VCM: Laufsport bereit fürs Comeback, weil per se risikoarm

Nussberglauf / VCM / Leo Hagen

Mit einer Medienmitteilung begründet der Vienna City Marathon mit faktenbasierter Information, warum Laufsport kein Risiko im pandemischen Kontext darstellt und daher in den Startlöchern für ein baldiges Comeback steht. „Laufveranstaltungen sind per se risikoarm und bringen umfassend positive Wirkungen für die Gesundheit. Deshalb sind sie ein Teil einer Lösung“, betont VCM-Veranstalter Wolfgang Konrad und fordert: „Die Bedeutung von Aktivsportveranstaltungen muss von der Politik und ihren Experten jedoch viel stärker berücksichtigt werden.“
Zahlreiche Experten aus dem Fachbereich der Medizin pochen seit längerem darauf, dass die Wahrscheinlichkeiten von Infektionen bei SARS-Cov-2 im Freuen verschwindend gering ist, darunter auch der vom VCM zitierte Prof. Dr. Wolfgang Schade aus Goslar in Deutschland, der in seiner Studie eine niedrige Aerosol-Konzentration im nahen Umfeld eines Menschen feststellt.
 

Nussberglauf / VCM / Leo Hagen
„In die erste Reihe“

Die Bedeutung von sportlicher Bewegung für die Gesellschaft hat unlängst die Bundessportorganisation SportAustria mit klarer Message und deutlichen Botschaften herausgearbeitet (siehe RunAustria-Blog). Österreichs größte Aktivsportveranstaltung schlägt in dieselbe Kerbe. Auch, weil die spezifische Datenlage klare Ergebnisse bringt. Rund 100 Laufevents konnten trotz der Einschränkungen in Österreich im Jahr 2020 unter teils strengen Maßnahmen durchgeführt werden. Kein einziger Fall einer Infektion ist bekannt. Der Japanische Leichtathletik-Verband fand in einer Untersuchung unter rund 700.000 Teilnehmern an 787 Events im Sommer und Herbst 2020 nur einen einzigen Infektionsfall heraus (siehe RunAustria-Meldung, November 2020). „Wir verstehen, dass stabile Öffnungen von der Gesamtsituation abhängen. Laufveranstaltungen gehörten beim Comeback jedoch in die erste Reihe“, findet Konrad.
 
 
Facts
• Laufveranstaltungen finden zur Gänze im Freien statt.
• Die Sportausübung erfolgt kontaktlos.
• Die Bewegung erfolgt nur in eine Richtung.
• Unterschreitung des Abstands von einem Meter bei Events nachweislich nur für durchschnittlich 18 Sekunden (Messungen mit Community Distance Marker bei einem Laufevent des Österreichischen Frauenlaufs am 26. September 2020)
• Persönliche Kontaktdaten der Teilnehmenden sind vollständig und DSGVO-konform bekannt. Kommunikation ist direkt und jederzeit möglich.
Aktivsportveranstaltungen wirken umfassend positiv und sind ein Teil der Lösung
• Aktivsportveranstaltungen fördern die Test- und Impfbereitschaft der Teilnehmenden.
• Aktivsportveranstaltungen sind der Motivationstreiber für unsere Gesellschaft, sich zu bewegen, fit zu halten, körperlichen und psychischen Ausgleich zu finden und Gesundheitsschäden vorzubeugen.
• Laufveranstaltungen sind offen für alle ohne Einschränkung durch Alter, Geschlecht, Herkunft, Bildung, Einkommen, …
• Viele Veranstalter setzen bewusst Aktivitäten zur Unterstützung von Charity-Organisationen und zur Förderung von gesellschaftlicher Inklusion.
• Laufveranstaltungen verbinden Breitensport & Spitzensport.
• Bei Rückkehr zu größeren Teilnehmerzahlen generieren Laufveranstaltungen starke wirtschaftliche Effekte für Handel, Tourismus, Gemeinden, Vereine.
Präventionskonzepte werden von professionellen Veranstaltern verantwortungsvoll umgesetzt
• Bereitschaft zu verpflichtenden Schnelltests vor einem Bewerb („Eintrittstests“)
• Stufenplan für Teilnehmerzahlen nach dem Lockdown
• Räumliche und zeitliche Entzerrung des Startvorgangs
• Leitsysteme und Lenkung der Teilnehmenden vor und nach dem Lauf
• Maskenpflicht in definierten Bereichen auch im Freien
• Verzicht auf Garderoben, Duschen etc. – solange dies aus Präventionsgründen nötig ist.
• Die Läuferinnen und Läufer sind gewohnt, sich an Covid-19 Regeln zu halten, da im Sommer und Herbst 2020 mehrere kleine Laufevents in Österreich stattgefunden haben, bei denen mit großer Sensibilität die Vorgaben befolgt wurden.
 
 
Quelle: Medieninformation Vienna City Marathon