U20-EM: Kevin Kamenschak qualifiziert sich für das Finale

© ÖLV / Coen Schilderman

Kevin Kamenschak (ATSV Linz LA) hat bei den Junioren-Europameisterschaften in Tallinn einen Erfolg gefeiert. Der Oberösterreicher schaffte beim Vorlauf über 1.500m-Lauf über die Zeitregel den Sprung ins zwölfköpfige Finalfeld am Samstag um 17:35 Uhr mitteleuropäischer Zeit. Kamenschak bestritt den schnelleren der beiden Vorläufe, den zweiten und finishte in einer Zeit von 3:50,52 Minuten auf dem achten Platz, der als letzter für eine Finalqualifikation reichte. Damit war er sogar schneller als der Sieger des ersten Vorlaufs, aber, was wesentlicher war, knapp eine halbe Sekunde schneller als der Fünftplatzierte des ersten Vorlaufs. „Ich hatte es mir zwar als großes Ziel gesetzt, wirklich damit zu rechnen war aber ja nicht. Ich war ziemlich frech und habe mich relativ weit vorne platziert, zusammen mit einer flotten Schlussrunde hat das dann genau gepasst“, kommentierte der Oberösterreicher, der den 25. Platz auf der Meldeliste eingenommen hatte.

Katharina Götschl (USKO Melk) hatte im 3.000m-Hindernislauf am Donnerstag keine Chance und wurde in einer Zeit von 11:17,41 Minuten Vorletzte aller Klassierten. Sie musste nach dem Zieleinlauf aufgrund von Bauchschmerzen medizinisch behandelt werden. Ebenfalls nicht im Finale steht Sebastian Frey (DSG Wien) im 3.000m-Lauf der Männer. Er lief eine Zeit von 8:32,16 Minuten und erreichte Platz neun im zweiten Vorlauf. Der vor ihm platzierte Tscheche David Slapak schaffte als Achter den Sprung über die Zeitregel. Die sportliche Enttäuschung erklärte der Wiener in der ÖLV-Pressemeldung mit einer starken Erkältung in den letzten Tagen. „Das war nicht das, was ich mir vorgestellt hatte. Ich hätte mich sicher mehr erwartet“, fügte er etwas konsterniert an.

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