Ex-Weltmeister Manangoi für zwei Jahre gesperrt

Elijah Manangoi, Weltmeister im 1.500m-Lauf von London 2017, ist von der Athletics Integrity Unit (AIU) für zwei Jahre gesperrt worden. Der 27-Jährige hat in einem Zeitraum von zwölf Monaten drei Dopingkontrollen verpasst bzw. war für eine Durchführung eines Tests auf Basis der Informationen im ADAMS-System nicht auffindbar. Die exakten Daten für die drei „missed tests“ sind der 3. Juli, der 12. November und der 22. Dezember 2019, allesamt Termine, als er aufgrund einer Verletzung dem Wettkampfgeschehen fern blieb. Der im ADAMS-System angegebene Aufenthaltsort war jeweils die Rongai Nazareni University. Während des letzten Termins soll er laut Informationen der britischen Nachrichtenagentur (REUTERS) zur medizinischen Behandlung eine Woche lang in Österreich aufgehalten haben, dies aber der Welt Anti Doping Agentur (WADA) nicht gemeldet haben. Seit Sommer ist der Kenianer provisorisch suspendiert. Die Sperre beginnt rückwirkend am Tag des dritten missglückten Termins und dauert demnach noch bis zum 21. Dezember 2021.
In kenianischen Medien entschuldigte sich Elijah Manangoi, das in ihn gesetzte Vertrauen nicht erfüllt und die kenianische Sportnation enttäuscht zu haben. Der ehemalige Weltmeister besteht aber darauf zu betonen, dass die Sanktionen gegen ihn nichts mit Sportbetrug oder der Verwendung von illegalen Substanzen zu tun habe. „Es ist eindeutig mein Fehler. Es ist eine Schande, aber ich bin ein sauberer Athlet und werde zurückkommen“, kündigt er an. Manangoi ist damit nicht teilnahmeberechtigt an den Olympischen Spielen von Tokio, könnte aber sowohl bei den Commonwealth Games als auch bei den Weltmeisterschaften 2022 wieder dabei sein.
Athletics Integrity Unit

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