Kopenhagen Marathon und Berglauf-EM abgesagt

Der für 16. Mai geplante Kopenhagen Marathon ist relativ kurzfristig abgesagt worden. In einem Statement auf der Website sparte der Veranstalter nicht mit Kritik an den dänischen Behörden. Man habe bis zuletzt auf eine Austragung in modifizierter Art und Weise gehofft, nach wochenlangem vergeblichem Warten auf neue politische Bestimmungen für Großveranstaltungen zog der Veranstalter aus organisatorischen Gründen und die Reißleine. Den angemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmern bietet er eine Rückzahlung des Nenngeldes oder eine Übertragung auf das Jahr 2022 an.
Ebenfalls nicht stattfinden werden die Berglauf-Europameisterschaften im portugiesischen Cinfaes, geplant für 3. Juli. Grund sei das lokale Infektionsgeschehen rund um COVID-19. Damit sagte das lokale Organisationskomitee in Abstimmung mit dem Europäischen Leichtathletik-Verband (European Athletics) den Event bereits zum zweiten Mal in Folge ab – ursprünglich war die Berglauf-EM von Cinfaes für 2020 geplant.
In der Schweiz wurden die Bieler Lauftage von Mitte Juni auf das erste Septemberwoche verschoben, aufgrund der unsicheren Perspektive für Sportveranstaltungen, wie der Veranstalter kommunizierte. In Japan wurde der Tango 100km Ultramarathon abgesagt, in der Kommunikation ist auf die in Japan aktuelle Debatte um Virusvarianten eingegangen worden. Das Auffällige daran: Er hätte im September, also nach den Olympischen Spielen, stattfinden sollen.

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