Bayerisches Veto: Drei-Länder-Marathon abgesagt

© Adobe Stock / Jan Schuler

Der Sparkasse Drei-Länder-Marathon, der am 4. Oktober stattfinden hätte sollen, ist abgesagt worden. Das gab der Veranstalter am gestrigen Tag, an dem auch der Internationale Wolfgangseelauf (siehe RunAustria-Bericht) seine Absage kommunizierte, in einer Aussendung bekannt. Wochenlang hatte sich der Veranstalter intensiv um ein Präventionskonzept bemüht, das die Anforderung aller drei Staaten, auf deren Boden der Marathon ausgetragen wird (Deutschland, Schweiz und Österreich) ,gerecht werden sollte. Die entscheidenden Einwände kam von Seiten der bayerischen Behörden. „Wir können die beantragte Ausnahmegenehmigung nicht in Aussicht stellen, weil infektionsschutzrechtliche Gründe dagegensprechen“, zitiert die Aussendung eine E-Mail der bayerischen Behörden.
 

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„Wir blicken nach vorne“

Organisationschef Robert Küng kann die Entscheidung des Landratsamts im Startort Lindau nachvollziehen, obwohl er sie naturgemäß sehr bedauert. Gleichzeitig sprach er den Behörden in Bregenz, St. Gallen und Lindau für „die kooperative Zusammenarbeit“ sowie allen Partnern und Sponsoren für deren Rückhalt seinen Dank aus. Trotz aller Bemühungen, die größte Laufveranstaltung in der Bodenseeregion trotz der erschwerten Bedingungen umzusetzen, war die Absage unvermeidlich. Die rund 2.200 Läuferinnen und Läufer, die sich bereits für einen der Bewerbe im Rahmen des Drei-Länder-Marathon angemeldet hatten, erhalten automatisch einen Gratis-Startplatz für das Jahr 2021 (10. Oktober) oder für das Jahr 2022. Eine Rückzahlung der Teilnehmergebühr ist eine dritte Variante. „Wir blicken nach vorne und hoffen auf eine baldige Lösung der Coronakrise“, so Küng.
Ob der „Vorarlberg bewegt“ Kindermarathon am Vortag des nun abgesagten Marathonlaufs in Bregenz trotz der Absage des Dachevents stattfinden kann, wird in den kommenden Tagen entschieden.
 
 
Sparkasse Drei-Länder-Marathon