Das Comeback des VCM: „Freude ohne Limit!“

© VCM / Finisher Pix

Die Freude am gemeinsamen Laufen auf der wunderbaren Wiener Laufstrecke wird am Samstag und Sonntag im absoluten Vordergrund stehen, wie die VCM-Verantwortlichen unisono bei der Pressekonferenz betont haben. „Freude ohne Limit!“, weist Organisationsleiter Gerhard Wehr die Devise aus. Veranstalter Wolfgang Konrad wünscht sich, dass die Läuferinnen und Läufer von der Veranstaltung weggehen und sagen: ,Geil war es, in Wien zu laufen!’“

VCM in Comeback-Laune

Es ist ein bedeutendes Comeback für die internationale Laufszene, das der Vienna City Marathon am kommenden Wochenende feiert. Seit Pandemiebeginn ist in der westlichen Welt keine größere Marathon-Veranstaltung durchgeführt worden, weltweit keine so internationale. „Die Läuferinnen und Läufer haben es sich verdient!“, stellt Konrad klar. „Alle, die sich und ihren Körper in den letzten eineinhalb Jahren vorwiegend durchs Laufen fit und damit auch gesund gehalten haben, haben aus Eigeninitiative heraus einen wesentlichen Beitrag für das gesamtgesellschaftliche Gesundheitssystem geleistet“, erkennt der Tiroler an. Eine wichtige Rolle spielen Laufevents, die Laufbegeisterten Orientierung und Ziele bieten. VCM-Geschäftsführerin Kathrin Widu betont, dass gerade jetzt das breite Bewerbsangebot vom klassischen Marathon über den Halbmarathon und den Staffelmarathon hin zu kürzeren Distanzen ideal für die Laufszene ist: „Diese Breite hat den Läuferinnen und Läufern in schwierigen Zeiten Motivation gegeben, sich regelmäßig zu bewegen.“

Der wichtigste Marathon seit 38 Jahren

Als VCM-Veranstalter Wolfgang Konrad im Frühjahr 2020 die Absage des Vienna City Marathon bekannt geben musste, legte sich ein kurzer Schockzustand über das Team. Die Ambition, so schnell wie möglich auf die Laufbühne zurückkommen zu wollen und alles dafür geben, dass das Comeback im Jahr 2021 gelingt, war rasch in Stein gemeißelt. Daher bezeichnet Wolfgang Konrad die 38. Auflage des VCM „als den wichtigsten Marathon seit der Geburtsstunde des Wiener Frühlingsmarathons im Jahr 1984.“ Das starke Signal, das von der Austragung des internationalsten Marathonlaufs seit Pandemiebeginn in die gesamte Laufwelt ausstrahlen wird, ist eine kräftige Inspiration für den Restart des organisierten Laufsports. „Wir sind sehr, sehr froh, wieder da zu sein“, bringt Konrad es auf den Punkt.

Sehr gut vorbereitetes Comeback

Um das Comeback zu realisieren, hat das VCM-Team großes Engagement und Weitsicht in die Vorbereitung gelegt. Bei der herausfordernden Erstellung des Präventionskonzepts, bei der die Zusammenarbeit mit Public-Health-Wissenschafter Hans-Peter Hutter wichtig war, bereitete der VCM, ohne die genauen Regeln für September 2021 damals zu kennen, die wichtigsten Punkte so vor, um nun unter den aktuellen Rahmenbedingungen den Event verantwortungsvoll durchzuführen, wie Gerhard Wehr bei der Pressekonferenz schilderte. Auf die Disziplin der Läuferinnen und Läufer kann der VCM zählen, da sind sich die Verantwortlichen einig.

Positive Stimmung im Vordergrund

Für die Läuferinnen und Läufer sind die COVID-19-Maßnahmen insbesondere in der Vorbereitung und bei der Anreise sichtbar. Beim Lauf selbst geraten sie in den Hintergrund. „Im Vordergrund steht die positive Stimmung. Inszenierung, Entertainment bis hin zum Stimmungshöhepunkt beim Zieleinlauf vor dem Burgtheater – das wird den Läuferinnen und Läufern in Erinnerung bleiben“, so Kathrin Widu.

26.000 Läuferinnen und Läufer sind für die Bewerbe am Samstag und Sonntag angemeldet. 126 in der Startliste präsente Nationen zeigen, dass die internationale Strahlkraft des VCM ungebrochen ist, auch wenn der überwiegende Großteil der Teilnehmer aus Österreich kommt, gefolgt von Deutschland, Italien und weiteren EU-Mitgliedsländern. Beim Vienna City Marathon 2021 feiert daher nicht nur im Laufsport sein großes Comeback, sondern angesichts der guten Buchungslage auch der Wiener Stadtourismus.

Vienna City Marathon