Berglauf-Wochenende: Mayr und Innerhofer stark in Bayern

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Andrea Mayr (SVS Leichtathletik) hat am gestrigen Sonntag im bayrischen Bergen die 47. Auflage des Internationalen Hochfellnberglauf gewonnen. Auf der 8,9 Kilometer langen Strecke mit einem Höhenunterschied von 1.074 Metern siegte die 41-Jährige in einer Zeit von 48:34 Minuten mit großem Vorsprung auf Annika Seefeld aus Deutschland (58:51). Bei den Männern musste sich Manuel Innerhofer (LC Oberpinzgau) in einer Zeit von 44:20 Minuten lediglich dem aus Eritrea stammenden Lokalmatador Filimon Abraham (43:12) geschlagen geben. Einzig der junge David Sambale aus Deutschland war in der Gesamtwertung außerdem noch schneller als die mehrfache Berglauf-Welt- und -Europameisterin.

Bei den Schweizer Berglaufmeisterschaften auf dem Moron im Berner Jura holten sich Maude Mathys und Jonathan Schmid die Favoritensiege. Die dreifache Europameisterin siegte auf der 11,8 Kilometer langen Strecke mit Start in Mallerey und einer Höhendifferenz von 816 Metern in einer Zeit von 56:51 Minuten vor Pascale Rebsamen (1:01:34) und Odile Spycher (1:02:01). Es war ihr siebter Meistertitel in Folge. Schmid erzielte eine Zeit von 51:16 Minuten und war um eine Minute schneller als Jérémy Hund sowie um zwei Minuten als Daniel Lustenberger. Bei den uganischen Berglauf-Meisterschaften hat Jungstar Jacob Kiplimo den Titel gewonnen. Auf der 12,5 Kilometer langen Strecke in Kapchorwa erreichte er das Ziel nach 41:31 Minuten.

Beim Trofeo Ciolo im süditalienischen Apullien, mit einer Laufstrecke direkt am Meer, fand der nächste Berglauf-Weltcup statt. Die Herausforderung waren 640 Höhenmeter im An- und 518 im Abstieg, verteilt auf eine Distanz von 11,7 Kilometer. Die Kenianerinnen Joyce Njeru und Lucy Murigi feierten einen Doppelsieg, die Siegerin hatte in 57:12 Minuten einen Vorsprung von neun Sekunden. Beste Italienerin war die drittplatzierte Alice Gaggi (1:01:17), die früh einen größeren Rückstand auf das Duo aufwies. Bei den Männern siegte Petro Mamu aus Eritrean in einer Zeit von 50:22 Minuten vor Geoffrey Ndungu aus Kenia und Alex Baldaccini, die binnen vier Sekunden rund eine Minute hinter dem Sieger ins Ziel gekommen sind. Die Weltcupführenden Charlotte Morgan aus Großbritannien und Henry Aymonod verfehlten das Stockerl, womit Njeru und Gaggi auf den Rängen zwei und drei näher an Morgan heranrücken. In der Gesamtwertung der Männer machen Ndungu und Mamu einen Sprung nach vorne.

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