Olympisches Lauf-Wochenende, Vorschau: Ugandas große Chance

Olympische Leichtathletik-Bewerbe starten am Freitag – ÖLV mit hohen Erwartungen
Ugandas Stars Favoriten in der ersten Laufentscheidung – Spannende Vorläufe über 800m und 5.000m der Frauen

Joshua Cheptegei beim WM-Titel in Doha 2019. © Getty Images for IAAF / Andy Lyons

Am Freitag beginnen die Olympischen Leichtathletikbewerbe im von Publikum verwaisten, hochmodernen Olympiastadion von Tokio. Damit steigen auch die sieben österreichischen Leichtathletinnen und Leichtathleten ins Olympische Wettkampfgeschehen ein, die Steilvorlage lieferten ihre Kolleginnen und Kollegen aus anderen Sportarten, die bereits einen kompletten Medaillensatz gewonnen haben. Damit steht bereits nach wenigen Wettkampftagen fest, dass die Olympischen Spiele von Tokio 2020 die erfolgreichsten seit langem für das Österreichische Olympische Komitee (OÖC) werden.

ÖLV mit hohen Erwartungen

Dabei zählten die Top-Leichtathletinnen und -athleten des Landes a priori zu den größten Medaillenhoffnungen des österreichischen Sports und können diese Hoffnungen auch noch erfüllen. „Wir haben das wahrscheinlich stärkste Team seit vielen Jahren am Start“, strahlt Sonja Spendelhofer, Präsidentin des Österreichischen Leichtathletik-Verbandes (ÖLV). ÖLV-Sportdirektor Gregor Högler sieht vier Sportler mit dem Potenzial auf Top-acht-Platzierungen, darunter die Medaillenhoffnungen Lukas Weißhaidinger (ÖTB OÖ LA) im Diskuswurf sowie Verena Mayr (Union Ebensee) und Ivona Dadic (Union St. Pölten) im Siebenkampf. Die Marathonläufer Peter Herzog (Union Salzburg LA) und Lemawork Ketema (SVS Leichtathletik) fliegen am morgigen Donnerstag von Wien nach Tokio und nach zwei Tagen Aufenthalt im Olympischen Dorf weiter nach Sapporo, wo am Schlusstag der Spiele, am Sonntag, 8. August der Marathonlauf der Männer ausgetragen wird. Bis dahin müssen sich die beiden wie ihre internationalen Mitstreiter in einer streng regulierten „Bubble“ mit ziemlich eingeschränkter Bewegungsfreiheit zurechtfinden, in der trainieren toleriert wird.

Keine zu großen Hitzesorgen

Die Temperaturen sollten übrigens keinen außergewöhnlichen Einfluss auf die sportlichen Leistungen nehmen. Nach einem Rekordhitzesommer in Tokio 2019 wurde bis zum Aufkommen der Pandemie praktisch über kein anderes Thema mehr gesprochen als die Hitze mit hoher Luftfeuchtigkeit, die für diese Jahreszeit im Südosten Japans nicht untypisch ist. Doch pünktlich zu den Olympischen Spielen zeigt sich der japanischer Sommer von einer eher gütigen Seite. Sommerlich, ja! Hohe Temperaturen mit Spitzen über 30°C, ja! Aber Hitze, nein! Das gilt auch für die prognostizierten Verhältnisse in der kommenden Woche. Die Herausforderung ist eher, dass die Temperaturen in der Metropole auch in den Nachstunden kaum fallen.

10.000m-Lauf der Männer – Freitag, 30. Juli um 20:30 Ortszeit (13:30 Uhr MEZ)
Olympiasieger 2016: Mo Farah (Großbritannien)
Zweifach-Olympiasieger: Paavo Nurmi (Finnland), Emil Zatopek (Tschechoslowakei), Lasse Viren (Finnland), Haile Gebrselassie (Äthiopien), Kenenisa Bekele (Äthiopien), Mo Farah (Großbritannien)
Erfolgreichste Nation: Finnland
Olympischer Rekord: Kenenisa Bekele (Äthiopien) in 27:01,17 Minuten (Peking 2008)
Olympische Medaillengewinner im Feld: keiner
Amtierender Weltmeister: Joshua Cheptegei (Uganda)
Favoriten: Joshua Cheptegei (Uganda), Jacob Kiplimo (Uganda), Yomif Kejelcha (Äthiopien), Selemon Barega (Äthiopien)

Ugandas große Chance

Zweimal in der langen Geschichte der Olympischen Spiele hat ein Athlet aus Uganda eine Olympische Goldmedaille gewonnen: John Akii-Bua 1972 in München im 400m-Hürdensprint und Stephen Kiprotich 2012 in London im Marathon. Wer dagegen wettet, dass am Freitag eine dritte dazukommt, braucht Mut. Denn Weltrekordhalter Joshua Cheptegei, amtierender Weltmeister, und sein Landsmann und Kontrahent Jacob Kiplimo, zarte 20 Jahre alt und als Halbmarathon-Weltmeister längst bereit, die Hierarchie im ugandischen Langstreckenlauf umzuschreiben, sind die Favoriten auf den Sieg im 10.000m-Lauf. Der Wettkampf, der eigentlich im großen Duell zwischen dem zweifachen Olympiasieger Mo Farah bei dessen Bahnrückkehr auf Olympischem Terrain und seinem designierten und bei Weltmeisterschaften bereits realen Nachfolger Joshua Cheptegei gipfeln hätte sollen, könnte nun zu einem hochspannenden Duell innerhalb des ugandischen Teams werden – mit äthiopischen Herausforderern, die den Ugandern in die Suppe spucken wollen. Mo Farah, der zwischen 2012 und 2017 alle globalen Meisterschaftsrennen über diese Distanz gewonnen hat, hat die Qualifikation im Alter von 38 Jahren nach drei Jahren Marathontraining nicht mehr geschafft. Der Brite ist neben dem Kenianer Geoffrey Kamworor der zweite große Abwesende in Tokio. Der mehrfache Weltmeister im Halbmarathon und Crosslauf, der die Kenya Trials gewonnen hat, musste seinen Start wegen einer Fußverletzung absagen und soll in sehr guter Verfassung gewesen sein. WM-Bronzemedaillengewinner Rhonex Kipruto ist ins Teamcamp nachgeeilt, gilt aber nach einer eher bescheidenen Saison nicht als Medaillenkandidat. Wenngleich er mit Rodgers Kwemoi der stärkste der drei Kenianer sein sollte, trotz des klaren Scheiterns bei den Trials.

Cheptegei will erfolgreichster Athlet seines Heimatlandes werden

In Cheptegeis Karriere ist seit Jahren alles auf diesen Freitag ausgelegt. Dann soll er Olympiasieger werden und endgültig seinen Platz als Volksheld im ostafrikanischen Staat erhalten. Seine harte Arbeit im täglichen Training absolviert der 24-Jährige längst nicht mehr im Trainingscamp von Patrick Sang im kenianischen Kaptagat, wo er eine hervorragende Ausbildung erfahren hat, sondern in Kapchorwa im Osten Ugandas, wo ein modernes Trainingszentrum auf knapp 2.000 Meter Höhe errichtet wird. Die Geschäfte leitet sein Manager Jurrie van der Velden, Trainer und Vertrauensmann ist dessen holländischer Landsmann Addy Ruiter, ein Weltenbummler, der sich auf Bitte des erfolgreichen Agenten Jos Hermens dazu entschieden hat, sich für einige Jahre im Osten Ugandas niederzulassen. Auch er will am Freitag die Früchte seiner Arbeit ernten.

An Selbstbewusstsein fehlt es Cheptegei kaum: „Ich habe vor, der größte Athlet in der Sportgeschichte Ugandas zu werden“, sagte er lokalen Medien vor eineinhalb Jahren, als er die Olympischen Spiele noch im Sommer 2020 wähnte. Dafür, so seine Meinung, fehle ihm ohnehin nur mehr die Olympische Goldmedaille. Womit er angesichts einer breiten Erfolgsliste nicht unrecht hat: amtierender Weltmeister im 10.000m-Lauf und Crosslauf, Vize-Weltmeister im 10.000m-Lauf 2017, Commonweath-Games-Champion 2018, Olympia-Sechster als 19-Jähriger in Rio. In Tokio soll nun Olympisches Gold her, bevor der Wechsel in den Marathon erfolgen wird.

Hätten die Olympischen Spiele an ihrem Originaltermin stattgefunden, wäre es schwer vorstellbar, dass Cheptegei ohne Gold aus Tokio abgereist wäre. Denn im Sommer 2020 befand er sich in Topform, knackte den Weltrekord im 5.000m-Lauf und im Oktober jenen im 10.000m-Lauf: 26:11,00 Minuten. Und jetzt kommt das große Aber: Denn die Saison 2021 war bisher definitiv nicht seine. In keinem seiner drei internationalen Wettkämpfe konnte er überzeugen: Weder beim 5km-Straßenlauf in Monaco, den er freilich gewann, beim 3.000m-Lauf in Ostrava, wo er vom angepeilten Weltrekordtempo deutlich abkam, aber gewann, noch beim Diamond-League-Rennen über 5.000m in Florenz, wo er nur Sechster wurde. 10.000m-Lauf hat er seit dem Weltrekordrennen von Valencia keinen bestritten.

Kiplimos Rezept: die 52er Runde am Schluss

Sollte der Eindruck entstehen, die Olympischen Spiele fänden für Cheptegei im falschen Jahr statt, könnte das die Freude von Jacob Kiplimo sein. Denn der 20-Jährige hat von der Pandemie ein Jahr mehr Entwicklungszeit bekommen und geht als Weltjahresschnellster (26:33,93 Minuten, Ostrava) ins Rennen. Es sind seine ersten Olympischen Spiele, aber den Erfolgsmoment kennt er schon. In Gdynia stürmte Kiplimo im Oktober 2020 zur WM-Goldmedaille im Halbmarathon. Wie Cheptegei bieten sich ihm in Tokio zwei Chancen, beide werden beide Langstrecken bestreiten und es wäre keine Überraschung, würden sie in beiden Fällen ganz vorne mitmischen.

Obwohl sowohl Cheptegei als auch Kiplimo oft in Kapchorwa trainieren, Landsleute und Teamkollegen sind, sind sie auch Kontrahenten. Cheptegei steht bei Jos Hermens unter Vertrag, Kiplimo bei Federico Rosa. Seine sportliche Jugend verbrachte der Zweite der Junioren-Weltmeisterschaften von 2018 nicht in Kenia, sondern hauptsächlich in Italien. Sein Erfolgsgeheimnis für Tokio 2020 kennt er schon, wie er einst in einem Interview mit World Athletics erklärte: „Die letzte Runde musst du in 52 oder 53 Sekunden laufen können. Wenn du diesen Kick setzen kannst, kommt keiner mehr an dir vorbei.“ Genau hier sieht Kiplimo auch seine Vorteile im Duell gegen Cheptegei, der wie kaum ein anderer das Tempo über längere Phasen hochhalten kann.

Äthiopische Erfolgsserie, kenianische Durststrecke

Der Olympische 10.000m-Lauf von Seoul im fernen 1988 war der letzte, an dem Äthiopien keine Medaille gewann. Die Verantwortung, diese Serie aufrecht zu erhalten, tragen Yomif Kejelcha, Selemon Barega und Berihu Aregawi auf ihren Schultern, die sich Anfang Juni bei den Trials in Hengelo durchgesetzt haben. Aregawi ist das unbeschriebenste Blatt, gewann 2018 Junioren-WM-Bronze. Barega gilt als Supertalent und ist im 5.000m-Lauf bereits Weltklasse, über die doppelte Distanz fehlt dieser Nachweis noch. Kejelcha, einst Teil des zerbrochenen Nike Oregon Projects, gewann 2019 WM-Silber hinter Cheptegei und brillierte in diesem Sommer mit einem pfeilschnellen 3.000m-Lauf bei der Diamond League in Oslo. Wer Zweifel an seiner Qualität in der Schlussrunde hatte, wurde bei den Trials eines besseren belehrt. Bei einer Siegerzeit von 26:49,51 Minute von Selemon Barega absolvierte er sie in unter 53 Sekunden, wie die US-amerikanische Laufplattform „Let’s Run“ betont – und damit minimal schneller als der Sieger. Diese Qualität in den Schlussrunden könnte der Trumpf für die äthiopischen Herausforderer sein, sofern sie sie auch in Tokio auf die Bahn bringen.

Im Gegensatz zur zitierten äthiopischen Erfolgsserie jagt der große Rivale aus Kenia eine Schreckensserie. Letzter kenianischer Olympiasieger im 10.000m-Lauf war – kein Witz – Naftali Temu und zwar in der Höhe von Mexiko City im fernen Jahr 1968. Um das einzuordnen: Im selben Jahr wurden Martin-Luther-King und Robert Kennedy ermordet, Laufsport war noch eine Aktivität einer kleinen Gruppe und für die breite Masse der Hobbyläufer noch nicht geboren und der Westernklassiker „Spiel mir das Lied vom Tod“ von Regisseur Sergio Leone feierte kurz vor Weihnachten in Rom Premiere.

In zwei der letzten vier Olympischen 10.000m-Rennen blieb Kenia gar ohne Medaille, ein Stich ins Herz des stolzen Lauflandes. Geoffrey Kamworor hätte die Misserfolgsserie stoppen sollen, ob seine drei Landsleute dazu imstande sind, ist zumindest fraglich. Ein Stockerl wäre angesichts der starken Konkurrenz aus den Nachbarländern wohl schon ein Erfolg.

Ahmed: Mit 30 gefühlt der Opa im Spitzenfeld

Dass der Olympische 10.000m-Lauf der Männer von den Afrikanern dominiert wird, gilt als gesichert, auch nachdem sich die letzten nicht-afrikanischen Medaillengewinner Mo Farah und Galen Rupp nicht qualifizieren konnten. Noch nie eine Medaille gewonnen hat in dieser Disziplin Japan, das Tatsuhiko Ito und Akira Aizawa ins Rennen schickt, die daran nichts ändern werden. Der stärkste Läufer außerhalb der ostafrikanischen Verbände, die inklusive des Eritreers Aron Kifle zehn der 25 Startplätze einnehmen, könnte der Kanadier Mo Ahmed sein, der sich in den letzten Jahren sehr gut entwickelt hat und bei einem für ihn günstigen Rennverlauf nicht zu unterschätzen ist. Mit seinen 30 Jahren ist er der einzige Über-25-Jährige, der voraussichtlich in den Top-Rängen landen kann. Die Favoriten haben einen enorm tiefen Altersschnitt, da ist Cheptegei mit seinen 24 schon ein Routinier.

Die stärksten Europäer im Starterfeld sind der italienische Rekordhalter Yemaneberhan Crippa, der Franzose Morhad Amdouni, der den Doppelstart mit dem Marathon probiert, der Brite Marc Scott, der Spanier Carlos Mayo sowie der Belgier Isaac Kimeli. Einziger Teilnehmer aus der D-A-CH-Region ist Julien Wanders, der aber auf ein sehr schwaches Wettkampfjahr 2021, das mit gesundheitlichen Problemen begann, zurückblickt. Qualifiziert hat er sich bereits 2019.

Für die USA treten William Kincaid, Grant Fisher und Joe Klecker an, sie bewegen sich auf dem Niveau der besten Europäer. Der Australier Patrick Tiernan hat im Dezember 2020 einen neuen ozeanischen Kontinentalrekord aufgestellt, der ihn in dieses Feld brachte, das die besten der Welt zusammenführt. Auch laut World-Athletics-Weltrangliste, denn von den Top-Sieben fehlt nur Andamlak Belihu, der sich im starken äthiopischen Aufgebot nicht wiederfindet.

Auftakt mit Japans bestem Bahnläufer

Mit dem 10.000m-Lauf der Männer am ersten Wettkampftag startet die Leichtathletik angesichts der skizzierten Beteiligung mit einem potenziellen Highlight aller Bewerbe. Die nächsten Lauf-Finalentscheidungen gehen erst am Montag über die Bühne, aber am Wochenende gibt es interessante Vorausscheidungen. Am Freitagvormittag japanischer Zeit gehen die drei Vorläufe über 3.000m mit Hindernissen der Männer über die Bühne, einem Event, dem etliche große Namen aus verschiedenen Gründen fehlen. Außerdem fanden Pandemie bedingt 2020 fast keine Hindernisläufe statt und in Europa steigerten sich im Folgejahr gleich mehrere Athleten kräftig. Beides könnte einem offenen Rennen selbst im Finale dienlich sein.

Aus dem deutschen Sprachraum hat es Karl Bebendorf ins Starterfeld geschafft. Gastgeber Japan wird mit viel Interesse auf diese Disziplin schauen, denn Ryuji Miura ist ihr bester Bahnläufer der Gegenwart. Der 19-Jährige ist nationaler Rekordhalter (8:15,99) und wurde wie Bebendorf in den ersten Vorlauf mit den ostafrikanischen Medaillenkandidaten Lamecha Girma und Benjamin Kigen gewählt. Die Top-Drei aus jedem Lauf plus die sechs weiteren Zeitschnellsten qualifizieren sich für den Endlauf.

Vor- und Halbfinalläufe auf den Laufdistanzen am kommenden Wochenende

  • Freitag, 30. Juli ab 2:30 Uhr MEZ: Vorläufe 3.000m-Hindernislauf der Männer
  • Freitag, 30. Juli ab 3:25 Uhr MEZ: Vorläufe 800m-Lauf der Frauen
  • Freitag, 30. Juli ab 12:00 Uhr MEZ: Vorläufe 5.000m-Lauf der Frauen
  • Samstag, 31. Juli ab 2:50 Uhr MEZ: Vorläufe 800m-Lauf der Männer
  • Samstag, 31. Juli ab 13:50 Uhr MEZ: Halbfinalläufe 800m-Lauf der Frauen
  • Sonntag, 1. August ab 2:40 Uhr MEZ: Vorläufe 3.000m-Hindernislauf der Frauen
  • Sonntag, 1. August ab 13:25 Uhr MEZ: Halbfinalläufe 800m-Lauf der Männer

Ebenfalls am Freitagvormittag gehen die 800m-Vorläufe der Frauen über die Bühne. Die Schweizerin Lore Hoffmann eröffnet im möglicherweise recht offenen, ersten von sechs Vorläufen. Die deutsche Katharina Trost läuft im zweiten mit Weltmeisterin Halimah Nakaayi und Natoya Goule, ihre Landsfrau Christina Hering im dritten mit den starken Nordamerikanerinnen Athing Mu, die die Weltjahresbestleistung hält, und Melissa Bishop-Nriagu. Das Schweizer Talent Delia Sclabas startet in fünften Vorlauf mit Rose Mary Almanza aus Kuba. Die Top-Drei aus jedem Vorlauf plus die sechs weiteren Zeitschnellsten erreichen die Halbfinalläufe, die am Samstag zur mitteleuropäischen Mittagszeit auf dem Programm stehen.

Am Freitagabend sind die Vorläufe über 5.000m der Frauen eingeplant. Die Topfavoritinnen Hellen Obiri und Sifan Hassan begegnen sich dabei noch nicht. Am Samstag steigen die 800m-Läufer in der Vormittagssession in das Wettkampfgeschehen ein und bestreiten die Halbfinalläufe am Sonntag in der Abendsession. Am Sonntagvormittag stehen die Vorläufe im 3.000m-Hindernislauf der Frauen auf dem Programm. Für beide letztgenannten Vorläufe gibt es noch keine offiziellen Startlisten und Zuteilungen.

Olympische Spiele 2020 in Tokio