Straßenlauf-Wochenende, Vorschau: Ljubljana Marathon ohne afrikanische Elite

© Miguel Amutio

Erstmals seit 22 Jahren findet der Ljubljana Marathon, die wichtigste Laufveranstaltung Sloweniens, ohne eingeladene Eliteläuferinnen und Eliteläufer aus Ostafrika statt. Auch ansonsten gibt es, COVID-19 bedingt, einige Neuerungen: Gelaufen wird auf einem Rundkurs, der zweimal absolviert werden muss. Außerdem wurde das Samstagsprogramm mit all den Nachwuchsbewerben gestrichen. Für die Hauptbewerbe sind 5.100 Aktive gemeldet, fast die Hälfte davon absolviert den Halbmarathon. Im Marathon mit 836 Teilnehmern werden die slowenischen Meistertitel vergeben.

Nicht einmal 200 Kilometer westlich findet in der Lagunenstadt Venedig das Comeback des Marathons statt. Für die 35. Auflage, damit zehn mehr als in der slowenischen Hauptstadt, haben sich über 10.000 Sportlerinnen und Sportler für den Marathon oder den 10km-Lauf angemeldet. Im Rennen befindet sich eine Gruppe international nicht renommierter afrikanischer Läuferinnen und Läufer. Die seit vielen Jahren in Rom lebende Ukrainerin Sofiia Yaremchuk, die nun für Italien startberechtigt ist, und Marco Salami sind die bekanntesten Lokalmatadoren im Marathon. Die Veranstaltung ist in die Feierlichkeiten der Gründung der weltweit einzigartigen Stadt vor 1.600 Jahren eingebunden.

Ljubliana Marathon

Venice Marathon