Elle Purrier stürmt in 1.500m-Weltklasse

Mit einer Zeit deutlich unter vier Minuten setzte Elle Purrier beim World Athletics Continental Tour Meeting in Walnut ein Ausrufezeichen. In einem spannenden und gut besetzten 800m-Lauf feierten Jemma Reekie und Laura Muir einen schottischen Doppelsieg.

© World Athletics

 

  • Dominante 1.500m-Siege für Elle Purrier und Ollie Hoare
  • Jemma Reekie gewinnt hochkarätigen 800m-Lauf
  • Spektalukläre Bestleistungen im 5.000m-Lauf der Frauen

 

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Elinor Purrier, die von allen „Elle“ gerufen wird, hat mit einer rundum überzeugenden Leistung im 1.500m-Lauf bei den USATF Golden Games in Walnut nahe Los Angeles, für das herausragende Resultat in den acht Laufbewerben gesorgt. Die 26-Jährige knackte bei diesem zur World Athletics Continental Tour zählenden Meeting erstmals in ihrer Karriere die Vier-Minuten-Marke und positionierte sich mit einer Zeit von 3:58,36 Minuten auf Rang sechs der ewigen US-amerikanischen Bestenliste über die „metrische Meile“. Fast noch mehr Eindruck hinterließ die Art und Weise, mit der Purrier die bisherige Weltjahresbestleistung von Linden Hall um über eine Sekunde steigerte.
Purrier nahm das Tempo von Pacemakerin Chanelle Price auf und vollendete das Werk im Alleingang. Dabei konnte sie in der letzten Runde noch beschleunigen und dank dieses, schnellsten Umlaufs in ihrem Rennen (1:02,82) die Lücke zur zweitplatzierte Gabriela Debues-Stafford entlang der Zielgerade deutlich vergrößern. Die kanadische Rekordhalterin folgte in 4:00,69 Minuten und konnte gerade noch Rang zwei vor Shannon Osika verteidigen, die eine deutliche persönliche Bestleistung von 4:00,73 Minuten erzielte. Als lange Zeit allein laufende Vierte kam Eilish McColgan ins Ziel, während Helen Schlachtenhaufen (7.), die anfangs vorne laufende Nikki Hiltz (10.) und die Deutsche Hanna Klein (11.) keine entscheidenden Rollen übernehmen konnten.
 

Das Talent aus den Hügeln von Vermont

Die Leistung Purriers wirkt nur auf dem Papier wie ein kometenhafter Aufstieg. Die 26-Jährige trägt eine Lebensgeschichte mit sich, die man im Laufsport eher in Afrika als in den USA vermuten würde. Sie wuchs auf einer Farm im US-Bundesstaat Vermont auf, eine ländliche, hügelige Gegend, die im Winter üblicherweise von einer weißen Schneeschicht überzogen ist. Die Grenze zu Kanada ist einen Steinwurf entfernt, die nächst größere Stadt im Umkreis ist keine US-amerikanische, sondern die kanadische Metropole Montreal. Bereits in früher Kindheit klingelte ihr Wecker um 5 Uhr, die ganze Familie half beim Kühemelken. Ihrer Herkunft verdankt sie heute ihre Stärke und Toughness. Ihre Laufkarriere startete erst, als ihr Talent an der High School entdeckt wurde (vgl. World Athletics, 13.02.2020).
2019 schaffte sie ihren bis dato größten Erfolg und qualifizierte sich für die Weltmeisterschaften in Doha, allerdings im 5.000m-Lauf. Sie wurde Elfte. Für einen Paukenschlag sorgte sie im Winter 2020, als sie bei den Millrose Games in New York einen neuen US-amerikanischen Hallenrekord markierte und in diesem Rennen u.a. Konstanze Klosterhalfen hinter sich ließ. Der Aufstieg war vorgezeichnet, wurde aber von der Pandemie gestoppt. Nur zwei Wettkämpfe bestritt Purrier in der Freiluftsaison 2020, darunter einen 1.500m-Lauf in bisheriger Bestleistung von 4:00,77 Minuten. Im Winter überzeugte sie mit einem Sieg im Zwei-Meilen-Rennen von New York (Halle) und knüpfte in Walnut nun da an, wo sie vor Pandemiebeginn aufgehört hat.
 

 

Jemma Reekie mit Bestzeit in interessantem 800m-Lauf

Der bestbesetzte Wettkampf im Laufbereich des Meetings war der 800m-Lauf der Frauen und das Rennen hielt, was es versprochen hatte. Ein riesiges Feld von nicht weniger als 14 Teilnehmerinnen gab vom ersten Schritt Vollgas, so dass etwa Laura Muir nach der Zusammenkunft an der Innenbahn nach der ersten Kurve sich gerade einmal im Mittelfeld wiederfand. Die Kanadierin Melissa Bishop-Nriangu, ausgestattet mit dem Selbstbewusstsein der kürzlich erreichten Olympia-Qualifikation, gab mächtig Gas und ignorierte die Tempomacherin, vor die sie sich setzte. Die in dieser Rolle steckende Mehra übernahm erst im Laufe der ersten Runde die Führung und eröffnete die zweite Runde mit einer beachtlichen Durchgangszeit von 57,41 Sekunden. Zehn Läuferinnen gingen unter 59 Sekunden durch, als die Positionskämpfe nun begannen.
Bishop-Nriagu führte weiterhin, dahinter hatte sich die am Ende nur elftplatzierte Kaela Edwards an ihre Fersen geschoben. Die US-Amerikanerin verlor allmählich an Boden, während die Schottinnen sich nach vorne arbeiteten. Reekie lag auf der Gegengerade auf Rang vier, Muir an fünf. In der Kurve schnappte sich Muir auf Edwards, sie lag nun hinter ihrer Trainingspartnerin auf Rang drei. Jemma Reekie hatte sich das Rennen exzellent eingeteilt und attackierte aus der letzten Kurve heraus die Führende erfolgreich. Sie finishte in der zweitschnellsten Zeit des Jahres von 1:58,27 Minuten – eine Verbesserung der persönlichen Bestleistung um 0,36 Sekunden (Freiluft, in der Halle ist Reekie schon einmal unter 1:58 Minuten gelaufen, Anm.)
 

Bishop-Nriagu und Martinez so schnell wie zuletzt 2017

Den besten Schlussspurt hatte Muir, die sich Rang zwei schnappte und in einer Zeit von 1:58,46 Minuten nur haarscharf an ihrem Bestwert vorbei schrammte. Die drittplatzierte Bishop-Nriagu war in einer Zeit von 1:58,62 Minuten so schnell wie zuletzt bei der Diamond League im Letzigrund von Zürich 2017, unmittelbar vor ihrer Babypause. Die viertplatzierte Adelle Tracey, in Eugene noch Überraschungssiegerin vor Reekie, verbesserte ihre persönliche Bestleistung und schaffte eine Punktlandung auf dem Olympia-Limit von 1:59,50 Minuten. Erst dahinter erreichte mit Vize-Weltmeisterin Raevyn Rogers die beste Amerikanerin das Ziel. Sieben Läuferinnen blieben unter zwei Minuten, dazu noch B-Lauf-Siegerin Kate Grace, eine Olympia-Finalistin von Rio, und Brenda Martinez, die erstmals seit fast vier Jahren unter zwei Minuten blieb. Die 33-jährige Martinez hatte 2013 bei den Weltmeisterschaften Silber gewonnen.

Hoare und Knight bestätigen ihre Hochform

Zwei Wochen nach seiner starken Darbietung in Eugene (siehe RunAustria-Bericht) hat Ollie Hoare seine herausragende Form ein weiteres Mal unter Beweis gestellt und seinen zweiten Sieg in der World Athletics Continental Tour der Stufe Gold gefeiert. Dabei gelang dem 24-jährigen Australier erneut eine starke Zeit in einem Frontrun. Mit einer Durchgangszeit von rund 1:51 Minuten nach 800m führte Tempomacher Craig Nowack das Duo Hoare-Knight auf die letzten knapp zwei Runden. Der Rennverlauf glich jenem in Eugene enorm, das Duell war dasselbe. Nur ein Unterschied ergab sich: Der junge Kanadier Justyn Knight fiel dieses Mal auf der Zielgerade nicht ab, so dass der Australier reagieren musste und ihm die Tür auf Bahn zwei zuwarf. Knight versuchte es innen, letztendlich fehlte aber der Punch für ein doch sehr überraschendes Überholmanöver.
Hoare siegte in einer neuen persönlichen Bestleistung von 3:33,19 Minuten und war damit noch einmal um 0,35 Sekunden schneller als in Eugene (auch er erzielte unter dem Hallendach schon eine schnellere Zeit, Anm.). Er verbesserte sich auf Rang fünf der ewigen australischen Bestenliste. Den deutlich größeren Fortschritt in den letzten beiden Wochen schaffte Knight, der sich nicht nur um fast zweieinhalb Sekunden auf 3:33,41 Minuten steigerte, sondern damit auch das Olympia-Limit von 3:35,00 Minuten unterbot und sich auf Rang zwei der ewigen kanadischen Bestenliste hinter Kevin Sullivan schob. Für den 24-Jährigen eine interessante Ausgangsposition, denn sein Hauptevent ist eigentlich der 5.000m-Lauf. Es war außerdem Knights erster Sieg in einem direkten Wettkampfduell mit seinem Landsmann Moh Ahmed, der auf den längeren Distanzen stärker ist und in Walnut im Feld der Geschlagenen landete.
Der Rest des Feldes lief sein eigenes Rennen, Henry Wynne schnappte sich überraschend den dritten Platz in 3:36,86 Minuten.
 

Hoppels bisher größter Sieg

Der 800m-Lauf der Männer verlor viel an seinem Reiz mit dem kurzfristigen Startverzicht von Weltmeister Donavan Brazier aufgrund von Beschwerden im Knöchel. So fand sich Bryce Hoppel plötzlich in der Favoritenrolle wieder und der WM-Vierte von Doha 2019 verhielt sich so ziemlich wie einer. Er platzierte sich im Spitzenfeld, ging auf der Gegengerade Seite an Seite mit dem zu Beginn überraschend starken Michael Rhoads in Führung, bog als Erster in die letzte Kurve ein und verteidigte diesen Platz bis zur Ziellinie. Auch mit der Zeit von 1:44,94 Minuten, die drittschnellste in der laufenden Freiluftsaison, erfüllte er die Erwartungen. Den flinksten Endspurt hatte der Kenianer Michael Saruni, der die Linie zu Bahn vier touchierte und in einer Zeit von 1:45,18 Minuten Zweiter vor Clayton Murphy (1:45,31) wurde. Eher unterdurchschnittliche schnitt das britische Trio ab mit Josh Kerr als Fünfter als Besten, dabei ist der in den USA lebende Brite eigentlich Spezialist für 1.500m-Läufe.
Beachtlich ist die Siegerzeit von Ryan Sanchez aus Puerto Rico im B-Lauf: 1:45,97 Minuten.
 

Frerichs und McGorty siegen über die Hindernisse

Zum ersehnten ersten 3.000m-Hindernislauf von Evan Jager nach fast drei Jahren kam es im Hilmer Lodge Stadium von Walnut, Kalifornien zwar, allerdings anders als erhofft. Der Olympia-Medaillengewinner von Rio 2016 trat nur als Tempomacher auf und beendete das Rennen wie geplant nach zwei Kilometern – für ein Leistungsfazit fehlt damit einer. Die Entscheidung dürfte kurzfristig gefallen sein, „Let’sRun.com“ erwähnt, dass der US-amerikanische Leichtathletik-Verband (USATF) die Planungen Jagers erst eine Stunde vor Wettkampfstart via Twitter bekannt gab. Profitieren von seiner Arbeit konnten einige, zum Beispiel der zweitplatzierte Daniel Michalski, der seine persönliche Bestleistung um acht Sekunden senkte und sogar unter dem Olympia-Limit von 8:22,00 Minuten blieb. Auch seine Landsleute Obsa Ali und Benard Keter liefen Hausrekorde. Der Sieg ging an Debütant Sean McGorty, der eine überzeugenden Leistung von 8:20,77 Minuten erreichte. Er hatte die entscheidende Phase von vorne diktiert.
Im Rennen der Frauen feierte die ehemalige Vize-Weltmeisterin Courtney Frerichs einen Start-Ziel-Sieg und wurde damit ihrer Favoritenrolle gerecht. Die Zeit war weit weg von den Besten in der Karriere der 28-Jährigen, mag aber auch unter dem Eindruck zu bewerten sein, dass sie erstmals seit ihrem sechsten Platz bei den Weltmeisterschaften von Doha 2019 ein 3.000m-Hindernisrennen bestritt. In 9:27,70 Minuten ließ sie ihre Landsleute Leah Falland und Marisa Howard hinter sich, die beide unterhalb des Olympia-Limits von 9:30,00 Minuten blieben. Das war auch das angekündigte Nahziel von Frerichs bei ihrem Comeback.
 

Massive Bestleistungen im 5.000m-Lauf der Frauen

In der eigens angesetzten Abendsession des World Athletics Continental Tour Meetings fanden neben den beiden Hindernisläufen noch zwei 5.000m-Entscheidungen statt. Wesentlich spektakulärer war jene der Frauen, wo Julie-Anne Staehli aus Kanada eine Verbesserung um unglaubliche 22 Sekunden gelang (diese Bestleistung war gerade einmal acht Tage alt). Die 27-Jährige schob sich damit auf Rang sechs der ehemaligen kanadischen Bestenliste. Dahinter folgt Natalia Hawthorn, die in einer persönlichen Bestleistung von 15:05,91 Minuten noch Dritte vor der Schottin Jessica Judd, ebenfalls mit deutlicher Bestleistung, wurde. Nur als Fünfte kam Molly Huddle ins Ziel, die ihre bescheidene Form mit diesem Ergebnis bestätigte.
Einen neuen Landesrekord erzielte die Mexikanerin Laura Esther Galvan in einer Zeit von 15:02,48 Minuten. Die 29-Jährige blieb knapp zwei Sekunden unter der 2003 erzielten, bisherigen Bestmarke von Adriana Fernandez Miranda. Fernandez Miranda war eine der besten Marathonläuferinnen der lateinamerikanischen Leichtathletik-Geschichte, gewann 1998 den New York City Marathon und lief 1999 als Zweite des London Marathon einen sieben Jahre gültigen Landesrekord von 2:24:08 Stunden.
Bei den Männern siegte Mason Ferlic in einer Zeit von 13:24,94 Minuten. Der 27-Jährige war zuletzt Zweiter in Eugene, allerdings im 3.000m-Hindernislauf. Keiran Lumb aus Kanada und Matt Baxter aus Neuseeland belegten die weiteren Stockerlplätze.
 
 

Ergebnisse USATF Golden Games in Walnut

800m-Lauf der Frauen
 
1. Jemma Reekie (GBR) 1:58,27 Minuten *
2. Laura Muir (GBR) 1:58,46 Minuten *
3. Melissa Bishop-Nriagu (CAN) 1:58,62 Minuten
4. Adelle Tracey (GBR) 1:59,50 Minuten *
5. Raevyn Rogers (USA) 1:59,66 Minuten
6. Heather MacLean (USA) 1:59,72 Minuten
7. Sinclaire Johnson (USA) 1:59,91 Minuten
8. Allie Wilson (USA) 2:00,01 Minuten
 
800m-Lauf der Männer
1. Bryce Hoppel (USA) 1:44,94 Minuten
2. Michael Saruni (KEN) 1:45,18 Minuten
3. Clayton Murphy (USA) 1:45,31 Minuten
4. Isaiah Harris (USA) 1:45,50 Minuten
5. Josh Kerr (GBR) 1:45,74 Minuten
6. Erik Sowinksi (USA) 1:46,53 Minuten
7. Michael Rhoads (USA) 1:46,73 Minuten
8. Guy Learmonth (GBR) 1:46,85 Minuten
9. Kyle Langford (GBR) 1:47,08 Minuten
 
1.500m-Lauf der Frauen
1. Elle Purrier (USA) 3:58,36 Minuten * / **
2. Gabriela Debues-Stafford (CAN) 4:00,69 Minuten
3. Shannon Osika (USA) 4:00,73 Minuten *
4. Eilish McColgan (GBR) 4:03,89 Minuten
5. Lucia Stafford (CAN) 4:05,30 Minuten *
6. Allison Cash (USA) 4:05,90 Moinuten *
7. Helen Schlachtenhaufen (USA) 4:07,89 Minuten
8. Natoya Goule (JAM) 4:08,66 Minuten
9. Holly Archer (GBR) 4:08,81 Minuten *
10. Nikki Hiltz (USA) 4:09,87 Minuten
11. Hanna Klein (GER) 4:12,38 Minuten
 
1.500m-Lauf der Männer
1. Ollie Hoare (AUS) 3:33,19 Minuten *
2. Justyn Knight (CAN) 3:33,41 Minuten *
3. Henry Wynne (USA) 3:36,86 Minuten
4. John Gregorek (USA) 3:36,93 Minuten
5. Sam Prakel (USA) 3:37,17 Minuten
6. Eric Avila (USA) 3:37,20 Minuten
7. Craig Engles (USA) 3:37,95 Minuten
8. Moh Ahmed (CAN) 3:40,67 Minuten
 
3.000m-Hindernislauf der Frauen
1. Courtney Frerichs (USA) 9:27,70 Minuten
2. Leah Falland (USA) 9:28,72 Minuten
3. Marissa Howard (USA) 9:29,65 Minuten *
4. Alicja Konioeczek (POL) 9:33,42 Minuten *
5. Grayson Murphy (USA) 9:33,79 Minuten *
6. Valerie Constien (USA) 9:35,73 Minuten *
7. Elizabeth Bird (GBR) 9:36,36 Minuten
8. Mel Lawrence (USA) 9:36,67 Minuten
 
3.000m-Hindernislauf der Männer
1. Sean McGorty (USA) 8:20,77 Minuten ***
2. Dan Michalski (USA) 8:21,65 Minuten *
3. Obsa Ali (USA) 8:22,67 Minuten *
4. Benard Keter (USA) 8:26,13 Minuten *
5. John Gay (CAN) 8:27,40 Minuten
6. Zak Seddon (GBR) 8:29,73 Minuten
 
5.000m-Lauf der Frauen
1. Julie-Anne Staehli (CAN) 15:02,34 Minuten *
2. Laura Galvan Rodriguez (MEX) 15:02,48 Minuten ****
3. Natalia Howthorn (CAN) 15:05,91 Minuten *
4. Jessica Judd (GBR) 15:06,02 Minuten *
5. Molly Guddle (USA) 15:23,24 Minuten
6. Maggie Montoya (USA) 15:25,81 Minuten *
7. Stephanie Twell (GBR) 15:36,07 Minuten
8. Sarah Pagano (USA) 15:40,83 Minuten
 
5.000m-Lauf der Männer
1. Mason Ferlic (USA) 13:24,94 Minuten *
2. Kieran Lumb (CAN) 13:25,86 Minuten
3. Matt Baxter (NZL) 13:30,57 Minuten *
4. Reid Buchanan (USA) 13:31,44 Minuten
5. Biya Simbassa (USA) 13:33,11 Minuten
 
* neue persönliche Bestleistung
** neue Weltjahresbestleistung
*** Debüt in dieser Disziplin
*** neuer mexikanischer Landesrekord
 
 
World Athetics Continental Tour