Welches ökologische Versprechen Brooks einlösen möchte

Als erstes im Laufsport tätiges Unternehmen hat Brooks Running den 2019 ins Leben gerufene „Climate Pledge“ unterzeichnet. In allen Geschäftsbereichen bis 2040 CO2-neutral zu sein – das ist ein Versprechen an die Umwelt und ein Dienst an die Menschen der Zukunft.

© Brooks Running / Zach Doleac

Als erstes im Laufsport tätiges Unternehmen hat Brooks Running den 2019 ins Leben gerufene „Climate Pledge“ unterzeichnet. Ein Versprechen an die Umwelt. Ein Dienst an die Menschen der Zukunft.

Die beteiligten Unternehmen verpflichten sich, bis 2040 in allen Geschäftsbereichen CO2 neutral zu sein – zehn Jahre früher, als Nationalstaaten im Pariser Klimaabkommen von 2015 für sich vereinbart haben. „Wir leben, arbeiten und laufen als Teil einer globalen Community. Der Planet ist unsere Heimat. Und da weltweit mehr als 150 Millionen Menschen draußen laufen, ist es natürlich wichtig, dass wir uns um unseren Planeten kümmern“, ist für Jim Weber, CEO von Brooks, dieser Weg eine zeitgemäße Selbstverständlichkeit. Brooks versteht sich als Vorreiter in der Branche, doch auch einige Konkurrenten auf dem Markt kommunizieren das Thema Nachhaltigkeit weit oben auf ihren Prioritätslisten und entwerfen ambitionierte Nachhaltigkeitsstrategien.

Der Klimawandel erfordert dringende Maßnahmen

Die Schritte in der nachhaltigen Entwicklung, mit den Zielen der Vereinten Nationen als Orientierung, will Brooks regelmäßig und transparent öffentlich thematisieren. Die „Brooks Running Responsibility“ ist eine breit ausgerichtete Strategie.

Umweltschutz, Ressourcenschonung sowie die Verwendung umweltschonender und nachhaltiger Rohstoffe in der Herstellung der eigenen Produkte ist die eine Ebene. Ab 2023 wird das US-amerikanische Unternehmen beispielsweise nur mehr Laufschuhe auf den Markt bringen, die zu 100% aus recyceltem Material (u.a. Polyester und Nylon) bestehen. Die Frühjahrskollektion 2021 beinhaltet Shorts, die aus recyceltem Polyester, bestehen. Die Nachhaltigkeitsstrategie in der Herstellung umfasst nicht nur die Produkte, sondern auch die Verpackung. Seit 2009 benutzt Brooks für die Kartone zur Verpackung leichte Pappe. Durch Verwendung von recyceltem und recycelbaren Material wurde die Abholzung von knapp einer halben Million Bäume vermieden (vgl. achilles-running.de, 7. Oktober 2019)

Diese eine Seite bildet das Fundament für die soziale Ausstrahlung der Nachhaltigkeitsinitiative auf weitere Ebenen. Brooks will einen Beitrag zu Bewusstseinsbildung in der Lauf-Community leisten und damit an einem Fundament mitkonstruieren, das einen positiven, sozialen Wandel begründet, neue, zukunftsfähige Lebenseinstellungen etabliert. Wertvolle Nachhaltigkeit, die außerhalb der Unternehmensgrenzen inmitten der sportlichen Gesellschaft entsteht und sich dort entfaltet.

Innovation und Kreativität für den Zeitgeist

Der erste, entscheidende Schritt sind innovative Ideen und das Setzen neuer, teilweise Kreativität und Weitblick fordernder Standards in der Produktion. Biologisch abbaubare, pflanzenbasierte Rohstoffe anstelle von Kunst- und Gummistoffen, die dem Erdölabbau entnommen werden. Wiederverwendbarkeit der Produkte anstatt Wegwerfartikel. Verbesserung der Produktionsbedingungen und effektive, umweltentlastende Logistik. Diverse Studien und Umfragen lassen nicht nur erahnen, dass Nachhaltigkeit in der Gesellschaft ein hoch relevantes Thema ist, sondern zeigen, dass sportliche Menschen bereit sind, nachhaltige Produkte zu konsumieren, selbst wenn damit eine Preiserhöhung einhergeht.

Ein sportlicher Lebensstil ist auf vielen Ebenen nachhaltig. Laufen ist per se umweltfreundlich, hat vielschichtige positive Auswirkungen auf die individuelle und gesellschaftliche Gesundheit und ist auf sozialer Ebene nachhaltig, indem es Menschen zusammenbringt, dank seines hohen integrativen Charakters Gemeinsamkeiten schafft und Verbindungen knüpft. Gegipfelt in Laufinitiativen bis hin zu den großen Laufveranstaltungen.


Running Responsibility – Nachhaltigkeit bei Brooks
Laufen hat das Potenzial, nachhaltig gesünder und nachhaltig glücklicher zu machen. „Run Happy“ – Läuferinnen und Läufer laufen mit einem Lächeln im Gesicht, weil es ihnen gut geht. Laufen hat auch das Potenzial, ein Leben zu verändern und damit nachhaltig zu verbessern. Brooks nennt diesen achtsamen Zustand, diese mentale Power durch Laufen „Runfulness“ und schlägt damit die Brücke von ökologischer zu psychosozialer Nachhaltigkeit durch Laufen.

Weitere Informationen zur Running Responsibility von Brooks finden Sie auf der:

Website von Brooks Running