Olympia 2020: Wettimpfen und Überzeugungsarbeit

© Public Domain Pictures / Pixabay

Bewusst haben das Internationale Olympische Komitee (IOC) und die japanische Regierung gemeinsam den Beschluss gefasst, dass es für eine Teilnahme an den Olympischen Spielen von Tokio 2020 – so heißt der Event, auch wenn er im Jahr 2021 stattfindet – keine Impflicht für Teilnehmende gegen SARS-Cov-2 geben wird. Ethische Beweggründe waren ein praktisches, nachvollziehbares und auch emotionales Argument. Stärker dürfte aber die Befürchtung gewesen sein, potenziell ganze Sportnationen von Olympischen Spielen auszuschließen. Dieses Szenario wäre insbesondere beim so vom IOC und vom lokalen Veranstalter proklamierten, ersehnten symbolischen Start ins postpandemische Leben ein Problem gewesen. Aktuell findet besonders in Europa eine Art Wettimpfen der Olympia-Teilnehmer und potenziellen Olympia-Teilnehmer statt.
 

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Impfempfehlung und Ausrichtungsgarantie

Freilich warb IOC-Präsident Thomas Bach, vor kurzem für vier Jahre in seinem Amt verlängert, ab diesem Entschluss bei jeder Gelegenheit für die Impfung von Sportlerinnen und Sportlern und setzte somit auch Nationalstaaten möglicherweise etwas unter Druck. Etwas gedämpfter äußerte sich World-Athletics-Präsident Sebastian Coe: Die Priorisierung von Athleten sei die Entscheidung der jeweiligen Staaten. Während in der japanischen Öffentlichkeit intensiver denn je darüber diskutiert wird, wie sinnvoll eine Durchführung des größten Sportereignisses der Welt im gegenwärtigen Kontext ist und ob man nicht doch noch eine Last-Minute-Absage bevorzugen sollte, gibt es von Seiten des IOC eine Ausrichtungsgarantie. „Es gibt kein Szenario, in dem die Spiele noch abgesagt oder verschoben werden könnten“, zitierte die französische Nachrichtenagentur AFP vor wenigen Tagen IOC-Vizepräsident John Coates, der sich auch optimistisch zeigte, auf der Zielgerade der Vorbereitung die japanische Bevölkerung noch hinter die Olympischen Spiele zu bringen. Das OK schlägt in dieselbe Kerbe und hofft auf eine nationale Solidarität, je näher die Spiele rücken. Selbst wolle man Schritte auf die japanische Bevölkerung zumachen.
 

WHO kommuniziert Vertrauen

Auch die japanische Regierung will trotz politischen Gegenwinds an einer Durchführung der Spiele festhalten und selbst die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zeigt in einem Statement Vertrauen in das IOC und den Verantwortlichen in Tokio, die richtigen Entscheidungen zum bestmöglichen Risikomanagament zu treffen. Stand jetzt gebe es keinen Grund einer Absage der Spiele, entscheidend sei nicht diese Frage, sondern die Frage, wie das individuelle Risiko mit gezielten Maßnahmen gehandhabt wird. Während in Japan bisher nur ein sehr geringer Teil der traditionell impfvorsichtigen Bevölkerung geimpft ist, weil die japanischen Behörden striktere Kriterien in der Zulassung eines Impfstoffs setzen als in Europa und daher laut FAZ (12.04.) bisher ausschließlich der Impfstoff von Pfizer/Biontech zugelassen wurde, hat das offenbar wichtigste Thema der Jetzt-Zeit, Impfung, die restliche Sportwelt fest im Griff.
 

Österreichische Olympioniken geimpft

In Österreich ist das Impfen der Olympia-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer bereits angelaufen. Später als erhofft, schließlich ist bereits in dieser Phase eine Trainingsunterbrechung aufgrund einer Impfreaktion ungünstig. Ende Mai oder Juni wäre sie für die Leichtathleten zu einem katastrophalen Zeitpunkt gekommen. Das sprach vor einigen Wochen auch der deutsche Marathonläufer Richard Ringer in einem Interview mit „Sport 1“ an. „Jeder Körper reagiert anders, manche spüren gar nichts und andere liegen tagelang im Bett“, schildert er Erfahrungen von anderen Sportlern. „‚Da kann man nicht sagen, man impft sich noch im Juni.“
Vergleichbar mit Österreich werden auch die deutschen Olympia-Teilnehmer seit Anfang Mai geimpft. Davor gab es wochenlange Diskussionen, obwohl die Vorsitzende des Bundestags-Sportausschusses, Dagmar Freitag es für unverantwortbar hielt, deutsche Sportler umgeimpft nach Japan zu schicken und obwohl Umfragen des Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) zufolge sich fast alle Olympioniken impfen wollen. Marathonläufer Arne Gabius, selbst Kardiologe, hält ein Impfen der Olympia-Teilnehmer für richtig, wie er dem „Spiegel“ sagte. Die Diskussionen dauerten, weil die gesellschaftliche Priorisierungsfrage geklärt werden musste, verbunden mit der Frage, welchen Stellenwert der nationale Sport im gegenwärtigen Kontext der Impfstrategie hat. Immerhin sind junge, gesunde und topfitte Menschen in den meisten europäischen Ländern in der Impfreihenfolge so weit hinten an der Reihe, dass sich eine Impfung vor Olympia maximal in einigen Kleinstaaten und den wenigen, die einen höheren Impffortschritt als der Durchschnitt aufweisen, naturgemäß vorgesehen wäre. Andererseits liegen die wichtigsten Sportwettkämpfe der Welt in gewissem Maße in einem nationalen Interesse, die Olympischen Spiele in einem globalen gesellschaftlichen Interesse.
 

Risikominimierung für den Tag X

Diese ethische und soziale Frage stand überall auf der Welt zur Debatte, in einigen Ländern intensiver, in einigen weniger. Das „Läuferland“ Kenia zählte zu den ersten Ländern der Welt, die ihre Sportlerinnen und Sportler in einem Impfzentrum im Kasarani Stadion von Nairobi künstlich gegen eine COVID-19-Erkrankung immunisierte. Die Impfung Eliud Kipchoges war kenianischen Medien einen ausführlichen Bericht wert. Australien gestattete nach längeren Ankündigungen, Sportler nur geimpft nach Tokio schicken zu wollen, den Olympia-Teilnehmern Ende April den Vorzug in der nationalen Impfreihenfolge. Auch in Kanada wird das gelingen. Der Präsident des nationalen Leichtathletik-Verbandes (Athletics Canada) David Bedford sagte Ende April gegenüber CBC Sports, das Impfen der Olympioniken sei im nationalen Interesse des Landes.
Ursprünglich hatte sich Giovanni Malagò, Präsident des Italienischen Olympischen Komitees (CONI) mit deutlichen Worten gegen eine Impfung der Olympia-Mannschaft ausgesprochen. Man würde es sich nie erlauben, zu bitten, Sportler Menschen, die den Impfstoff aus gesundheitlichen Gründen dringlicher brauchen, zu bevorzugen. Gekommen ist es anders: Ende April wurden alle Athleten geimpft, wobei mehr als die Hälfte der voraussichtlichen italienischen Olympia-Teilnehmer die Impfung bereits über die Verteilung an Sicherheitskräfte, bei denen sie angestellt sind, bekommen hatten. Italien war nicht die einzige Sportnation, die ihre Meinung änderte. Mittlerweile scheint es, als würden die meisten europäischen Sportlerinnen und Sportler geimpft nach Japan reisen: Ungarn, Serbien, Israel und Litauen waren Vorreiter. Auch englische, belgische und dänische Sportler sollen bald geimpft sein. Außerhalb Europas noch mexikanische, neuseeländische und etliche südamerikanische.
Als eine der wenigen europäischen Sportnationen hat sich Irland gegen einen Vorzug von Sportlerinnen und Sportler bei der Impfung ausgesprochen. In Äthiopien hat sich Genzebe Dibaba in einem Interview mit BeIn Sports Mitte April für eine Impfung ausgesprochen. Die gesundheitliche Notwendigkeit der Sportlerinnen und Sportler mag dabei sogar weniger das entscheidende Argument für eine Impfung sein, sondern vielmehr die Tatsache, dass eine Impfung die Wahrscheinlichkeit eines positive Ergebnisses bei den täglichen COVID-19-Tests vor Ort senkt. Und das ist aus Sicht der Sportler tatsächlich eminent bedeutend. Der Tag X kommt nur alle vier Jahre, also in etwa dreimal pro Karriere. Ein Startverbot wegen Quarantäneverpflichtung wäre auch im Falle 100% Symptomlosigkeit oder gar als Kontaktperson ein individuelles Drama!
Bleibt noch der Gastgeber: Auch Japan würde seine Olympia-Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die ja im Gegensatz zu allen anderen nicht transnational reisen, impfen. Aber nicht systematisch: Wenn genügend Dosen verfügbar sind – Japan erwartet alleine 100 Millionen für den Monat Juni – steht ein Angebot an die Olympioniken auf freiwilliger Basis. So war in älteren Berichten zu lesen, heute berichtet die Website Sport1.de unter Berufung auf japanische Tageszeitung, dass die japanische Regierung eine generelle Priorisierung der Athleten vorbereitet. Ähnlich verfuhr die USA, die ihren Sportlerinnen und Sportlern eine Impfoption freistellte. Prognosen zu Folge wird der Großteil immunisiert anreisen. Ob alle Länder rechtzeitig Impfstoffe für ihre Olympia-Starter zur Verfügung haben, ist auf globaler Ebene eine offene Frage. Das chinesische Olympische Komitee hat angeboten, Impfungen für Teilnehmer an Olympischen und Paralympischen Spielen nach Notwendigkeit bereitzustellen. Das IOC reagierte wohlwollend darauf. Von einem ähnlichen Angebot von Biontech/Pfizer berichtet heute die FAZ. Während Sportler aufgrund ihrer Vorbereitung einen bestimmten Vorlauf brauchen, ist der zeitliche Abstand zwischen Impfung und Olympische Spiele bei den Delegationen nicht so relevant.
 

Kontinuierlicher Widerstand in der japanischen Bevölkerung

Der Wunsch in der japanischen Bevölkerung, die Olympischen Spiele aufgrund der Pandemie nicht im Sommer 2021 durchzuführen, ist anscheinend nach wie vor stark. Der Ton der Olympia-Gegner wird rauer, zumindest entsteht der Eindruck aus der Ferne. Eine kürzlich gestartete Online-Petition an die Adresse von Thomas Bach und Andrew Parsons, Präsident des Paralympischen Komitees, hat vergangene Woche binnen zwei Tagen die Marke von 200.000 Unterschriften überschritten, mittlerweile sind es über 300.000. Das Pikante: Die Online-Petition mit dem Titel „Stop Tokyo Olympics to save our lives“ wurde von Kenji Utsunomiya initiiert, unterlegener Gegner von Yuriko Koike bei den Wahlen zur Gouverneurin der Metropolregion in Tokio.
Sie spiegelt aber den Wunsch der Bevölkerung wider. Einer neuen Umfrage der japanischen Zeitung „Yomiuri Shimbun“ zufolge sprechen sich immer noch sechs von zehn Japaner gegen eine Ausrichtung der Olympischen Spiele im Sommer 2021 aus. Mehr als die Hälfte der Minderheit, also der Befürworter, wünscht sich Spiele ohne Zuschauer. Vorangehende Umfragen der letzten Wochen brachten noch klarere Resultate zu Ungunsten einer Durchführung. Laut Kyodo News erwarten 92,6% der japanischen Bevölkerung einen Anstieg der Infektionszahlen durch die Spiele, die vom 23. Juli bis 8. August durchgeführt werden.
Immer wieder werden auch aus dem medizinischen Bereich Stimmen für eine Absage laut. Das kurioseste Statement: Ende April dekorierte ein Krankenhaus in Tokio seine Fenster mit riesigen Zeichen der japanischen Schrift: „Medizinische Kapazität ist am Limit. Stoppt die Olympischen Spiele!“ Zuletzt handelte sich das Organisationskomitee Kritik von der Vereinigung der japanischen Krankenpflegerinnen und Krankenpfleger ein, weil es gerne 500 Fachkräfte für die Betreuung der Olympischen Spiele abgestellt bekommen hätte.
 

Ein Höchstwert trübt die Stimmung

Auch neun der 47 Gouverneure der Präfekturen Japans sprechen sich öffentlich gegen eine Durchführung der Olympischen Spiele aus. Zuletzt überraschte der Generalsekretär der Partei von Premierminister Yoshihide Suga, Toshihiro Nakai mit der Aussage im TV, die Olympischen und Paralympischen Spiele können nicht auf jeden Fall durchgeführt werden und verließ damit die Regierungslinie. Wenngleich er die Bedeutung einer guten Durchführung der Spiele für sein Land unterstrich.
Die Stimmung in Japan bleibt angespannt, nachdem am vergangenen Wochenende mit 7.000 Neuinfektionen pro Tag ein Höchstwert seit vier Monaten erzielt wurde. Zur Einordnung: Umgerechnet auf Österreich – in Japan leben gut 14mal so viele Menschen wie hierzlande – entspreche das einer täglichen Neuinfektionsrate von knapp unter 500 registrierten Fällen. Aber im ostasiatischen Vergleich der offiziell bekannten Zahlen ist das tatsächlich viel. 11.148 registrierte COVID-19-Tote hat Japan laut den Daten der John’s Hopkins University von heute und hat in dieser Statistik Österreich in den letzten Tagen überholt. Immer wieder wird in der internationalen Medienwelt allerdings kritisch angemerkt, dass in Japan weit weniger getestet wird als anderswo am Globus.
 

Der große Rivale scharrt mit den Hufen

Die japanische Regierung und das IOC beteuern auch in diesen Tagen, die Durchführung der Olympischen Spiele von Tokio so sicher wie möglich vorzubereiten und so verantwortungsvoll wie möglich mit der Gesundheitskrise umzugehen. Eine Absage der Olympischen Spiele von Tokio ist für die japanische Regierung, die an landesinterner Zustimmung verliert, aus politischen Gründen ein Schreckensszenario, wie ein Artikel des „Time Magazine“ vom 12. Jänner 2021 schildert. Und zwar weil der große politische Rivale China Gastgeber der kommenden Olympischen Spiele ist (Peking 2022) und diese Stand jetzt nicht von einer Absage bedroht sind. Für Tokio wäre eine Absage der Spiele ein Gesichtsverlust. Anderseits möchte Japan den symbolischen Sieg der Menschheit über die Pandemie unbedingt für sich beanspruchen und keinesfalls Peking diesen Triumph überlassen müssen. Besser sieht es mit dem internationalen Zuspruch aus: Die G7-Staaten hatten sich schon vor Wochen hinter Japans Willen gestellt, die Olympischen Spiele zu realisieren. US-Präsident Jo Biden empfing Suga im Weißen Haus und sprach ihm volle Unterstützung für die Olympischen Spiele aus.
 

Tägliche Tests

Während die Zuschauerfrage nicht Ende April, sondern aufgrund des weniger guten Entwicklung des Infektionsgeschehens in Japan als erhofft auf Juni verschoben wurde, gibt es neue Einzelheiten zum „Playbook“ der IOC bei den Spielen. Sportler und Begleitpersonen werden während ihres Aufenthalts bei den Olympischen Spielen täglich getestet, wie die englischsprachige Nachrichtenagentur Kyodo News berichtete.
Bleibt die Frage, wie das IOC mit dem statistischen Problem der Sensitivität und Spezifität der COVID-19-Tests umgeht, die laut Studie unter 100% liegen. Ein Rechenbeispiel nimmt die oft kolportierte Genauigkeit von 99% an: Wird also eine von 100 Personen, die nicht infiziert sind, positiv getestet, wären das bei täglichen Tests von geschätzten 11.000 Athleten bei einer geschätzten durchschnittlichen Verweildauer von fünf Tagen in Tokio 550 positive Testergebnisse, die zum Nachteil der Olympia-Starter inkorrekt wären. Eine enorme Zahl, wenn auf diese Weise sportliche Karriereträume zerstört würden. Im zweiten Teil des Playbooks, das vor wenigen Tagen veröffentlicht wurde, schwört das IOC, niemand wegen eines falschen Testergebnisses von den Olympischen Spielen auszuschließen.
 

Höchstlob von Coe für COVID-19-Maßnahmen

Die für Sommer geplanten COVID-Maßnahmen, an wissenschaftlichen Fakten orientiert, wie das IOC betont, werden zurzeit bei diversen Olympischen Testevents ausprobiert. Nach dem Halbmarathon in Sapporo am 5. Mai lobte der Holländer Bart van Nunen die COVID-19-Maßnahmen als „perfekt“ und organisatorisch „problemlos“. Sebastian Coe richtete über den US-amerikanischen TV-Sender ESPN ein öffentliches Höchstlob aus: „Heute hat Sapporo das höchste Level der Fähigkeit erfolgreicher Organisation bewiesen.“ Obwohl australische Athleten kurzfristig aufgrund Sicherheitsbedenken abgesagt hatten, wurden auch die COVID-19-Maßnahmen rund um einen Wettkampf im Wasserspringen in Tokio gelobt. Die Athletinnen und Athleten bewegten sich in einer strikten Blase, dennoch gab es einen positiven Test.
 

Volle oder leere Stadien?

Ob die Olympischen Spiele vor Publikum stattfinden werden, steht in den Sternen. Die Zeichen tendieren Richtung nein oder bestenfalls jein, zumal sowohl die japanische Fußball- als auch Baseballliga laut Kyodo News kürzlich die Stadien gesperrt haben. OK-Chefin Seiko Hashimoto hatte bereits im März gesagt, dass das Szenario verwaiste Tribünen nicht ausgeschlossen werden könne. Dies wiederholte sie Ende April gegenüber der französischen Nachrichtenagentur (AFP): „Es möge Situationen geben, in denen wir kein Publikum erlauben können.“ Aber: „Ein volles Stadion ist abhängig der Situation auch möglich.“ Selbst World-Athletics-Präsident Sebastian Coe, der stets die Hoffnung auf Zuschauer befeuert hat, wurde nach dem Olympischen Testevent in Sapporo, dem er beiwohnte und seine Reise nach Japan auch für ein Treffen mit Yuriko Koike nutzte, von der chinesischen Nachrichtenagentur XINHUA mit der Befürchtung der leeren Tribünen zitiert. Wenn Zuschauer in die Arenen dürfen, dann nur in Japan ansässige.
Erschwerend wirkt auch, dass der traditionelle Fackellauf durch Japan mit der Olympischen Flamme mehrmals unterbrochen werden musste und Ende April sogar sechs Infektionsfälle in Amami und Kirishima mit ihm in Verbindung gebracht werden. Kein Signal der Hoffnung!