Weitere Verschiebungen wegen der Pandemie bekannt geworden

Neben der Verschiebung des Salzburg Marathon auf 2022 und der Etablierung eines neuen Laufevents am ersten Oktober-Wochenende (siehe RunAustria-Bericht) sind im Laufe der Woche weitere Verschiebungen von Laufevents im deutschsprachigen Raum bekannt geworden. Die für 6. März geplanten Deutschen Crosslauf-Meisterschaften in Sonbeck wurden wie die Österreichischen auf den 21. November verlegt. Swiss Athletics gab die Absage der Schweizer Halbmarathon-Meisterschaften in Oberriet (geplant am 21. März) bekannt und sucht nun einen alternativen Austragungsort. Auch der 10km-Lauf von Payerne, geplant für 7. März, wird aufgrund der Einschränkungen rund um die Pandemie nicht stattfinden.
Auf internationaler Ebene ist die Absage des Tokushima Marathon in Japan bemerkenswert. Der Veranstalter hatte als einer der wenigen Lauf-Veranstalter in Japan bis zuletzt nicht nur auf eine Durchführung des Events, sondern unter Beteiligung einer Läufermasse gehofft. Der Tokushima Marathon war bereits 2020 abgesagt worden, 2019 finishten über 11.000 Läuferinnen und Läufer. Bis dato hatten sich 2.300 Laufbegeisterte für den Event, welcher für den 28. März geplant war, angemeldet. Sie erhalten die Gebühr zurück.
Ebenfalls abgesagt wurden die irischen Hallen-Meisterschaften, die am Wochenende des 20. und 21. Februar geplant waren. Als Alternative richtet der Verband in Abbotstown ein kleines Hallen-Meeting aus. Kurzfristig verschoben wurde die italienische Laufveranstaltung StraMagenta in der Region Lombardei, die am Sonntag mit eingeschränkter Teilnehmerzahl über die Bühne gehen hätte sollen.