„Spiele werden stattfinden“ – wichtige aktuelle Fragen

„Die Olympischen Spiele werden stattfinden.“ Diese Worte wählte Japans Premierminister Yoshihide Suga, in der Heimat auf dramatischen Sinkflug bei seinen Beliebtheitswerten, bei seiner Neujahrsansprache an das japanische Volk und bettete sie in ein Versprechen ein. Jeder könne sich darauf verlassen, dass die Regierung alles tut, die Leben und die Lebensgrundlage aller Japaner zu schützen und sichere Spiele zu organisieren. Das sagte er übrigens, während er fast im Nebensatz den nationalen Notstand ausrief, weil die COVID-19-Fälle im Land zuletzt stark gestiegen sind – freilich auf einem anderen Niveau als wir es in Europa kennen, aber offenbar Grund genug für massiven Gegenwind aus der Bevölkerung. Erstmals sind in der Metropolregion Tokio zuletzt über 1.000 positive Tests pro Tag registriert worden – bei einer Bevölkerungsanzahl, die mehr als das Vierfache der österreichischen ausmacht. Doch Japan will auch hinblicklich der Olympischen Spiele, die am 23. Juli eröffnet werden – die Paralympics folgen einen Monat später, auf Nummer sicher gehen. Zu brisant ist die Angelegenheit auf verschiedenen Ebenen. „Alle möglichen Maßnahmen“ würde die Politik ergreifen, um die Sicherheit der Athleten und aller Beteiligten zu gewährleisten“, sagte Yuriko Koike, Gouverneurin der Metropolregion Tokio laut der deutschen Presseagentur (dpa) unlängst bei einer Pressekonferenz. Bei einem früheren Pressetermin hatte sie gar gesagt, sie könne keine Umstände erkennen, die eine Durchführung der Spiele verhindern könnten.
 

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„Bereitet euch vor!“

Im internationalen Sport zweifelt kaum jemand, dass die Olympischen Spiele im Sommer 2021 wie in Plan B vorgesehen stattfinden, wenn man die internationale Berichterstattung über Aussagen von Entscheidungsträgern beobachtet. Thomas Bach hat eine Absage sogar öffentlich ausgeschlossen. Der IOC-Präsident, der beim G20-Gipfel im November in Saudi Arabien die Solidarität der ganzen Welt für die Olympischen Spiele einforderte, sagte unlängst während einer Stippvisite vor Ort, bei der er das lokale OK neuerlich für die Vorbereitungen lobte, in einer Videobotschaft an die Olympischen Athleten: „Bereitet euch vor und trainiert härter denn je, auch wenn es unter den aktuellen Umständen schwieriger sein mag. Aber der Aufwand wird es wert sein, wenn wir uns in Tokio sehen.“ Viel mehr werden in der Öffentlichkeit Detailfragen diskutiert, über die es jetzt, vor dem winterlichen Höhepunkt der Virensaison, keine präzisen Antworten gibt. Hinter den Kulissen wird ein entsprechendes Hygiene- und Sicherheitskonzept auf die Beine gestellt. RunAustria liefert den aktuellen Status quo zu diesen Fragen.
 
 
Können ausländische Zuschauer zu Olympischen Spielen nach Tokio reisen?
Dass die Olympischen Spiele von Tokio als „Geisterspiele“ über die Bühne gehen müssen, gilt als unwahrscheinlich. Die Fragestellung kümmert sich um bedeutende Details: Wie groß wird die Stadionauslastung sein? Darf nur die japanische Bevölkerung den Wettkämpfen beiwohnen oder dürfen Sportfans aus Übersee einreisen und wenn ja zu welchen Konditionen? Eine Entscheidung darüber, verheißt OK-Chef Toshiro Muto, wird im Frühling auf Basis einer Evaluierung der dann aktuellen epidemologischen Situation in Japan und global fallen. Thomas Bach ist angesichts des zugelassenen ersten Impfstoffs sehr optimistisch, dass ausländische Fans im Sommer eine sichere Reise nach Tokio genießen können. Yuriko Koike hat verschiedene Szenarien ausarbeiten lassen. „Im besten Szenario können wir die Spiele mit maximaler Zuschauerauslastung inklusive Sportinteressierter aus aller Welt durchführen“, erklärt sie ihre Hoffnung, gab aber zu bedenken, COVID-Maßnahmen in diversen Ländern berücksichtigen zu müssen, was die Reiseaktivitäten von Fans betrifft. Daher will Koike auch innerhalb einzelner Szenarien bis zum Schluss so flexibel wie möglich bleiben und gegebenenfalls mit der Umsetzung gezielter Maßnahmen kurzfristig auf neue Situationen zu reagieren. Die Organisatoren haben bereits mehrmals durchklingen lassen, unbedingt ausländische Zuschauer willkommen zu heißen, unter bestimmten Bedingungen. Nicht zuletzt geht es auch um den wirtschaftlichen Wert der Spiele, touristische Einnahmen wären weniger für das OK, aber viel mehr für den Standort Tokio in der speziellen Krisensituation für diesen Sektor besonders wichtig. Dass es für Sportfans härtere Maßnahmen im Hygienekonzept geben wird, gilt als sicher. (siehe unten)
Während sich der europäische Sport an leere Tribünen und verlassene Arenen gewöhnt hat, dürfen Sportfans nicht nur in Ländern, in denen das Coronavirus ausgesperrt wurde wie die Inselstaaten Neuseeland oder Taiwan, sondern auch in Japan längst wieder ins Stadion. Allerdings bei einer Auslastung von bis zu 50% und mit bestimmten Einschränkungen: verpflichtender Mund-Nasen-Schutz, kein lautes Anfeuern, Abstandswahrung. Bereits vor etlichen Wochen nahm das OK einen wissenschaftlich begleiteten, dreitägigen Test vor und gestattete bis zu 32.000 Zuschauern den Eintritt in ein Baseballstadion in Yokohama. Getestet wurden Auslastungen von 80% bis 100% der Stadionkapazität. Hochauflösende Kameras, technische Geräte zur Überwachung von Luftbewegung und eigens installierte Sensoren sollten beurteilen, wie sicher ein Stadionbesuch ist, wenn alle Besucher Masken tragen, sich wenig bewegen und nicht allzu laut brüllen. Der finale Report und damit wichtige Erkenntnisse stehen noch aus, trotzdem wurden weitere ähnliche Tests umgesetzt. Auch indoor, was von einigen Kommentatoren in Europa und den USA kritisch beäugt wurde und den ein oder anderen von Experimenten an Menschen schreiben ließ.
 
 
Können Zuschauer das Geld für bereits gekaufte Tickets zurückverlangen?
Laut Berichten der englischsprachigen, japanischen Nachrichtenagentur „Kyodo News“ wurden vor Pandemiebeginn bereits knapp viereinhalb Millionen Eintrittskarten an Japanerinnen und Japaner verkauft, bei den Paralympics waren es knapp eine Million. Diese Tickets behalten ihre Gültigkeit für 2021. Im Jänner werden die Kosten auf Verlangen zurückerstattet, laut Kyodo News hätten rund 810.000 Menschen das beantragt. Diese Tickets gelangen damit im Frühling wieder in den Verkaufszyklus.
 
 
Wird es eine Impfpflicht für die teilnehmenden Athletinnen und Athleten geben?
Der eingangs skizzierte Optimismus der Verantwortlichen ist natürlich eng damit verknüpft, dass im Rekordtempo zugelassene Impfstoffe rechtzeitig verfügbar sein werden, um vor Beginn der Olympischen Spiele und der damit verbundenen Reiseaktivitäten die als solche bezeichnete Risikogruppe vor dem Virus zu schützen und damit die Gefahr für schwere Krankheitsverläufe und Todesfälle radikal zu senken. So ist die Prognose zahlreicher Experten und die japanische Regierung hat die reale Verfügbarkeit ausreichender Dosen für alle Bürgerinnen und Bürger ab März bis inklusive Juni bereits garantiert. Das, so heißt es, würde die sichere Durchführung der Spiele ermöglichen. Die japanische Regierung hat frühzeitig alleine vom auch in der EU erstzugelassenen Impfstoff von BioNTech/Pfizer 120 Millionen Dosen bestellt, die bei 100%iger Effizienz alleine reichen würden, um fast die Hälfte der japanischen Bevölkerung zu impfen, wie Japans Gesundheitsminister Norihisa Tamura im Dezember bei der Vorstellung der Impfstrategie sagte. Weitere Impfstoffe werden wohl folgen und damit eine höhere Anzahl der Dosen. IOC-Präsident Bach bezeichnete die Impfung allerdings nicht als „Wunderwaffe“, auf alleiniger Basis derer eine Entscheidung über die Ausrichtung der Spiele fallen kann.
„Ein flächendeckender Einsatz eines Impfstoffs wäre positiv, aber es ist keine Voraussetzung für die Durchführung der Spiele“, erklärt der Deutsche. Von einer kategorischen Impflicht für Olympioniken und deren Begleitpersonen sehen sowohl das IOC als auch die japanischen Entscheidungsträger tendenziell ab. Und zwar mit dem Argument, dass Sportlerinnen und Sportler nicht jenen Menschen die Impfdosen wegnehmen sollen, die sie aus gesundheitlichen Gründen dringender brauchen. Womit der Sport richtigerweise verhindert, sich in ethisches Dilemma zu begeben und intensive Debatten mit negativen Imagefolgen verhindert. Viel mehr wolle man mit Kampagnen die Sportler überzeugen, sich um eine Impfung zu bemühen. Sollten vor den Olympischen Spielen genügend Dosen übrig sein, die nicht für die priorisierte Gruppe gebraucht würden, zeigt sich das IOC bereit, gemeinsam mit den nationalen NOCs bei der Beschaffung von Impfstoffen für Sportler und sogar für Zuschauer unterstützend aufzutreten, auch finanziell. „Aus Respekt vor der japanischen Bevölkerung“ sollten so viele Sportlerinnen und Sportler sowie deren Begleitpersonen geimpft nach Japan reisen, wie Bach festhält. World-Athletics-Präsident Sebastian Coe findet deutlichere Worte als der IOC-Präsident: Athleten hätten sich in die normale Verteilungsreihenfolge einzuordnen. „Wir müssen sehr sensibel sein, das ist eine Frage der Priorität!“, so der Brite. Und da seien junge, fitte Menschen seiner Meinung nach nicht weit oben in der Liste.
Eine kleine, aber nicht unerhebliche Randbemerkung: Die Welt Anti Doping Agentur (WADA) hat am 11. Dezember in einer Aussendung klar gestellt, dass eine Impfung gegen SARS-Cov-2 keinesfalls gegen den Anti Doping Code verstößt. Ein zuständiges Gremium hat die Impfstoffe diverser Anbieter im Auge.
 
 
Welche spezifischen COVID-19-Maßnahmen werden für die Spiele diskutiert?
Wie in anderen Inselstaaten auf der Welt auch, war die Abschottung nach außen eine der wichtigsten Komponenten in der Strategie gegen die Ausbreitung von SARS-Cov-2 in Japan. Lange Zeit war eine 14-tägige Quarantäne für alle Einreisenden als zahlreichen Ländern unumgängliche Pflicht, seit einigen Wochen und mindestens bis Ende Jänner darf aus 152 Ländern kategorisch niemand nach Japan einreisen. Die Quarantäneregelung soll für Sportler, sowohl für Wettkämpfe einreisende als auch für von Auslandsauftritten zurückkehrende japanische, in Kürze gelockert werden, um eine entsprechende Vorbereitung auf die Spiele zu ermöglichen. Rund um die Olympische Spiele und die unmittelbare Vorbereitung wird sie für die Olympia-Teams ausgesetzt. Die universelle Maskenpflicht fußt in Japan auf eine bereits längere Tradition des Maskentragens, längst vor Beginn der aktuellen Pandemie.
Diese wird es wohl auch während der Spielee für alle geben. Das Abstandhalten wird ein weiterer wichtiger Pfeiler der gezielten Maßnahmen, zudem sollen Aufenthalte so kurz wie möglich gehalten werden. Auf Anregung des OK sollen die Athletinnen und Athleten maximal fünf Tage vor dem ersten und zwei Tage nach dem letzten Wettkampfauftritt im Olympischen Dorf verweilen, um eine höhere Sicherheit an diesem neuralgischen Ort zu gewährleisten. Reisedaten und Trainingszeiten sollen smart abgestimmt werden.
Die Gesundheitsinfrastruktur, eigene Health Monitoring Centres, wird während der Spiele ausgeprägt sein, genauso das Testsystem. Alle Olympioniken werden voraussichtlich dazu aufgefordert, innerhalb von 72 Stunden vor der Landung in Japan in ihren Heimatländern einen negativen COVID-19-Test abzulegen und müssen Selbiges nach der Ankunft direkt am Flughafen auch tun. Die 14-tägige Quarantäne soll dafür fallen, unter Umständen selbst für anreisende Zuschauer. Während des Aufenthalts in Japan soll jeder Athlet verpflichtend alle vier oder fünf Tage auf das Virus getestet werden. Das Rahmenprogramm rund um die sportlichen Wettkämpfe wird extrem reduziert, diverse Zeremonien und Feiern werden nicht stattfinden. Sollten Sportfans aus aller Welt anreisen, könnte neben der Testpflicht und einer verpflichtenden Gesundheitsversicherung ein verpflichtender Download einer App Voraussetzung sein, die Bewegungsprofile erstellt. Ob Fans wie die Sportler, Trainer und Offiziellen von der Quarantäne befreit werden, ist eine Frage, die noch zu klären ist. Die speziellen COVID-Maßnahmen bezeichnet Muto als größte Herausforderung für das OK: „Wir werden weiterhin sehr eng mit allen relevanten Organisationen zusammenarbeiten, um die Spiele so sicher wie möglich vorzubereiten und gleichzeitig das Verständnis der japanischen Bevölkerung dafür zu erhöhen.“
 
 
Gibt es trotz der Pandemie einen Fackellauf?
Ja, die Präsentation des Olympischen Feuers im Vorfeld der Spiele ist fix eingeplant, wenn auch in einer verkürzten Variante. Der Fackellauf stellt für Japan ein zentrales Symbol dieser Spiele dar, denn er wird am 25. März in Fukushima beginnen. Also genau in jener Stadt, in der sich vor zehn Jahren als Folge eines Tsunami der schwere Super-GAU im Atomkraftwerk ereignet hat. Das Entflammen der Olympischen Fackel soll ein starkes Signal für alle Japanerinnen und Japaner sein, diese Katastrophe in die Vergangenheit zu verfrachten. Genauso wie die Veranstalter der Spiele wie auch das IOC hoffen, dass die Olympischen Spiele von Tokio der symbolische Neustart für ein normales Leben in und rund um den Sport sein mögen. Oder wie Yuriko Koike, Gouvernateurin der Metropolregion Tokio unlängst formulierte, den „Widerstand der Menschheit aus seinem Zusammenhalt heraus gegen diesen unsichtbaren Feind“. Rund 10.000 Sportlerinnen und Sportler werden das Feuer im Laufschritt quer durch das Land tragen.
 
 
Wie ist die Stimmung in der japanischen Bevölkerung?
Laut einer Umfrage des japanischen Fernsehsenders NHK Mitte Dezember mit 1.249 teilnehmenden Erwachsenen ist die japanische Bevölkerung nicht glücklich über eine Austragung der Spiele im kommenden Sommer. Diesen Gegenwind sollte die japanische Politik für eine harmonische Stimmung bei den Spielen noch abschwächen. Schließlich haben sich 32% für eine Absage und 31% für eine weitere Verschiebung der Olympischen Spiele ausgesprochen, nur 27% wünschen sich, dass die Spiele im Sommer 2021 stattfinden – 13% weniger als bei einer vergleichbaren Umfrage im Oktober. Die Angst vor dem Import des Virus durch Athletinnen und Athleten sowie ihre Begleitpersonen aus dem Ausland ist also groß.
Auch etliche namhafte, ehemalige Olympioniken meldeten sich in der japanischen Presse zu Wort und sprachen sich gegen eine Austragung der Spiele im Sommer 2021 aufgrund der Unsicherheiten rund um die potenziell dynamisierende Viruszirkulation aus und kritisierten, dass die Verantwortlichen die Meinung und das Befinden des japanischen Volkes einfach übergehen. Insbesondere angesichts der Tatsache, dass der Kampf gegen die Pandemie in vielen Teilen der Welt weniger erfolgreich läuft als in Japan.
 
 
Welcher wirtschaftliche Rahmen hat sich durch die Verschiebung gebildet?
Die Verschiebung der Olympischen Spiele um ein Jahr hat enorme Zusatzkosten für die Veranstalter und damit für die öffentliche Hand Japans verursacht, der wirtschaftliche Verlust ist aber dadurch deutlich geringer als im Falle einer Totalabsage – und eine weitere Verschiebung wird es sowohl als wirtschaftlichen, als auch aus organisatorischen Gründen nicht geben. Laut einer Schätzung von „Kyodo News“ belaufen sich die Mehrkosten auf 1,61 Milliarden Euro, wobei noch unklar ist, ob das IOC einen Teil der zusätzlichen Kosten beisteuert. Weitere Zusatzkosten für COVID-19-Maßnahmen in der Umsetzung werden auf 750 bis 800 Millionen Euro geschätzt, womit das ohnehin bereits Rekordbudget für die Organisation von Olympischen Spielen weiter ordentlich aufgestockt wird. Das Gesamtbudget wird offiziell auf mindestens 13 Milliarden Euro als Belastung für die öffentliche Hand im Gastgeberland geschätzt, die Dunkelziffer könnte höher ausfallen. Das Organisationskomitee und die Metropolregion Tokio sind an den Kosten in etwa zu gleichen Teilen beteiligt, während die japanische Regierung verhältnismäßig günstig davon kommt, wie Kyodo News berichtet.
Entwarnung gibt es auf einer Ebene. Wie der US-amerikanische TV-Sender ESPN an Heiligabend berichtete, haben alle 68 japanischen Olympia-Sponsoren ihre Verträge um ein Jahr verlängert. Sie decken nicht weniger als 2,7 Milliarden Euro des Budgets ab, womit der Sponsorenanteil am Budget in quantitativen Zahlen mehr als doppelt so hoch ist wie bei der bisherigen Höchstmarke der Olympia-Geschichte. Die japanische Zeitung „Nikkei“ hatte zuvor berichtet, dass 15 Premiumpartner, darunter etliche international sehr erfolgreiche und bekannte Unternehmen, ihren Sponsorbeitrag jeweils um rund acht Millionen Euro erhöht haben. Sprich, die japanische Wirtschaft steht sehr hinter den Olympischen Spielen von Tokio. Selbst zwei Fluglinien, die durch die Pandemie wirtschaftlich enorm gebeutelt wurden.