitung im November 2020 empfahl Jürgen Scharhag, Vorstand des Österreichischen Instituts für Sportmedizin, einen Gesundheitscheck auch allen Hobbysportlern, ging aber davon aus, dass asymptomatische oder ganz leichte Verläufe keine Probleme bei der recht raschen Wiedererlangung der Leistungsfähigkeit bereiten würden.

Etwas konservativere Einschätzungen gab es ein halbes Jahr zuvor von Kardiologen aus den USA, die im Mai 2020 erste Empfehlungen zum Sporttreiben nach überstandener Infektion formulierten und selbst nicht symptomatischen Personen eine strikte Sportpause von zwei Wochen nach dem positiven Test empfohlen haben, bei Krankenhausaufenthalt aufgrund von SARS-Cov-2 eine ärztliche Untersuchung zwei Wochen nach Symptomfreiheit. Ähnliche Empfehlungen wie jene der OISM gab es im selben Zeitraum von der Schweizer Sportmedizin-Gesellschaft oder in Italien gleich direkt vom Gesundheitsministerium.

Vollständige Genesung vor dem Sport-Comeback

Häufig wurde in den letzten Monaten über Fälle berichtet, in denen eine Berührung mit COVID-19, oft unabhängig von der Schwere des Krankheitsverlaufs, die körperliche Fitness nachhaltig zerstört und nur sehr mühsam in therapeutischem Programm wieder aufgebaut wird. Es ist ein drastischer Teil jener Fälle, die unter dem Schirm „Long-COVID“ zusammengepfercht werden. Die Studienlage ist insgesamt aufgrund teils extrem differenzierender Resultate in ihrer Aussagekraft unsicher. Eine Kohortenstudie aus Dänemark mit Daten von rund 9.000 Personen, geleitet von transdisziplinären Forscherinnen und Forschern der Universitäten in Odense, Aalborg und Kopenhagen, vermerkte in einer im Mai 2021 im Fachblatt „The Lancet“ publizierten Arbeit, dass ernsthafte Komplikationen im Anschluss an eine Infektion mit SARS-Cov-2, die nicht im Krankenhaus behandelt werden musste, selten sind.

In Großbritannien haben Gesundheitsexperten potenzielle Olympia-Teilnehmerinnen und Teilnehmer für Tokio beobachtet und die Erkenntnisse aus Befragungen aller Athleten, die im Zeitraum zwischen Februar 2020 und Jänner 2021 positiv getestet wurden (147), in einem im „British Journal of Sports Medicine“ veröffentlichten Befund zusammengetragen. Obgleich alle Infektionen mit maximal milder Symptomatik verliefen, spürten die meisten die Symptome über mehrere Tage bis zu mehreren Wochen und konnten teilweise über ein Monat lang nicht in ihr Training einsteigen. Das Top-Symptom: Fatigue, Erschöpfung. Das English Institute of Sport gab die Empfehlung aus, besser später ins Training wieder einzusteigen, da man einen verfrühten Wiedereinstieg in Verbindung mit einer deutlich langsameren Erholung der (leichten) Symptomatik brachte. Außerdem in den Empfehlungen: ein gestaffelter Wiedereinstieg ins Training, um sich über Wochen sachte an den gewohnten Umfang und die gewohnte Intensität heranzutasten. (Quelle: Athletics Weekly, „Coming back from COVID, 30.10.21)

© New Balance

Bewegungsmangel: ein gesellschaftliches Risiko

In Deutschland haben sich für Sport zuständige Landesminister bereits für eine präventive Forderung positioniert, Einrichtungen für Freizeit-, Breiten- und Schulsport nicht mehr zu schließen und anstatt dessen Bemühungen zu unternehmen, den Bewegungsmangel in der Gesellschaft nachhaltig zu verringern.

Aus den düsteren Wolken über Oberösterreich und Salzburg regnete es vorerst keine Lockdown-Duschen, die wohl zumindest eine teilweise Zugangsbeschränkung zu sportlicher Bewegungsmöglichkeiten zur Folge hätten. Dass Bewegungsmangel ein enormes Problem in westlichen Gesellschaften ist, zeigt dieser RunAustria-Bericht vom Mai 2021.

About Author